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Umstieg auf SDDC – abwarten oder jetzt aktiv werden?

Schaut man sich die Vorteile eines Software Design Data Center (SDDC) an, wundert man sich, warum noch nicht alle IT-Entscheider auf diesen Zug gesprungen sind und ihre Rechenzentren umstellen.  Aber wie so oft liegt der Teufel im Detail. Die Umstellung dauert, ist aufwendig und teils kostenintensiv, muss gut geplant werden und noch sind nicht alle Anbieter mit ihren Systemen soweit, sich im SDDC zu integrieren.

SDDC ist die logische Weiterentwicklung der Virtualisierungsaktivitäten der vergangenen Jahre und dem Aufkommen von Cloud Technologie. Im SDDC werden  die eingesetzten Hardware Komponenten von der direkten Steuerung gelöst. Die vollständige Kontrolle über die Computer, die Datenspeicher sowie die Netzwerkkomponenten übernimmt eine intelligente Software-basierte Steuerungs- und Kontrollebene. Während an dieser Stelle viel Know-how steckt, werden  auf Hardware-Ebene preiswerte Komponenten – die relativ einfach ausgetauscht werden können – eingesetzt.

Obwohl das Thema nun bereits ein paar Jahre von den Herstellern vorangetrieben wird, scheitert es in der Umsetzung aktuell noch häufig an der fehlenden Marktreife einiger Komponenten.

Der Einstieg lohnt sich – die Vorteile liegen auf der Hand

Trotzdem sollten sich Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen. Der Weg, um die Vorteile nutzen zu können, ist lang. Damit die Hardware Software-gesteuert eingesetzt werden kann, muss sie unter Umständen ausgetauscht werden,. Hier kommen im Bereich der Speicher- und Netzwerk-Hardware sogenannte Element Manager zum Einsatz. Sie ergänzen die Komponenten um entsprechende Automatisierungsschnittstellen. Nach und nach werden so die Services in das SDDC überführt.

Nicht nur die Hardware, sondern auch in der Organisation müssen Anpassungen vorgenommen werden. Die Komponenten im SDDC  müssen für die geforderten Aufgaben angepasst und optimiert werden. Je nach Anforderung aus den Fachbereichen, müssen die einzelnen Komponenten konfiguriert werden: Hoher/niedriger  Sicherheitsstandard, viel/wenig Performance, große/geringe Datenmenge an zu verarbeitenden Informationen usw.

Diese Regeln festgehaltenen Verfahren müssen mit den jeweiligen Auftraggebern aus den Fachbereichen abgestimmt und sowohl technisch wie auch organisatorisch umgesetzt werden.

Veränderte Aufgaben und Rollen für die Mitarbeiter

Der Fokus bei der Arbeit im Rechenzentrum verschiebt sich von der individuellen Betreuung einzelner Hardware- und Software-Komponenten durch dedizierte Teams hin zu einer ganzheitlichen Steuerung aller Komponenten gemeinschaftlich agierender Teams. Die Leitung dieser Teams erfolgt durch das neu entstehende Berufsbild des SDDC-Architekten.

Waren Rechenzentren bisher geprägt durch begrenzte Ressourcen und hohem Abstimmungsaufwand, erfolgt durch die Einführung eines SDDC ein Paradigma Wechsel: Die IT wird zum agil operierendem Service Provider. Ressourcen können vergleichsweise schnell zur Verfügung gestellt bzw. bei Bedarf ergänzt werden. In Zeiten der digitalen Transformation ein wichtiger Faktor für Unternehmen, um den sich schnell ändernden Anforderungen gerecht zu werden.

Der Einstieg für Unternehmen lohnt sich trotz des teilweise großen Aufwands und Kosten bereits nach kurzer Zeit. Für viele Unternehmen ist es eine zwingende Aufgabe, um im Wettbewerb zu bestehen.

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Symantec.

Amazon startet im Jahr der E-Mail mit einem neuen Service: Amazon Workmail

Nun steigt als auch Amazon in den E-Mail-Markt ein. Ein mutiger Schritt in Umfeld, das sich die drei bisherigen Platzhirschen Microsoft, Google und IBM bisher aufgeteilt haben.

2015 ist – wie vorausgesagt – das Jahr der E-Mail 

Nach IBM - die gerade in Orlando ihr jährliches Treffen mit ihrem neuen Produkt “Verse” hatten, Googles neuer Inbox mit vielen neuen Assistenten im Hintergrund und Microsoft, die vor kurzem sich zwei Anbieter mit mobilen Mail Apps einverleibt haben, nun also noch ein Unternehmen, das viel Geld in eine Commodity Technologie investiert.

Mit einiger Verwunderung muss man feststellen, dass die “alte” E-Mail das Kommunikationswerkzeug Nummer #1 war, ist und vor allem bleiben wird. Es gab viele Abgesänge in den letzten Jahren auf die Mail. Trotz vieler Unkenrufe hat sie im Vergleich zur Konkurrenz viele Vorteile: Mehr Platz für Texte und Anhänge wie WhatsApp, keine Grenzen wie bei den Social Collaboration Tools, verfügbar auf jedem Gerät mit einem Bildschirm, für viele die persönliche Dateiablage und sie ist immer mit dabei. Es ist das Werkezug, das am Morgen im Unternehmen als erstes geöffnet wird und oftmals offen bleibt.

Aber es gibt auch viele Nachteile, wie z.B. die ineffiziente Ablage, das Arbeiten in einer Insel, die eingeschränkte Kommunikationsfähigkeiten in der Gruppe und die aufwendige Suche nach sowie die Bereitstellung von Informationen. An diesen Stelle setzen die Hersteller mit ihren Neuentwicklungen an und wollen mit einer neuen User Experience, Assistenten und viel intelligenter, analytischer Rechenpower im Hintergrund den Anwendern das Leben bei der Nutzung ihres Lieblingswerkzeuges helfen.

Der Name ist Programm und Zielgruppe in einem: “Amazon Workmail“.

Amazon Workmail bietet alle notwendigen Funktionen an, um den Service für Unternehmen attraktiv zu machen: Outlook Kompatibilität, Integration in das eigene Active Directory, hohe Sicherheitsstandards, Unterstützung mobiler Geräte, viel Speicherplatz und die Unterstützung bei der Migration. Beim Browserinterface darf man gespannt sein, in wie weit Amazon den Anwendern ein neues Bedienkonzept zu muten. Oder ob sie den großen, und für viele Anwender sehr großen Schritt wagen und eine komplett neue User Experience anbieten – so wie es Google und IBM vorgemacht haben.

Amazon bietet ihren Kunden gängige Hausmannskost an – was nicht schlecht sein muss! Die Differenzierung zum Wettbewerb ist marginal. Man darf gespannt sein, ob Amazon es schafft, den bereits gesättigten Markt in Bewegung zu bringen. Oder kennen sie ein Unternehmen ohne existierende E-Mail Infrastruktur. Die Preisunterschiede in der Cloud sind minimal und nahezu beliebig anpassbar. Werden Google und IBM mit ihren neuen Bedienkonzepten Erfolg haben oder ist das bereits zu viel Veränderung für die Anwender. Gleichzeitig bedeutet zu wenig Innovation, dass es keinen Grund zum Wechsel für Unternehmen gibt. Stabil laufen sie alle. Wie wird Microsoft seine Neuerwerbungen in ihr Portfolio integrieren, um Marktführer zu bleiben?

Das Rennen ist (wieder) eröffnet!

Siehe auch die Analyse von René Büst: Amazon WorkMail: Amazon AWS wächst weiter vertikal im Cloud-Stack

 

Einer fehlt nach wie vor: der Community Manager

In vielen, „älteren“ oder besser gesagt in alten Strukturen agierende Unternehmen kommt das Thema moderne Kommunikationstools und –formen nicht wirklich zum Fliegen. Die Ursachen sind meist sehr vielfältig: Sei es, dass die Mitarbeiter den Nutzen darin nicht sehen, sondern nur den Mehraufwand; sei es, weil die Organisation und die Kultur nicht die dafür notwendige Basis bildet oder sei es, weil die Notwendigkeiten, die Aufgaben oder das Ziel nicht gegeben bzw. unklar definiert sind.

Supermann als PPT DeckblattNicht mehr abzustreiten und bereits vielleicht bewiesen ist, dass moderne „Social-Software“ für die virtuelle Welt und immer wieder angepasste Formen der Kommunikation im realen Leben die Zusammenarbeit fördern und die tägliche Arbeit erleichtert. Sinnvoll und produktiv umgesetzt unterstützen sie die Ziele des Unternehmens zu erzielen. Aber leider wird darauf bewusst häufig kein Wert gelegt.

Nach wie vor wird zuviel Zeit mit Unkenntnis, Unwissen und fehlender Unterstützung vergeudet!

Schaut man etwas genauer hin, so sieht man sehr oft, dass es den Mitarbeitern häufig am Wissen und den notwendigen Kompetenzen fehlt. Bis zu einem bestimmten Level kann hier sehr viel durch Schulungen, Anweisungen und Informationen kompensiert werden. Aber ab einem bestimmten Punkt oder Aufgaben werden Spezialisten benötigt.

Genau, richtig gelesen. Mitarbeiter brauchen Unterstützung bei der Kommunikation und der Zusammenarbeit, um ihre eigentlichen Aufgaben besser erledigen zu können. Seit ein paar Jahren setzen sehr große Unternehmen, die die Notwendigkeit erkannt haben, auf die Ausbildung und die Unterstützung durch Community Manager.

Community Manager haben vielfältige Aufgaben, vergleichbar einem Projekt Manager. Vieles können die Anwender selber erledigen, aber wenn ihnen die Kompetenz oder die Zeit fehlt, dann bekommen sie Unterstützung von einem dafür ausgebildeten und verfügbaren Experten. Community Manager sind Netzwerker, Trainer, Coach, Ausführende, verstehen etwas von Internet-Technik und Multimedia, sind methodisch versiert, kennen die Prozesse des Unternehmens und vieles andere mehr. Sie sind echte Multifunktionstalente im Internet und im „echten“ Leben. Sie bilden die Flanken, damit ihre Kollegen ihre Arbeit erledigen können. Der hier vorgestellte Community Manager geht weit über das Thema Social Collaboration hinaus. Die Aufgaben umfassen einen viel größeren Bereich.

Beispiele gibt es zuhauf! Der Einsatz rechnet sich!

Schwierig ist es häufig, den Entscheidern entsprechende Argumente zu liefern, warum eine zusätzliche Person für eine vermeintlich nicht produktive Stelle eingestellt werden soll.

Aber die Beispiele sind schnell bei der Hand:

  • Schlecht vorbereitete und durchgeführte Meetings:
    Anzahl Personen mal Durchschnittlicher Stundenlohn mal der Zeit, die Aufgrund falscher Agenda, fehlerhafter Technik, schlechter Moderation, unzureichender Dokumentation und Ausführung verbraten wird! Da kommt eine ordentliche Summe heraus.
  • Eigenentwicklung statt Nutzung vorhandener Ressourcen:
    Je größer das Unternehmen wird, desto schwieriger wird es, die richtigen Personen zu kennen. Hier hilft die Erfahrung und das Netzwerk des CM
  • Suche nach …. :
    Wie viel Zeit wird jeden Tag vergeudet, weil man etwas nicht weiß oder nicht kann.
    Der Community Manager weiß nicht alles und kann auch nicht alles bedienen. Aber er kennt jemanden!

Community Manager sind viel mehr wie die Supporter für eine Social Plattform. Ihr Know-how, ihre Erfahrungen und ihr Engagement sorgen dafür, dass Teams, Abteilungen und Unternehmen besser ihren eigentlichen Aufgaben nachgehen können.

Noch ist es vielen Unternehmen zu teuer, sie bezahlen lieber die versteckten Kosten.

 

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem HP Business Value Exchange Blog.

 

Beiträge zur IBM ConnectED 2015 in Orlando

Wie in den vergangenen Jahren (2014) auch schon, sammle ich wieder Blogbeiträge. Vor allem die deutschen, aber auch internationale Blogs werde ich hier auflisten. Wer Links mit entsprechenden Artikeln findet, kann sie mir gerne zukommen lassen.

IBMs Seite dazu: ConnectED2015

1. Jörg Allmann, holistic-net (Artikel zur IBM ConnectED2015)

2. Volker Weber, vowe

3. Ed Brill

4. Florian Grössl, pitagora

5. Stephan Kopp

6. Peter Schütt, IBM

7. Daniel Davis

8.

Update: Alle Mann von Bord: Die Titanic hat es nicht gerettet, IBM wird es auch nicht retten!

IBM hat, so die Meldungen in den vergangenen Tagen, ihr Geschäft mächtig gegen die Wand gefahren. Ein Umsatzrückgang von 12% und ein Gewinneinbruch von 11,3% wurden vermeldet. Obwohl bereits in den vergangenen Jahren viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben/mussten, kommt nun eine noch größere Entlassungswelle auf die Mitarbeiter zugerollt.

Verschiedene amerikanische Medien melden an diesem Wochenende, dass in den nächsten Tagen ein Viertel der IBM Mitarbeiter einen Anruf erhalten werden und das Unternehmen verlassen müssen.

To fix its business problems and speed up its “transformation,” next week about 26 percent of IBM’s employees will be getting phone calls from their managers. (Forbes)

Update:

Laut IBM ist die Meldung falsch und unstimmig. Es werden jedoch weiterhin Jobs abgebaut und die Umstrukturierung weiter vorangetrieben. Aber es seien deutlich weniger als die gemeldeten Kündigungen, es sollen nur einige tausend sein. (Anmerkung: Man darf gespannt sein, wie sich das Jahr entwickelt)

Im vergangenen Sommer habe ich ein Bild von einem großen Tanker gezeichnet (“Der Spagat zwischen erneuern und bewahren“). Dazu malte ich ein paar mögliche Namensschilder daneben. Wir scherzten noch ein wenig darüber und natürlich habe ich sofort aus IBM Kreisen zu hören bekommen, dass Titanic als Alternative da nicht hingehört.

Rummmmmms!!!!

Nun ist der Kahn aufgelaufen und das Management handelt genauso: Man hofft zu retten was zu retten ist und schmeißt einen Teil der Besatzung von Bord. Sinnbildlich dazu: Die Passagiere – sprich die Kunden – werden ebenso das Schiff verlassen. Ob freiwillig oder aus purer Not.

IBM Tanker

Immer wieder gab es in den vergangenen Wochen und Monaten die Hoffnung, dass sich etwas verändert. Denn in den einschlägigen Kreisen bei Partnern, Kunden und auf Konferenzen wurde schon lange ein düsteres Bild gezeichnet. Sprach man kritisches im Kreise der IBMer an, wurde alles verneint, verschoben, vertagt und ein schöne Welt vorgegaukelt: Seht, wie gut die IBM doch da steht mit seinen Produkten – Top Leader – egal wo! Die Realität sieht – leider – schon lange anders aus.

Die große Lücke zwischen Versprechungen und Realität

Ein immer wieder aufkommender Punkt ist, dass die Anforderungen und Wünsche von Kunden nicht gehört wurden. Wichtige Features fehlen dauerhaft, einfachste Funktionen werden als Highlight verkauft (“jetzt kann Connections auch @Name”) und die Usability ist – bis auf das neue IBM Verse – weit hinter den aktuellen Standards und Möglichkeiten zurück. Aber auch beim Backend bleiben die Produkte mittlerweile weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dafür fristen gute Entwicklungen ein Schattendasein, denn in jedem Quartal muss eine neue Sau durchs Dorf gejagt werden.

IBM has a sales culture. This reorganization was designed with a sales mindset. IBM has decided what it wants to sell. It assumes its customers will want to buy it. It completely ignores the fact there are other factors involved in running a successful company. (betanews)

Als Außenstehender hatte man immer wieder den Eindruck, dass die interne Kommunikation bei der IBM fehlerhaft bis nicht mehr vorhanden war. Wer persönliche Kontakte in die Organisation hat, am Besten nach Amerika, ist deutlich im Vorteil.

Das ausgesendete Signal an Kunden und Partner kann nicht katastrophaler sein: Wir haben es nicht geschafft euch den Service und die Produkte zu bieten, die ihr benötigt. Daher verringern wir unser Angebot bei Service und Entwicklung noch mehr. War die Stimmung bisher schon sehr schlecht, so wird IBM in den kommenden Jahren viel tun müssen, um nicht in der kompletten Bedeutungslosigkeit zu landen.

Lichtblick Orlando? Vielleicht?

Heute beginnt in Orlando die jährliche ehemalige Lotusphere und jetzige EdConnected. Es wird die letzte ihre Art sein. Soviel ist sicher. Man kann gespannt sein, was IBM aus dem Hut zaubern wird. An der mächtigen Schlagseite des Mutterschiffes wird das nicht viel ändern, denn die Truppe (ICS) in Orlando ist nicht viel größer wie eine Handvoll Beiboote auf der Titanic. Wichtige Signale werden trotzdem von dort gesendet werden:

  • Vielleicht erkennt man den wirklichen Willen, dass die große Transformation, die echte Erneuerung eingeläutet werden muss? Change the mindset not the employees!
  • Vielleicht sieht man echte innovative Ankündigungen, die auch bald auf dem Markt verfügbar sein werden – sprich spätestens Ende Q1/Anfang Q2? Und zwar im Jahr 2015!
  • Vielleicht richten sich Vertrieb und Entwicklung endlich nach dem aus, was die vielen sehr guten IBM Vordenker auf Kundenveranstaltungen und Kongressen erzählen? Die Lücke zwischen dem Gesagten und dem Realen ist viel zu groß.
  • Vielleicht erfahren auch nicht so große Kunden, dass sie Gehör finden für ihre Anliegen?
  • Vielleicht bekommen die vielen Business Partner eine Perspektive aufgezeigt?
  • Vielleicht bemerkt man auch, dass der große Mitbewerber Microsoft schon lange an der Transformation arbeitet und heute wieder sehr gut da steht?
  • Vielleicht bemerkt man auch, dass die Cloud die Chance für viele kleine, coole Unternehmen ist, Services wie die Großen anzubieten? Und die IBM entsprechend reagieren kann!
  • Vielleicht kommt auch dieses unsägliche Quartalsdenken und das erzielen kurzfristiger Erfolge in die Mottenkammer?
  • Vielleicht kann man auch spüren, dass so ein großes und renommiertes Unternehmen wie die IBM motiviertes Personal – denen man vertraut – in einer modernen Organisation mit innovativen Produkten braucht? Patentweltmeister zu sein hilft nicht viel, wenn man diese Patente nicht auf die Strasse bekommt!
  • Vielleicht erkennt, lebt und handelt das Management danach und wird so seiner Verantwortung gerecht?

Sehr viele große und kleine Kunden, Partner und auch die dann noch verbliebenen Mitarbeiter können nur hoffen, dass der Schaden am Rumpf nicht so groß ist wie er im Moment erscheint. Es wird sehr viele gute Ideen, Veränderungen und vor allem ein Übermaß an vertrauensbildenden Maßnahmen geben müssen, damit alle, die mit und von den IBM Produkten leben, eine Perspektive für die Zukunft haben.

Update: Anmerkung

Unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen sollen, steht die IBM vor einem massiven Umbruch. Die Positionierung der (Social-)Produkte muss neu vorgenommen werden, in vielen Bereichen muss zum Wettbewerb – teils massiv – aufgeschlossen werden und die unter “Vielleicht …” genannten Punkte angegangen werden.

 

 

Das SDDC und die künftige Rolle der IT

Den IT-Abteilungen in den Unternehmen steht ein großer Wandel bevor. Die Einführung eines Software-Defined Data Centers (SDDC) verändert alle bisherigen Regeln, Aufgaben und Herausforderungen in den Rechenzentren. Das SDDC greift demnach in die bisherigen Kernaufgaben und damit das Herz der IT ein.

Das SDDC ist der nächste große Schritt bei der Weiterentwicklung der Unternehmens-IT. Die Möglichkeiten der Server-Virtualisierung, die es bereits seit einigen Jahren gibt, werden im SDDC auf alle anderen Infrastrukturebenen im Rechenzentrum ausgeweitet. Auch das Netzwerk, der Speicher sowie alle eingesetzten Security-Maßnahmen werden als reine Services definiert und unabhängig von der darunterliegenden, real vorhandenen Hardware eingesetzt. Das Ganze wird gepaart mit den Services, die Unternehmen heute in der Cloud abrufen können. Durch diese Aufteilung ist es möglich, ein Rechenzentrum vollkommen zu abstrahieren sowie vollständig Software-basiert zu steuern und weitestgehend zu automatisieren. Eine Business-Anwendung kann in diesem Szenario benötigte Hardware-Ressourcen selbständig anfordern, diese nutzen und nach Beendigung der Aufgabe auch wieder abbestellen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ausfallzeiten können reduziert werden. Die Steuerung der Ressourcen und deren Bereitstellung erfolgt durch Regeln und Ereignisse. Ein manueller Eingriff ist dann nur noch in nicht definierten Einzelfällen erforderlich. Im normalen Ablauf sind keine tiefen Systemkenntnisse und Spezial-Know-how mehr notwendig.

Die Umsetzung erfolgt natürlich nicht von heute auf morgen. Die verantwortlichen Manager müssen die Realisierung planen und schrittweise angehen. Sie werden sich dabei nicht nur um die Technik kümmern müssen, sondern sich vor allem auch um ihre RZ-Mitarbeiter, deren Aufgabengebiet sich dadurch massiv verändern wird.

In einem ersten Schritt müssen die Mitarbeiter aus ihrem bisherigen Silodenken herausgeholt werden. Ein Mitarbeiter kümmert sich dann nicht mehr ausschließlich um Netzwerkkomponenten, die Kollegen von der Datenspeicherung müssen diese nun nicht mehr rund um die Uhr beobachten und bei auftretenden Fehlern reagieren. Dies übernimmt die eingesetzte Hardware und vor allem die Software, die das SDDC steuert.

Die Arbeit der Mitarbeiter im SDDC wird sich in Zukunft stärker an den betrieblichen Serviceprozessen und den Bedürfnissen des Business orientieren. Waren in der Vergangenheit oftmals mehrere Personen und Abteilungen bei der Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen notwendig, lässt sich das nun von einer Person via Software erledigen. Für die Mitarbeiter heißt das, dass sie sich weiterentwickeln müssen: weg vom Spezialisten hin zum Generalisten mit Rundum-Überblick.

Für die IT als Einheit bedeutet dieser Wandel eine massive Veränderung in ihrem Rollenverständnis: Mussten in der Vergangenheit bei Anforderungen aus dem Unternehmen zuerst aufwendige, oft langwierige Entscheidungsprozesse durchlaufen werden, entfällt dieser Schritt nun weitestgehend. Die verfügbaren Services haben einen definierten Umfang und Preis und stehen – Dank der Cloud-Technologie – in nahezu beliebiger Größe und Umfang jederzeit zur Verfügung. Das Klein-Klein bisheriger Diskussionen entfällt.

Die IT erhält dadurch einen neuen Stellenwert im Unternehmen: Vom technikgetriebenen Verwalter knappen Ressourcen hin zu einem das Business unterstützenden Lösungsanbieter.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Symantec.

Mein Wunschzettel 2015 – (fast) alles von Microsoft

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1. Mobil Phone

Fangen wir mit dem kleinsten Gerät an: Nokia Lumia 1520. 

Warum: Ich brauche ein etwas größeres Gerät. Ich habe das Gefühl, dass meine Finger breiter und meine Augen schlechter werden. Das letztere stimmt leider :-(. Außerdem soll es eine gute Kamera mit an Bord haben und es darf soll nicht mehr Apple sein. Ich brauche da mal ganz dringend Abwechslung.

2. Tablett

Da nehmen wir das Surface Pro 3

Warum 1: Ich habe mich an die Bedienung des Surface gewöhnt – zuhause nutzen wir ein Surface 1. Mir gefällt, wie ich als Benutzer die Möglichkeit habe, mit den Anwendungen zu arbeiten, diese hinzuzufügen, zu sortieren und aufzurufen. Einiges ist noch nicht so ganz stimmig in der Bedienung, z.B. ist das Office-Paket einfach nicht Touch-tauglich. Aber ich gehe davon aus, dass mit der Version 10 des Betriebssystems Microsoft dort einen großen Sprung nach vorne machen wird und das ganze System jetzt noch runder laufen wird.

Warum 2: Die Stiftbedienung ist der Hammer. Ich habe in einem Elektrokaufhaus für Doofe das Gerät mit meiner Liebslingssoftware Bamboo testen können und bin begeistert.

3. Notebook

Hier habe ich auch schon einen würdigen Nachfolger für mein betagtes Notebook Lenovo X220 gefunden: Lenovo Yoga Thinkpad 15

Warum: Ich mag die Touch-Bedienung, ich skizziere viel mit meinen Stift und ich möchte gerne als Vielschreiber endlich wieder mehr Platz auf dem Monitor haben. Daher kommen mir die 15 Zoll gerade richtig. Auch die Tastatur ist groß und hat einen eigenen Zahlenblock. Außerdem gefällt mir die Qualität der Geräte und die die Haptik der Tastatur von Lenovo.

Sollte allerdings ein Surface Pro3 vorher schon bei mir einziehen, würde ich – zur Not – auch ein Yoga Notebook ohne Stiftbedienung nehmen. Ach ne, ich möchte das auf beiden Geräten haben.

4. Whiteboard

Da hat Microsoft gestern den Hammer vorgestellt: Microsoft Surface Hub.

Ich liebe Whiteboards. Ich finde es elendig, bei Meetings und in Workshops mit Notebooks etwas über den Beamer zu präsentieren, nichts interaktiv vor dem Publikum bearbeiten und keine Notizen machen zu können. Kommen Flipcharts zum Einsatz werden anschließend die Telephone-fähigen Kameras gezückt und alles wird abfotografiert und per Mail an alle Teilnehmer verschickt. Ein Elend, wie gesagt.

Das Surfce Hub hat Touch, ist groß in der einen Version und noch größer in der anderen. Multi-Stifteingabe und Videokonferenz inklusive Applikation Sharing ist inklusive. Bombe. Und ist man mit der gemeinsamen Arbeit fertig, geht es – wohin auch immer, das Notebook, das Tablett oder das Handy werden gezückt und man kann daran weiterarbeiten. Beim nächsten Treffen geht es dann auf dem Riesenteil wieder weiter. Nochmal Bombe.

Microsoft hat gestern seinen neuen Produkte vorgestellt: das neuen Windows, das Surface Hub und vieles andere. Mich beeindruckt, dass Microsoft so weit ist bei der Realisierung einer einzigen Betriebssytemwelt, die miteinander interagiert, ähnlich zu bedienen ist, alles Moderne mit beinhaltet, super aussieht. Ich bin ja selten frei von Zweifel, aber im Moment sehr positiv beeindruckt und ohne Mecker. Ich bin gespannt wie Microsoft die Entwicklungen weiter vorantreiben wird.

Jetzt muss ich erstmal zum Bankschalter und die aktuellen Kontoauszüge holen gehen und vielleicht mit dem ein oder anderen der dortigen Mitarbeiter ein Gespräch führen, um mir meine Wünsche zu erfüllen. Bei der Liste wird schon ein stattlicher Betrag zustande kommen.

PS: Vielleicht bleibt ja noch Geld für die Holo Brille übrig. Eher nicht, aber die hätte was.

Facebook at Work: Wird sich Facebook die Finger verbrennen?

Nun wagt also auch Facebook den Schritt in die Unternehmen. Die Entwicklungen für das neue Produkt sind schon jetzt weit fortgeschritten, einige Unternehmen sind bereits in der Testphase. Nun wurde es Zeit, die breite Masse darüber zu informieren. Wird es Facebook im Businessumfeld nochmals gelingen, einen so einzigartigen Erfolg zu erzielen, wie sie es bereits in den vergangene Jahren im Consumer Markt geschafft haben?

Der Grund für diese Wagnis ist klar: Der Consumermarkt ist weitestgehend abgegrast. Die ersten ernstzunehmenden Tendenzen einer Abwanderung sind zu beobachten. Teils erfolgt das Verschwinden der Benutzer aus dem immer größer werdenden Desinteresse am permanenten Austausch von „Katzenbildern“ und täglichen Weis- und Neuheiten. Es ist mittlerweile wie der tägliche Besuch in der Kneipe um die Ecke mit den gleichen Personen, Problemen und Geschichten. Irgendwann ist es Zeit zu gehen, alles wurde mehrfach erzählt und besprochen. Teils aber auch, weil es neue Alternativen gibt, die meist noch klein sind, aber Aufmerksamkeit erregen. Stillstand ist Rückschritt und so macht sich Facebook auf zu einer neuen Weide, um diese abzugrasen.

Wenn da noch viel zu grasen ist! Das Thema „Social Collaboration“ ist bereits seit vielen Jahren in den Unternehmen. Junge Unternehmen, meist aus hippen Branchen oder der IT, nutzen Social Networks jeglicher Art anstatt von E-Mail oder auch von Papier. Aber auch viele ältere, größere Unternehmen haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht, um ihre Unternehmenskultur sowie ihre interne Kommunikation an aktuelle und zukünftige Herausforderungen weiterzuentwickeln. Trotzdem bleibt es bei den meisten Unternehmen ein schwieriges und zähes Thema. Auch zehn Jahre nach der Vorstellung der ersten Produkte.

Die meisten Kommentare sehen die bevorstehenden Entwicklungen und Ankündigungen von Facebook tendenziell eher positiv. Der Markt wird in Bewegung geraten. Facebook wird seine Erfahrungen nutzen, die sie in den vergangenen Jahren mit ihrer mehr als erfolgreichen Plattform sammeln konnte.

 

facebook at workFacebook wird auf viele neue und alte Probleme stoßen!

Bevor Facebook tatsächlich in der Breite auf den Markt kommt, werden erstmals viele Firewalls überwunden werden müssen. Damit sind sowohl die kleinen Kisten gemeint, die die Datenleitungen der Unternehmen mit der großen weiten Welt verbinden. In vielen Unternehmen ist die Nutzung von Social Networks während der Arbeitszeit strikt verboten. Aber auch die Firewalls in den Köpfen der Mitarbeiter, der IT’ler und dem Management müssen überwunden werden – darf Facebook nun ins Unternehmen und wenn ja welches usw. Das wird noch einiges an Diskussion mit sich bringen.

 

Zielgruppe? Wen möchte Facebook ansprechen?

Es gibt im deutschen Markt bereits einige Dutzend Produkte, die ähnliches leisten wie Facebook. Noch eine Anwendung mit einem „Stream“ wird nicht benötigt. Man kann gespannt sein, welche zusätzlichen Services und Funktionen integriert werden. IBM, Google, Microsoft sowieso haben viel Geld in entsprechende Office-Anwendungen gesteckt, sie ihre jeweilige Social-Aktivitäten unterstützen.

Wie bereits beim privaten Facebook, wo es viele Entwickler gibt, z.B. aus dem Spielebereich, könnte Facebook einen Partnermarkt aufbauen. Diese sorgen mit ihren Anwendungen dafür, dass das Ganze mehr ist als nur ein Nachrichtenticker. Es wird spannend sein, wie diese Partner Anwendungen entwickeln, die die Prozesse der Unternehmen abbilden, trotzdem „social“ sind und sich dazu im Newsstream integrieren. Andere Social Collaboration Hersteller mit einem ähnlichen Ansatz haben dazu nichts Erkennbares liefern können, obwohl die Vorrausetzungen gegeben waren.

 

Der Wettbewerb ist schon lange da!

Facebook kommt spät, vielleicht zu spät. Bei den Bemühungen von Google konnte man verfolgen, dass es auch für so potente Unternehmen sehr schwierig ist, neue Märkte zu erschließen. Die Mitbewerber haben hier bereits viele Pflöcke im Markt eingeschlagen. Diese werden sich so leicht nicht verdrängen lassen. Außerdem überlegen sich Anwenderunternehmen sehr genau, ob sie eine bereits eingeführte Plattform austauschen oder die Vielfalt unnötigerweise vergrößern.

 

Ist Facebook noch cool genug?

Es gibt bereits einige, mittlerweile schon altbackene Systeme auf dem Markt, aber auch einige sehr, sehr moderne und coole Systeme. Cool ist nun nicht immer der Maßstab für Anwenderunternehmen, aber trotzdem ein wichtiger Faktor. Die Meinungsmacher in Unternehmen sind häufig auf vielen Plattformen unterwegs und werden entsprechend ihre Erfahrungen mit einfließen lassen. Ob Facebook da noch dazu gehört?

Es wird interessant zu sehen sein, ob Facebook seine beiden Systeme so anbieten wird, dass den Anwendern immer klar ist, ob sie nun privat oder beruflich unterwegs sind. Immer wieder gibt es kleinere und größere Erregungswellen, wenn ein Mitarbeiter auf Facebook etwas aus dem Unternehmensalltag veröffentlicht hat.

 

Facebook und der Datenschutz! Kann das überhaupt zusammengehen?

Facebook betont, dass es die Daten vielfältig schützt. Ein sehr heikles Thema in den deutschen Unternehmen. Die Aussage hört sich an, wie wenn ein stadtbekannter Rowdy sich in einer Kneipe zu mir an den Tisch setzt und mit mir einen Spieleabend veranstalten möchte. Es wird viele Abende brauchen, bis ich vom guten Willen meines Gegenübers überzeugt bin. Die Gewährleistung der Datensicherheit wird einer der Knackpunkte für Facebook werden. Hier haben die Mitbewerber schon viel Lehrgeld zahlen und hohe Investitionen betreiben müssen, damit Entscheider das Gefühl hatten, dass ihre Betriebsinternas sicher sind.

 

Aufbau eines neuen Vertriebsmodells

Das bisherige Vertriebsmodel war ein großer Erfolg: Man stellte zur rechten Zeit eine Plattform zur Verfügung, traf den Zeitgeist, lockte viele Anwender mit Onlinespielen an und bot immer wieder neue Appetithäppchen an. Das wird so nicht mehr funktionieren. Der Name ist bekannt, aber bei vielen Entscheidern mit einem Makel behaftet. Der Roll-out erfolgt nicht schrittweise, sondern immer im (Unternehmens-) Paket und zudem nicht über Mund-zu-Mund-Propaganda.

 

Facebooks Angebot bringt auch einiges erfolgversprechendes mit!

Facebook hat eine sehr große und sehr gut gefüllte Portokasse, um den Markt mit seiner Message zu überschwemmen. Die Shareholder werden das sehr großzügig unterstützen, da es der einzige Weg für Facebook ist, im angestammten Umfeld noch zu wachsen.

Eine der größten Hürden bei der Kommunikation über Unternehmensgrenzen hinweg sind die vielen technischen Beschränkungen und die große Vielfalt an Plattformen. Hier könnte Facebook aufgrund seiner enormen Verbreitung einen seiner wichtigsten Trümpfe ausspielen: (fast) Jeder kennt es, (fast) jeder hat es. Im Alltag wird noch immer sehr häufig die E-Mail eingesetzt, da sie überall verfügbar ist und brauchbar beim Empfänger ankommt. Hier könnte Facebook sich zum gemeinsamen Nenner entwickeln.

Facebook ist keine kleine Klitsche, sondern eines der größten und wichtigsten Unternehmen der Welt. Das Userinterface ist nach wie vor bei der Bedienung ganz weit vorne, intuitiv zu bedienen und bekannt. Welcher Softwarehersteller kann von sich behaupten, eine Software entwickelt zu haben, die über eine Milliarde Menschen ohne jegliche Schulung  nutzen. Das wird die großen Mitbewerber hoffentlich dazu bewegen, endlich mehr in die Usability-Entwicklung zu investieren, anstatt hier noch eine Funktion hinzuzufügen – besser dran kleben – und dort noch ein Produkt hinzuzukaufen, um es notdürftig und mit viel Schminke zu integrieren. Hier können die Entwickler von Business Plattformen noch sehr viel von den Consumer Produkten lernen.

Es wird sich für Facebook auszahlen

Facebook hat einige Hürden zu nehmen, um ihr neues Produkt erfolgreich am Markt zu platzieren. Aber selbst bei einer sehr konservativen Rechnung benötigt Facebook vergleichsweise nur sehr wenige aktuelle Anwender, die das neue Produkt benutzen, um innerhalb von 3 Jahren den jetzigen Umsatz aus reiner Werbung zu übertrumpfen.

Im abgelaufenen Jahr hatte Facebook einen geschätzten Umsatz von $3,2 Milliarden. Aktuell sind die jährlichen Zuwachsraten bei deutlich über 10%. Diese Steigerung wird in den kommenden Jahren kaum mehr möglich sein. Daher wurde in der folgenden Kalkulation eine Zuwachsrate von 5% angenommen und ein monatlicher Umsatz pro Anwender von 5 US-Dollar.

Dem Szenario zu Grunde liegt die Annahme, dass 0,5%, 5% bzw. 10% das neue Produkt nutzen werden.

Umsatzprognose von Facebook at Work

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Fazit: Zum Erfolg verdammt?

Es gibt nicht mehr so viele Wachstumsmärkte für Facebook. Außer sie wagen sich auf ein komplett neues Terrain. Daher geht Facebook nun den logischen Schritt und nutzt seine technisch ausgereifte Plattform, ihr Know-how um große Massen an Anwendern zu versorgen, die gut gefüllte Geldschatulle und den eigenen Brand, um den Markt in Bewegung zu bringen.

Der Markt wird auf jeden Fall in Bewegung geraten.