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IBM und SAP liefern sich Kopf an Kopf Rennen!

Bei IBM Verse weiß ich nicht, wie lange dieser Zustand schon anhält. Laut vowes Screenshot seit 2 Tagen. Sollte bis morgen zur Cebit ja wieder lauffähig sein. Ich wollte mir Verse da mal gerne fernab von Hochglanzfolien einmal ansehen.

Bei SAP schon einige Tage länger. Ein Success Factor ist sicherlich, dass der beworbene Blog läuft. mmmh.

 

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Interview Social Business Arena: Social Business muss für Mitarbeiter etwas selbstverständliches sein!

Hier meine Antworten für das Interview , dass im Blog der Social Business Arena veröffentlicht wurde. Die Arena ist Teil der kommenden CeBIT.

Auszug:

2. Warum sind bei diesem Thema auch Ende 2014 noch keine substantiellen Erfolge und Veränderungen in der Breite der Unternehmen zu erkennen?

Warum ist das so schwer messbar? Bei allen drei Themen geht es viel um das persönliche Verhalten, Vorlieben, die gelebten Werte und die Strukturen in der Organisation, die Mitspieler, Vertrauen (Telefonate mussten in manchen Organisationen angemeldet und E-Mails beim Amtsleiter vorgelegt werden) u.v.m.

social business arena - screenshot

Mein persönliches Informationsfluss Model: Heute Aufgabenverwaltung

Trello WorkflowEs war mal wieder Zeit, dass ich in meiner persönlichen Ablauforganisation einiges ändere. Mittlerweile bin ich in so vielen Projekten eingebunden, dass ich da manchmal – aber nur für ganz kurze Zeit – den Überblick verliere. Um diese kurze Zeit auszumerzen habe ich angefangen meine Tools, die ich verwende, neu zu sortieren, auszumisten und auch neue hinzuzufügen.

Seit ein paar Jahren bin ich mit einem iPhone 4s unterwegs. Das musste ausgetauscht werden. Zwar ist es noch in meinen Diensten, aber aufgrund der nicht mehr stimmigen Sehkraft meiner Augen bei gleichzeitiger Verkürzung meiner Arme ist es einfach zu klein. Außerdem, und das ist einer meiner wichtigsten Kritikpunkte am iOS, kann man Infos nicht vernünftig teilen. Bei Android oder Windows 8 gibt es überall die Möglichkeit Infos zu teilen. Hat man einen interessanten Eintrag auf dem iPhone in Facebook gefunden, muss man die Seite mindesten zweimal laden, um sie dann per Mail zu versenden. Super.

Am vergangenen Donnerstag habe ich mich mit den Kampfrentnern morgens um 8 Uhr bei Aldi angestellt. Dort gab es für vergleichsweise wenig Geld das Moto G 2 – Viel Leistung, für wenig Geld.

Diesen Neuwerb habe ich zum Anlass genommen und meine Apps neu ausgewählt.

1. Kaum noch Apps, die permanent mit ihrem Schöpfer kontakt haben

Ich spare mir die Twitter, Facebook und sonst was Apps. Ich glaube, dass diese Anwendungen hauptsächlich daran Schuld sind, dass mein Highspeed Volumen immer lange vor dem Monatsende aufgebraucht ist. Die mobilen Seiten dieser Anwendungen sind hervorragend und bieten mir den gleichen Komfort.

2. E-Mail Clients, mehr als genug im Test

Hier bin ich gerade am Experimentieren und Testen. Ich nutze parallel den Standard-Mail Client von Google, dazu Microsoft Outlook und die neue Inbox von Google. Auf IBMs Neuentwicklung Verse  warte ich noch.

3. Trello für meine Aufgabenverwaltung

Trello habe ich immer wieder mal eingesetzt. aber nie so richtig konsequent. Ich finde das Produkt super, daher starte ich einen neuen Anlauf. Trello ist eine Art KanBan Board. Jedes Thema bekommt bei mir eine eigene Reihe für die entsprechenden Karten. Die karten können Texte, Links, Grafiken, Attachments und Termine enthalten.

4. Sunrise – Der Neuerwerb von Microsoft für die Terminverwaltung

Ich habe etwas mehr als 5 Kalender, die wichtige Termine für mich enthalten: Persönlicher Kalender, Familienkalender, Crisp-Research Kalender, dazu Kalender bei Kundenprojekten und – jetzt neu – meine Trello-Termine. Es dürfen außerdem nicht die Ferientermine, Geburtstage, Bundesliga und Champions League-Spiele (nur Bayern, natürlich), Spiele meiner Handball Jugend und die Mondphasen fehlen.

5. Microsoft OneNote und Evernote

Die beiden Anwendungen habe ich auch noch im Einsatz. OneNote vor allem wenn ich Ideen generieren und alles mögliche sammle: Skizzen, Screenshots, texte, Links usw. Oder auch bei Besprechungen und Konferenzen. OneNote ist eines der besten und produktivsten Produkten von Microsoft.

Evernote mag ich nicht so richtig wirklich. Aber es gibt so einen schönen Button im Browser und wenn ich eine Seite archivieren möchte, dann drücke ich da drauf und das Ganze landet dann in Evernote.

Arbeitsablauf neu: Aufgabenverwaltung

Kommt eine neue Aufgabe auf mich zu, muss ich was erledigen oder fällt mir ein, dass ich eines von beiden noch machen muss, dann gibt es einen Eintrag in Trello.

  1. Via E-Mail – jedes Board hat einen eigenen E-Mail Adresse (nicht vergessen einen sprechenden Namen vergeben, da die Mail Adresse mehr als kryptisch ist)
  2. Via “Teilen” . dafür liebe ich Android und eigentlich auch Windows 8 (nur kann ich da nicht mit Trello direkt teilen.
  3. Browser – direkt im Board alle Eintragungen vornehmen – mir gefällt die Oberfläche und auch die Bedienung. Leider geht das Verschieben von Karten nur mit der Maus und nicht mit dem (Touch-) Finger.
  4. Windows 8 App – die ich nicht so doll finde.
  5. Android-/iOS-App – klein und fein, einfach gut entwickelte Apps.

Das beste daran ist: Termine in Trello erscheinen auch in meinem Sunrise Kalender. So sollten auch die wenigen Dinge, dich sich manchmal aus meinem geistigen Horizont ausblenden, nicht mehr verloren gehen.

 

Nur ein wenig mehr Bewegung bei der Arbeitsplatzwahl

Verteiltes Arbeiten und globalisiertes Handeln vs. klein, klein im eigenen Haus

Voller Verwunderung komme ich immer wieder in Unternehmen, bei denen die Anwesenheit vor Ort Pflicht ist, um die Arbeitsleistung in einem bestimmten Zeitraum des Tages zu erbringen. Bei anderen Unternehmen, vergleichbar aufgestellt, spielt das gar keine Rolle mehr. Die Mitarbeiter entscheiden selbst, wann und wo sie arbeiten wollen. Unterhalte ich mich darüber mit Bekannten, Freunden oder Partnern, dann sieht es sehr ähnlich aus: Die einen haben nach alter Tradition enge Vorgaben, andere kennen das überhaupt nicht mehr.

Viele Unternehmen haben diesen Schritt in den vergangenen Jahren gewagt und haben die Anwesenheitspflicht abgeschafft. Sie schaffen ihren Mitarbeitern neue Freiräume, um ihre Arbeit und ihr Privatleben besser zu organisieren und unter einen Hut zu bekommen. Letztendlich läuft es – gut vorbereitet und organisiert – auf eine Win-Win-Situation für beide hinaus.

Warum geht es bei den einen und warum wird es bei den anderen so vehement verhindert?

Die Liste der Verweigerungsargumente ist lang. Sehr schnell kommen Aussagen wie „Das machen wir hier nicht!“ oder „Wer soll denn dann kontrollieren, was gearbeitet wird?“. Von Seiten der Arbeitnehmer besteht die Angst, dass man dann auch rund um die Uhr erreichbar sein muss.

Dabei ist diese Verhalten in der heutigen Zeit doch sehr verwunderlich. Warum vertraut man Menschen, die meist mit erwachsenen sind, von denen sicherlich einige zu Hause Kinder groß ziehen, vielleicht einen großen Kredit für ihr Haus verantworten, in irgendeiner verantwortlichen Position in einem Verein sind, so wenig?

Die Voraussetzungen sind gegeben, aber der nächste Schritt folgt nicht!

Viele Unternehmen agieren in einem über viele Standorte verteilten Umfeld. Sei es weil es mehrere Niederlassungen gibt, man weltweit vertreten ist oder die Geschäftspartner nicht vor Ort sind. Die IT-Systeme (E-Mail, File-Server, Social Collaboration-Plattform, Videokonferenzsysteme usw.) verbinden die Mitarbeiter und unterstützen sie bei ihrer Arbeit.

Obwohl die Voraussetzungen geschaffen sind und in vielen Bereichen auch schon gelebt werden, tun sich viele Unternehmen trotzdem weiterhin sehr schwer, den eigenen Mitarbeitern die freie Arbeitsplatzwahl zu ermöglichen. Natürlich gibt es viele Gründe und Bereiche, wo Mitarbeiter jeden Tag vor Ort im Büro sein müssen. Es geht auch nicht darum, das Orts- und  Zeit-unabhängige Arbeit als einzige wirkliche Alternative zu sehen und alle nach Hause zu schicken.

Aus technologischer gibt es bei Büro- und Wissensarbeitern keinen Grund mehr, das verteilte Arbeiten an einem beliebigen kategorisch abzulehnen. Aber letztendlich bedeutet diese Einengung, dass Arbeitsleistung nur dann zählt und vor allem erbracht werden kann, wenn der Arbeitnehmer im Büro anwesend ist. Das ist bei den heute verfügbaren technischen Möglichkeiten und den Chancen, die sich durch mehr Freiheit und Flexibilität ergeben, eine vergebene Chance.

 

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem HP Business Value Exchange Blog.