September 15, 2014

Albatros Airlines: Die Geschichte der erfolgreichen Social Collaboration Einführung in Unternehmen

Der Film hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel, aber die Handlung ist aktueller den je. Ihr werdet sehen.

Wer sich nicht mehr ganz an den Film erinnert: Bernhard und Bianca erhalten den großen Auftrag ein kleines Mädchen zu retten. Da es nicht einfach ist, an den Ort der Rettung zu gelangen, nehmen die Akteure “Albatros Airlines”, um ihr Ziel zu erreichen (zum Wikipedia Artikel):

Die Passagiere werden aufgenommen. Nach einer kurzen Dehnungsübung geht es frohen Mutes auf die unbekannte Reise. Die ersten Schritte sind schnell gemacht, bis hin zum ersten Hindernis – die Tür. Aber dann, was kommt da. Der erste Widerstand. Macht nichts. Augen zu und durch, tief bücken, damit die Reise unter dem Sturm weitergehen kann.

Im Sturm und Nebel, ohne klare Sicht arbeitet sich das Team Schritt für Schritt nach vorne. Sie kämpfen sich durch die Unwägbarkeiten auf dem Weg zum großen Ziel. Die Rampe in Sicht, schiebt sich der Vogel mit letzter Kraft auf die vermeintliche Zielgerade und startet durch. Die Flügel spreizen sich und mit einem großen Sprung setzt der Vogel zu seinem Flug an.

Aber was ist das. Anstatt aufzusteigen stürzt der Vogel mit samt dem Team ab in die Tiefe. Immer schneller und schneller. Kein Gleiten durch die Lüfte hoch oben im Sonnenschein. Das Ende naht, die Passagiere schreien auf und der Vogel kämpft sich mit all seiner letzten Kraft gegen das Schicksal.

Kurz bevor der unvermeidliche Aufschlag droht . . .

Nun, ganz so ist es natürlich nicht bei der Einführung von Social Kollaboration Werkzeugen in Unternehmen.

Warum?

  • Trotz des widrigen Wetters kennt der Albatros den Weg und kämpft sich nach vorne!
  • Das Ziel des Fluges ist klar definiert!
  • Der Widerstand – sprich das Unwetter – ist klar erkennbar!
  • Alle beteiligten wollen gemeinsam ihr Ziel erreichen!
  • Die verfügbare Technik – in diesem Fall der Albatros – ist akzeptiert, trotz der Fehler!
  • Die eingesetzte Technik ist bedienbar!
  • Die User Experience des Albatros ist einzigartig, einfach und gefällig!
  • Im Film gibt es – trotz großer Gefahren – ein Happy End!

 

August 27, 2014

Visualisieren leicht gemacht

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Ich male ja sehr gern. Gerne auch für und in Workshops. #Skechnotes sind für mich einen sehr einfache, schnelle und vor allem sind die Ergebnisse für alle verständlich und nachvollziehbar. Außerdem bleiben Skizzen in Verbindung mit Texten einfach länger im Hirn als unzählige, gleichförmige Powerpoint-Aufzählungen.

Für mein Notebook mit Stift war ich bisher immer auf der Suche nach einem Werkzeug, um schnell und einfach Skizzen anzufertigen. Nun habe ich am vergangenen Wochenende ein neues Tool für Visualisierungen gefunden. Es stammt von Wacom und heißt Bamboo Paper. Ich bin hellauf begeistert von Bamboo.

Es gibt verschiedene Stiftarten und Pinsel und ein paar Farben. Das Ganze ist als ein Skizzenbuch aufgebaut, das man am Anfang erstellt und in das man dann nach und nach seine Skizzen auf den “Seiten” des “Buches” einfügt. Besonders schön ist, dass der Stift drucksensitiv ist. Das ist vor allem beim Malen mit dem Pinsel sehr hilfreich und erzeugt sehr schön Effekte. Die Figuren haben sofort eine große Dynamik.

Man kann es Android, auf iOS und auf WIndows 8 Geräten einsetzen. Im Windows Store ist es zur Zeit kostenlos verfügbar.

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August 13, 2014

29 Wege kreativ zu bleiben

Witzig und inspirativ! Kann man sich immer mal wieder auch zwischendurch ansehen.

29 WAYS TO STAY CREATIVE from TO-FU on Vimeo.

Motion Graphics:
TO-FU
Contact us at http://to-fu.tv
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twitter http://twitter.com/tofu_design

Reference:
http://paulzii.tumblr.com/post/3360025995

Music:
Fairest of them all (#)
by Kämmerer
http://www.jamendo.com/en/track/751979

August 12, 2014

Vertreibt “Industrie 4.0″ die Arbeiter aus den Fabriken?

Das Thema “Industrie 4.0″ köchelt so vor sich hin. Obwohl es bereits auf den vergangenen großen Messen eine wichtige Rolle gespielt hat, einige Unternehmen bereits erste Erfolge vorzeigen können und sogar die Bundesregierung entsprechende  Strategiepapiere dazu entwickelt hat, ist es noch vergleichsweise ruhig in vielen Unternehmen bei dieser sehr grundlegenden Reformierung unserer Arbeitsprozesse. Gerade mal die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen beschäftigt sich aktiv mit dem Thema und davon haben nur 10 % bereits konkrete Anwendungen im Einsatz. Auf der einen Seite ist es verwunderlich, dass so wenig passiert. Auf der anderen Seite ist somit noch genug Zeit, dass sich die Unternehmen – neben den technischen Fragestellungen – auch mit dem Herausforderungen bei der Qualifizierung und Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen.

Industrie 4.0 – Erst am Beginn der Hypekurve

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Die Grundlage von Industrie 4.0 ist ein noch schnellerer und intensiverer Datenaustausch

Die Entwicklungen, die sich durch den Ansatz der Industrie 4.0 ergeben, werden unsere Fabriken und unser Produktionsverfahren massiv verändern. Die gesamte Wertschöpfungskette wird noch stärker wie bisher integriert und voneinander abhängig werden. Bereits bei der Bestellung erhält der Kunde neue Möglichkeiten sein Produkt zu konfigurieren, zu designen oder auch neu zu entwickeln, z.B. mit Hilfe von 3D Modellen. Das geht bis hin zu Änderungen während der Produktion durch den Kunden in Echtzeit. Der Kunde erfährt bereits bei der Anpassung, ob das notwendige Produkt vom Zulieferer verfügbar ist und daher die Änderung realisiert werden kann. Hierfür ist es notwendig, dass zwischen den am Produktionsprozess beteiligten Unternehmen noch mehr und noch schneller die notwendigen Prozessinformationen ausgetauscht werden. Die technologische Basis für Industrie 4.0 sind schnelle und große Netzwerke, Cloud und Big Data, analytische Verfahren sowie neue Anwendungen, die diese neue Qualität an Informationen verarbeiten und in Echtzeit von den Maschinen im entsprechenden Produktionsprozess erhalten oder zur Verfügung stellen.

(siehe auch: Internet of Things: Der Einfluss auf den CIO von René Büst)

Werden die Menschen im Produktionsprozess überflüssig?

Aber was passiert mit den Menschen, die am Produktionsprozess bisher beteiligt waren? Werden sie überflüssig? Reicht dem Kunden in Zukunft ein mobiles Endgerät und ein paar Klicks später wird der Produktionsprozess irgendwo auf der Welt gestartet, das Werkstück produziert, die Qualität geprüft und an den vollautomatischen Versender übergeben, ohne das ein manuelle Eingriff notwendig gewesen wäre?

Angebote dieser Art wird es geben. Bei einfachen, wenig erklärungsbedürftigen und modularen Produkten mit einer geringen Komplexität wird der Eingriff durch den Menschen wegfallen. Ein Kunde bestellt bei einem Händler seine Waren, diese werden automatisch verpackt und in naher Zukunft (mit großer Wahrscheinlichkeit) per Drohne zugestellt. In Versuchsanlagen werden diese Serviceangebote bereits erfolgreich getestet. Auch wird es eine Verlagerung der Tätigkeiten während dem Produktionsprozess geben. Monotone, sich wiederholende Aufgaben werden noch mehr von Automaten übernommen werden.

Aber sobald die Anforderungen durch z.B. eine Individualisierung, komplexer werden, wird der Eingriff durch einen qualifizierten Mitarbeiter notwendig bleiben. Der einzelne Mitarbeiter wird mehr Entscheidungen treffen, die den einzelnen Produktionsablauf betreffen bzw. sogar in den kompletten Produktionskreislauf eingreifen.  Zum Beispiel wenn beim genannten Bestellprozess der Kunde eine besondere Anforderung hat, die aus dem Regelwerk herausfällt und nicht durch die Computersysteme entschieden werden kann. An dieser Stelle greift der Mitarbeiter ein und fährt mit einem manuellen Prozess fort.

prozesse industrie 40

Um dies zu realisieren wird es notwendig sein, dass die Unternehmen die Arbeitsfelder der Mitarbeiter neu gestalten. Die Mitarbeiter im Produktionsprozess werden immer dann eingreifen, wenn das zwar komplexe, aber doch auf mehr oder weniger geordneten Routinen ausgerichtete Regelwerk durchbrochen wird. Vorgänge, die außerhalb der Routine liegen, werden daher für den einzelnen zum Regelfall werden. Der Arbeiter greift dann durch seine Entscheidungen in den Produktionsprozess einer langen Kette ein. Daher wird es notwendig sein, die Abläufe im Produktionsprozess noch transparenter, verständlicher und einfacher zu gestalten. Außerdem müssen Fehler im Systemablauf berücksichtigt werden können, um die weitere Produktion aufrecht zu erhalten.

Unternehmen müssen den Vorlauf nutzen, um ihre Mitarbeiter und Manager vorzubereiten

Industrie 4.0 bedeutet also für den einzelnen Mitarbeiter weniger manuelle Routineaufgaben im Produktionsprozess, dafür umso mehr die Notwendigkeit Entscheidungen zu treffen und entsprechend zu handeln. Das heißt im Umkehrschluss auch, dass im Management direkt oberhalb der Produktion weniger Entscheidungen zu treffen sind. Bisher war die Ausnahme im Produktionsprozess der Sonderfall, in Zukunft wird sie zum Regelfall für die Mitarbeiter werden. Immer dann wenn die Computer und Maschinen die Aufgabe nicht selbständig lösen können, wird der Eingriff des Menschen notwendig werden.

Wie bei jeder großen Veränderung wird deutliche Verschiebungen von den bisherigen Tätigkeiten hin zu anderen Aufgaben und der daraus resultierend neuen Qualifikationen geben. Davon betroffen werden nicht nur die Produktionsmitarbeiter sein, sondern vor allem auch bei den im Prozess-nahen Management tätigen Mitarbeiter wird es gravierende Änderungen geben. Entscheidungen werden näher am Produktionsprozess von den dort tätigen Mitarbeitern getroffen.

Gewinner werden diejenigen sein, die über eine sehr gute berufliche Qualifizierung verfügen und bisher im Produktionsprozess aktiv mitgearbeitet und gestaltet haben. Ihre zukünftigen Aufgaben werden weniger durch Routineaufgaben geprägt sein, sondern sie werden sich mehr mit den nun auftretenden Besonderheiten im Produktionsprozess beschäftigen müssen.

Talent Management: Wie bereitet ein Unternehmen ihre Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben vor?

Der Trend „Industrie 4.0“ ist da und er wird sich weiter entwickeln. Das heißt für die Unternehmen, dass sie ihre Mitarbeiter – oder um es moderner zu formulieren ihre Talente – weiterentwickeln müssen. Unternehmen werden nicht leichtfertig ihre Mitarbeiter austauschen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Dafür hat sich der Arbeitsmarkt zu stark gewandelt – 2/3 der Unternehmen spüren den Fachkräftemangel. Für den Großteil (76%) der Unternehmen ist jedoch die Entwicklung entsprechender Weiterbildungsangebote die größte Herausforderung. Noch ist für viele zu unsicher wohin die Reise gehen wird. Daher ist es schwierig konkrete Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln. Aber auch die Mitarbeiter werden sich weiterentwickeln müssen. Wie bei jeder Veränderung mit ungewissem Ausgang, beginnen Wandel und die Erkenntnis zur Veränderung oftmals mit einer Blockadehaltung. Um das zu verhindern, müssen sich die verantwortlichen Manager im Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern sich auf den Weg machen und sich auf die Herausforderungen vorbereiten.

(siehe auch: Talent Management @ Crisp Research)

Zusammenfassung: Herausforderungen für die Unternehmen

  • Entwicklung transparenter Prozesse
  • Die Produktionsmitarbeiter in die Kommunikations- und Informationsprozesse stärker mit einbinden
  • Mitarbeitermotivation stärken
  • Qualifizierung der Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen
  • Vorbereitung auf die Entwicklung neuer Berufe
  • Bessere Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mensch und Maschine über den gesamten Produktionsprozess
  • Entwicklung neuer Kontroll- und Unterstützungssysteme

Bis die Entwicklungen und Veränderungen durch Industrie 4.0 in der Breite Einzug  hält, müssen Unternehmen ihre Abläufe, Strukturen und Mitarbeiter auf die neuen Anforderungen in der Produktion vorbereiten. Wie bereits seit ein paar Jahren die Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen durch Social Collaboration Werkzeuge verändert wurde, wird die starke Vernetzung und Integration der Produktionsabläufe die Zusammenarbeit und die Aufgaben verändern.

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem HP Business Value Exchange Blog.

Juli 28, 2014

IBM Mail Next – Next Step

mail-next-juli-2014-1Wie vor einigen Wochen bereits versprochen, hält IBM seine Kunden auf dem Laufenden beim Thema “Mail Next”. In einem Webcast wurden die aktuellen Entwicklungsschritte ihrer (Neu-)Entwicklung präsentiert. Die weitere Entwicklung von IBM wird immer deutlicher: “Cloud, Browser und Mobil”, dann der Rest.

Es ist abzusehen, dass Mail Next und das noch sehr behäbige Browser Plugin das baldige Ende des Notes Clients einläuten. Das ist kein Drama. Im Gegenteil, IBM kann sich mit diesem Schritt von kostenintensiven Altlasten befreien und Unternehmen sparen sich aufwendige Roll-Outs.

Voraussetzung dafür ist, dass IBM seine Hausaufgaben macht. Bei Mail Next scheint es der Fall zu sein. Endlich wird der Schritt zu einem neuen User Interface gewagt. Der Ansatz ist neu und fällt trotzdem nicht so radikal aus wie noch vor ein paar Wochen auf den ersten Demos angedeutet. Es bleibt weiterhin spannend, wie IBM die Waage zwischen dem Guten bewahren und sich dabei trotzdem deutlich zu wandeln hält. Die umfangreiche Neuentwicklung bedeutet jedoch, dass die ursprünglich geplante breite Verfügbarkeit wohl erst im Jahr 2015 erfolgen wird.

Beim Browser-Plugin sieht es noch anders aus. Es mag vor allem für IBM sehr verlockend sein, alles notwendige für den Betrieb der “alten” Notes-Datenbanken in eine Browser-Plugin Paket zu werfen, aber in der Realität hakt es da noch an zu vielen Ecken und Enden.

Leider kommt das Thema “XPages” bei der Neu- und Weiterentwicklung von Browser-fähigen und mobilen Anwendungen weiterhin zu kurz. Es wäre sehr hilfreich, wenn IBM, die Business Partner aber auch die Unternehmen mehr in das Thema investieren und vor allem auch mehr von den Anwendungen, die damit realisiert werden können, gezeigt werden. Mit Mail Next setzt IBM wieder auf den leistungsstarken Domino Server, so dass sich Investitionen in diesem Bereich auch in Zukunft lohnen werden.

Weiterhin ein großes Hindernis bei der weiteren Entwicklung der neuen Strategie von IBM sind die Kunden. Dort herrscht oftmals weiterhin der fromme Wunsch, alles könnte so bleiben wie es ist: Angefangen von Windows XP (ja ja, damit hat IBM nichts zu tun), über den Notes-Client bis hin zu “Wir machen auch in Zukunft in unserem Rechenzentrum alles alleine”. Viele Anwender und IT-Abteilungen haben sich über die letzten 10-15 Jahre so an ihre Arbeitsumgebung gewöhnt, Verfahren für den Betrieb entwickelt und Ressourcen aufgebaut, die sie nur ungern wieder hergegeben werden. IBM wird gute, verständliche und nachvollziehbare Argumente anbieten müssen , damit ihre Kunden diesen Weg weiterhin gemeinsam mitgehen werden.

mail-next-juli-2014-2Wer den Schritten in die mobile Cloud-Welt der IBM folgt, steht auf der Sonnenseite bei deren zukünftigen Entwicklungen. Alle anderen müssen damit leben, dass ab und an dicke Wolke zwischen ihren persönlichen bzw. ihren unternehmerischen Bedürfnissen und den Angeboten von IBM stehen. Aber, IBM denkt – im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern – auch an diese Kunden.

Die Zukunft bleibt spannend und IBM trägt seinen Teil im positiven aber auch im kritischen Sinne dazu bei.

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Juli 23, 2014

CIO of the Future – Crisp CIO Event am 12.08.2014

Agenda

12. August 2014

Get Together:
ab 18:30 Uhr
Begrüßung:
19:00 Uhr
Dr. Carlo Velten, Crisp Research
Praxisvortrag:
19:10 Uhr
Dirk Brünsicke„Cloud-Anwendungen in der Praxis“
Erfahrungsbericht zur Implementierung und
Inbetriebnahme einer Webapplikation für 5 Millionen
Nutzer auf der IBM/Softlayer Cloud-Plattform
Diskussion & Drinks:
ab 20:00 Uhr (open End)
crisp - cio of the future

Crisp CIO-Event am 12.08.2014 – Cloud-Anwendungen in der Praxis

Juli 22, 2014

Studie von Crisp Research: Cloud-Transformation der dt. Softwareindustrie

Mit der aktuellen Studie „Platform-as-a-Service – Zukunft der deutschen Software-Industrie?“ liefert das unabhängige Analystenhaus Crisp Research im Auftrag von Pironet NDH repräsentative Ergebnisse zur Nutzung von Cloud Umgebungen auf Seiten deutscher ISVs. Die Befragung von 83 deutschen Softwarehäusern bildet erstmalig den Stand der strategischen Planung und den Einsatz moderner Paas-Plattformen ab.

  • Erstmals repräsentatives Bild zu den Cloud Planungen der deutschen Softwarehersteller
  • Cloud Computing ist für die deutschen Softwarehäuser mittlerweile der zentrale Wachstumstreiber
  • Für derzeit 16 Prozent der ISVs sind moderne Platform-as-service (PaaS) Umgebungen schon fester Bestandteil der Entwicklungs- und Testprozesse.
Die Studie, die im Auftrag von Pironet NDH durchgeführt wurde, bietet aktuelle empirische Befunde zum Stand der Cloud-Transformation deutscher ISVs und den Nutzungsabsichten im Bezug auf PaaS-Angebote. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 83 deutsche Softwarehäuser verschiedener Unternehmensgrößen in Form von Online-Befragungen und Expertengesprächen zu ihrem derzeitigen Planungsstand und Einsatz im Hinblick auf die Cloud-Transformation befragt. Der Fokus der Erhebung lag hierbei auf den technologischen und strategischen Entscheidern.

Die deutsche Softwareindustrie gehört noch zu den Nachzüglern beim Cloud Computing

Das Gros der deutschen Softwarehäuser hat es bisher versäumt die eigene Strategie auf das kommende Cloud-Zeitalter anzupassen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und zum Teil auch nachvollziehbar. „So ist es für ein mittelständisches Softwarehaus ein enorm hoher Investitionsaufwand und damit verbundenes Risiko, bestehende Software neu zu entwickeln und den Marktgegebenheiten anzupassen“ kommentiert Max Hille, Analyst und Co-Autor der Studie.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, welch große tektonischen Verwerfungen, ausgelöst durch Cloud Computing, mittlerweile in der Software-Landschaft wirken. Während fast ein Viertel (24 Prozent) aller befragten Softwareunternehmen bereits über ein existierendes Cloud Business verfügen und somit auch über Umsätze in diesem Bereich, haben sich 16 Prozent noch nicht einmal mit diesem Thema beschäftigt.

Cloud als zentraler Treiber für das Neugeschäft

Druck zur Cloud-Transformation der Softwareunternehmen entsteht auch durch die eigene Kundenbasis. Etwa 60 Prozent der befragten Softwarehäuser nehmen eine verstärkte Nachfrage nach Cloud-basierten Software Services aus der Kundenseite wahr. Dies verdeutlicht auch noch einmal, dass sich die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in den Unternehmen zunehmend beschleunigt.

Wie wichtig eine erfolgreiche Transformation für die deutschen Softwarehäuser tatsächlich ist, lässt sich an dem geplanten Neugeschäft in diesem Bereich ablesen. Fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) plant in den nächsten drei Jahren über 50 Prozent der Umsätze im Neugeschäft über Cloud-basierte Modelle zu realisieren.

Der Weg in die Cloud führt über PaaS

Von technologischer Seite betrachtet spielt das Thema Platform-as-a-service die zentrale Rolle bei der Transformation der ISVs. PaaS-Angebote sind heute bereits vielfach fester Bestandteil moderner Software-Entwicklungs-, Test- und Betriebsverfahren. Allerdings werden diese Angebote vorwiegend im Anglo-amerikanischen Raum und von Entwicklern genutzt, die nicht oder nur selten im Unternehmensumfeld tätig sind. Grund dafür war die bis vor kurzem limitierte Verfügbarkeit von Alternativen zu den großen Public Cloud Angeboten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Plattformen in Deutschland erst von rund 16 Prozent der ISVs genutzt werden.

„Nach einem substanziellen Reifeprozess auf Technologieseite in den letzten 24 Monaten und der Möglichkeit, die PaaS-Technologien auch in flexiblen, lokalen Betriebskonzepten zu nutzen (z.B. Hosting bei lokalem Provider oder On-Premise im eigenen RZ), werden diese nun auch für deutsche ISVs interessant“ weiß Steve Janata, Senior Analyst und Autor der Studie zu berichten.

Crisp Research_PaaS-Services

Auch beim Thema PaaS ist die Zukunft also hybrid. So zeigt die Studie auf, dass es auf lange Sicht ein Nebeneinander der verschiedenen Deployment-Modelle geben wird.

„Die Kombination aus On-Premise und Cloud ist für die deutsche Softwareindustrie die Königsdisziplin. Diejenigen, die es schaffen, eine optimale Co-Existenz beider Modelle aufzubauen, werden am Markt die Nase vorn haben“ kommentiert Steve Janata.

PIRONET NDH sieht sich in  Angebotsstrategie bestätigt

„Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass gehostete Cloud/PaaS-Umgebungen, wie sie Pironet NDH mit einer  technologieübergreifenden PaaS-Plattform mit deutschem Ursprungszertifikat anbietet, ein Motor für die Transformation der deutschen Softwarelandschaft sind“, freut sich Khaled Chaar, Managing Director Business Strategy und Cloud Enabling bei Pironet NDH.Die Ergebnisse der Studie unterstützen auch die Strategie derjenigen im deutschen Markt, die nicht den alleinigen Siegeszug der Public Cloud geglaubt haben.

Die gesamte Studie ist frei zugänglich unter www.business-cloud.de.

Hier stehen auch eine Infografik sowie ein Video-Interview mit Steve Janata und Khaled Chaar zum Abruf bereit.