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Nur ein wenig mehr Bewegung bei der Arbeitsplatzwahl

Verteiltes Arbeiten und globalisiertes Handeln vs. klein, klein im eigenen Haus

Voller Verwunderung komme ich immer wieder in Unternehmen, bei denen die Anwesenheit vor Ort Pflicht ist, um die Arbeitsleistung in einem bestimmten Zeitraum des Tages zu erbringen. Bei anderen Unternehmen, vergleichbar aufgestellt, spielt das gar keine Rolle mehr. Die Mitarbeiter entscheiden selbst, wann und wo sie arbeiten wollen. Unterhalte ich mich darüber mit Bekannten, Freunden oder Partnern, dann sieht es sehr ähnlich aus: Die einen haben nach alter Tradition enge Vorgaben, andere kennen das überhaupt nicht mehr.

Viele Unternehmen haben diesen Schritt in den vergangenen Jahren gewagt und haben die Anwesenheitspflicht abgeschafft. Sie schaffen ihren Mitarbeitern neue Freiräume, um ihre Arbeit und ihr Privatleben besser zu organisieren und unter einen Hut zu bekommen. Letztendlich läuft es – gut vorbereitet und organisiert – auf eine Win-Win-Situation für beide hinaus.

Warum geht es bei den einen und warum wird es bei den anderen so vehement verhindert?

Die Liste der Verweigerungsargumente ist lang. Sehr schnell kommen Aussagen wie „Das machen wir hier nicht!“ oder „Wer soll denn dann kontrollieren, was gearbeitet wird?“. Von Seiten der Arbeitnehmer besteht die Angst, dass man dann auch rund um die Uhr erreichbar sein muss.

Dabei ist diese Verhalten in der heutigen Zeit doch sehr verwunderlich. Warum vertraut man Menschen, die meist mit erwachsenen sind, von denen sicherlich einige zu Hause Kinder groß ziehen, vielleicht einen großen Kredit für ihr Haus verantworten, in irgendeiner verantwortlichen Position in einem Verein sind, so wenig?

Die Voraussetzungen sind gegeben, aber der nächste Schritt folgt nicht!

Viele Unternehmen agieren in einem über viele Standorte verteilten Umfeld. Sei es weil es mehrere Niederlassungen gibt, man weltweit vertreten ist oder die Geschäftspartner nicht vor Ort sind. Die IT-Systeme (E-Mail, File-Server, Social Collaboration-Plattform, Videokonferenzsysteme usw.) verbinden die Mitarbeiter und unterstützen sie bei ihrer Arbeit.

Obwohl die Voraussetzungen geschaffen sind und in vielen Bereichen auch schon gelebt werden, tun sich viele Unternehmen trotzdem weiterhin sehr schwer, den eigenen Mitarbeitern die freie Arbeitsplatzwahl zu ermöglichen. Natürlich gibt es viele Gründe und Bereiche, wo Mitarbeiter jeden Tag vor Ort im Büro sein müssen. Es geht auch nicht darum, das Orts- und  Zeit-unabhängige Arbeit als einzige wirkliche Alternative zu sehen und alle nach Hause zu schicken.

Aus technologischer gibt es bei Büro- und Wissensarbeitern keinen Grund mehr, das verteilte Arbeiten an einem beliebigen kategorisch abzulehnen. Aber letztendlich bedeutet diese Einengung, dass Arbeitsleistung nur dann zählt und vor allem erbracht werden kann, wenn der Arbeitnehmer im Büro anwesend ist. Das ist bei den heute verfügbaren technischen Möglichkeiten und den Chancen, die sich durch mehr Freiheit und Flexibilität ergeben, eine vergebene Chance.

 

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem HP Business Value Exchange Blog.

Und es gibt sie immer noch: Die 10 größten Cloud-Mythen

Es funktioniert immer wieder. Man geht in eine Runde von ITlern, die für ein Anwenderunternehmen arbeiten. Ein kurzer Kommentar, dass die Cloud die Zukunft ist und schon geht die Diskussion los. Es ist aktuell das Reizthema Nummer 1 in den Rechenzentren. Bereits nach ein paar Sätzen bilden sich klare Fronten. Pauschalisierte Argumente werden ausgetauscht, als wahr und als unantastbar definiert. Die darauf folgenden Gegenargumente haben auf diese Weise sofort an Aussagekraft verloren.

Die am häufigsten genannten Pro- und Kontra-Argumente – vereint in einer Top 10 Liste:

Top 1: Die Daten sind in der Cloud per se (un)sicher!

Notebooks, die Hersteller-eigene Trojaner vom Werk aus mitbringen – Firewalls, die durch Geheimdienste „erweitert“ wurden – Festplatten, die sehr sendefreudig sind und Kontakt mit „zu Hause“ aufnehmen – USB-Sticks, die Daten von Rechnern absaugen und bei nächster Gelegenheit auch nach „Hause“ senden.

Sicherheit lässt sich nicht mehr so eindimensional definieren. Das Thema ist sehr viel komplexer und kann nicht durch den Weg in Cloud mit ist „besser oder schlechter“ beantwortet werden.

Top 2: Mit der Cloud lassen sich keine/alle Anwendungen und damit Probleme lösen!

Es werden für jegliche Aufgabenstellungen und Industrien Cloud-Lösungen angeboten. Die schnelle Bereitstellung und Umsetzung, niedrigere Kosten u.v.m. sprechen für die Cloud. Trotzdem gibt es nicht nur einen Weg. Unternehmen sollten die Chance nutzen und aus der Vielfalt der Angebote der Public/Private Cloud sowie dem klassischen Hosting ihre optimale Lösung entwickeln.

Top 3: Die Anwender können das nicht entscheiden (tun es aber)!

Immer öfter kommt es vor, dass Fachabteilungen sich ihre Lösungen in der Cloud selber suchen. Ist die IT eines Unternehmens für ihre Blockadehaltung bekannt, wird diese nicht eingebunden. Es ist nicht mehr notwendig. Möchte die IT nicht auf das Abstellgleis geschoben werden, muss sie sich wandeln und ihre Rolle als Dienstleister neu definieren. Die Fachabteilungen brauchen auch in Zukunft qualifizierte Beratung, damit sie nicht nur den Aussagen der Cloud-Anbieter vertrauen müssen.

Top 4: Der Weg in die Cloud ist eine Sackgasse/der Weg in die Freiheit!

Die Geschichte der IT ist voll von Sackgassen. Kaum ein Hersteller hat in der Vergangenheit oder aktuell einen Weg raus aus der eigenen Software angeboten. Einige wenige Anbieter nutzen in der jeweiligen Lösungswelt die Ausstiegsoption aus ihrer Anwendung als Positionierung gegenüber anderen Marktbegleitern.

Nur wenn sich die Hersteller gemeinsam einen Mehrwert von Standards, Open Source und offenen Strukturen versprechen, gibt es diese Option.

Daher: Die Gefahr der Abhängigkeit ist vorhanden, aber sie war schon immer da. Der Anwender muss immer wieder für sich selbst entscheiden, wie groß die Vor- bzw. Nachteile einer möglichen Abhängigkeit sind.

Top 5: Die Verfügbarkeit ist viel schlechter/besser!

Das ist eigentlich kein großer Diskussionspunkt, denn die Verfügbarkeit kann man messen! Da muss sich die eigene IT der Herausforderung stellen. Die Cloud-Anbieter sind auch nicht frei von Ausfällen und Fehlern. Immer wieder entstehen Ausfälle durch falsch gesetzte Parameter oder die Systeme sind durch Fehler auf dem Weg von der Cloud zum Anwender nicht erreichbar.

Die geforderten Werte für die Verfügbarkeit kann man festlegen und messen. Diesen Vorgaben müssen sich sowohl die eigene IT wie auch die Cloud-Dienstleister stellen.

Top 6: Unsere Prozesse sind zu komplex, um in einer Software, die „alle“ nutzen, abgebildet zu werden!

Vielleicht fängt man als Anwenderunternehmen erst einmal bei sich selbst an und überdenkt die eigenen Prozesse. Denn auch die Abbildung in selbstbetriebenen Anwendungen kann sehr komplex und damit sehr teuer werden. Die Cloud-Lösungen bieten häufig ausgefeilte Konfigurationsmöglichkeiten, um die Wünsche aller Kunden, die ja per Definition mit der gleichen Software arbeiten, zu ermöglichen.

Top 7: Die Cloud ist immer billiger!

Wenn alles passt, dann ist die Cloud sehr wahrscheinlich preiswerter. Aber dieser Preis setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Steht zum Beispiel keine optimale Lösung für das eigene Geschäftsmodell zur Verfügung, sind die Folgekosten enorm (werden aber wahrscheinlich erst sehr spät sichtbar). Unternehmen sollten die Option, in die Cloud zu gehen, als Anlass nehmen, objektiv die Kosten für die aktuelle IT und für die Cloud-Lösung aufzuschlüsseln. Nicht immer ist billiger auch seinen Preis wert!

Top 8: Dank der Cloud geht alles schneller!

Knappe Antwort: Nein. Sind die Anforderungen unklar, die Prozesse schlecht definiert oder passt die Lösung nicht zum Problem, kann die Cloud-Lösung auch keine Wunder vollbringen. Im eigenen Haus läuft das System dann aber auch nicht optimal.

Top 9: Wir brauchen keine eigene IT mehr!

Durch die Einführung von Cloud Services im Unternehmen wird es Veränderungen geben. Und wenn es Veränderungen gibt, heißt das auch, dass man sich als Betroffener bewegen bzw. verändern und weiterentwickeln muss.

Die bisherigen Erfahrungsberichte gerade von mittelständischen IT-Abteilungen zeigen jedoch, dass die gewonnenen Freiheiten bzw. Ressourcen endlich für lange liegengebliebene Projekte und Aufgaben eingesetzt werden können. Kaum eine IT-Abteilung hat nicht unter einer großen Arbeitsbelastung geklagt. Nun entstehen Freiheiten, die es zu nutzen gilt.

Top 10: Alle gehen in die Cloud! Wir auch bzw. Wir nicht! Basta!

Das wird so sicherlich nie jemand sagen. Die Punkte 1-9 zeigen ja, wie differenziert man den Weg in die Cloud betrachten muss. Aber trotz aller Statistiken, unendlich langer Entscheidungsmeetings, herumgereichter Papiere entscheiden sehr häufig das Bauchgefühl bzw. persönliche Interessen.

Den gesunden Mittelweg für die Entscheidung muss jedes Unternehmen für sich selbst finden.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Symantec.

Achtung: Gefahrenstelle

Man kann sich fragen:

  • Stehen Aufwand und Gefahr im Einklang?
  • Welche Din Norm (oder Arbeitsschutzverordnung o.ä. ) steht hinter diesem Konstrukt?
  • Wo ist die Verletzungsgefahr größer: Jetzt oder vor dem Aufstellen des Warnhinweises?
  • Was wollte der Künstler uns damit sagen?

Muss man sich aber alles nicht fragen.

Baustelle

OneOne für alle Plattformen kostlosen verfügbar

Mein Lieblingstool für Mitschriften  auf Konferenzen und bei Besprechungen: Microsoft OneNote. Dauert immer etwas – unter 1 Minute – , bis alle Plattformen über Microsoft OneDrive aktualisiert sind, aber dann hat man überall die Skizzen und Texte synchron.

Werde vielleicht mal demnächst einen Vergleich starten, auf welcher Plattform die Anwendung am Besten zu bedienen ist.

[Quelle: Microsoft]

Screenshot: OneNote Win 8.1 App

onenote kostenlos

 

Screenshot: OneNote iPhone

onenote iPhone kostenlos

 

Screenshot: OneNote Windows 8.1onenote PC kostenlos

IBM Verse – zumindest als Video ist es da

IBM_Verse_AnalyticsWir warten auf das – nein, da wissen wir genau wann es kommt. Bei IBM Verse hoffen wir noch, dass es bald kommt. Schaut man sich das Video an, scheint die Entwicklung schon sehr weit fortgeschritten zu sein. Michael Würdemann hat hier eine gute Übersicht über die Funktionen und die Funktionsweise von Verse bereitgestellt.

Ob ich das für meinen aktuell laufenden Test von E-Mail Clients benutzen soll?

[Quelle: Stefan Pfeiffer]

Workshopvorbereitung: Visualisieren

Normalerweise nehme ich für diese Art von Strichmännchen Wachsmalblöcke und einen dicken schwarzen Filzer. Daraus kann man nur sehr schlecht animierte Grafiken erstellen. Stattdessen habe ich die Zeichnung mit meinem Tablett PC und Bamboo Paper erstellt. Bamboo Paper entwickelt sich für mich immer mehr zum universellen Malprogramm.

Für den Workshop habe ich die einzelnen Zeichenschritte gespeichert und anschließend in eine Animation umgewandelt.
Gruppenskizze

Die sich wandelnde Rolle des CIO: So klappt es auch mit dem Business

Im vergangenen Jahr auf einer großen Konferenz müssen sich die wenigen anwesenden CIOs kräftig geschüttelt haben. Wenn sie sich nicht sogar die Ohren zugehalten haben, um die dort präsentierten Erfolgsgeschichten nicht hören zu müssen. Auf der großen Bühne erzählte die Rednerin, wie sie und ihr Team die neue Software für das weltweite HR ausgewählt und eingeführt haben. Der Vorgang, vor kurzem noch absolut unvorstellbar, fand fast gänzlich ohne die IT statt. Denn die ausgewählte Software stammt von einem reinen Cloud-Anbieter. Nur bei der Anbindung an das Benutzerverzeichnis sowie in Sachen Performance wurden die IT-Experten hinzugezogen.

Die Schatten-IT hat eine neue Qualität

So weit, so ungut. Das Ansehen vieler IT-Abteilungen sinkt. In der Vergangenheit war das Business auf die IT angewiesen. Verstand man früher unter Schatten-IT kleine Abteilungsserver, die bei einem versierten Kollegen in der Fachabteilung unter dem Schreibtisch standen, kommt sie heute aus der großen Cloud-Welt. War die Abteilung von der Anwesenheit, dem Willen und dem Gesundheitszustand des Mitarbeiters abhängig, stehen heute die Profis eines Dienstleisters hinter der Anwendung. Konnte die IT früher abwarten, bis die Fachabteilung irgendwann um Aufnahme in den heiligen Rechnerhallen bat, bleibt sie heute dauerhaft außen vor.

CIOs, die in der alten Denkwelt stehen bleiben, machen sich selbst überflüssig. Für CIOs hingegen, die diesen Wandel als Chance sehen, gibt es neue Aufgaben und Chancen – und die Befreiung von Altlasten. Zwei Drittel der CEOs sehen die neuen Entwicklungen als eine Chance für ihre IT-Verantwortlichen. Erkennbar wird das vor allem bei der Verschiebung der Bewertungsskalen für die Leistungen eines CIOs: Von dem erfolgreichen Betrieb der IT-Technik geht es hin zu Business-KPIs und der stärkere Ausrichtung auf die Unternehmensziele.

Trugen die CIOs in der Vergangenheit vor allem die Last, dass die eingesetzten Hard- und Software-Lösungen reibungslos funktionieren, können sie diese Verantwortung nun an die Private-/Public-Cloud-Dienstleister übertragen. Sie können sich dadurch stärker auf die Auswahl und den Einsatz von Lösungen konzentrieren.

Der Wandel vom Herrscher auf dem IT-Thron hin zum Unterstützer der Fachabteilung

Die CIOs müssen sich vom Dienstleister hin zu einem Berater für die Fachabteilungen entwickeln. Im oben geschilderten Beispiel wäre die Projektleiterin froh über eine fachliche Unterstützung – anstatt Mauern und Abblocken – gewesen. Denn die Entwicklung und der Einsatz der neuen Services bedeutet nicht unbedingt geringere Komplexität bei der Auswahl und bei der Umsetzung im Unternehmen.

Die neuen Freiheiten sollten die CIOs nutzen, um in ihrem Unternehmen als Change Agent die Fachabteilungen immer und immer wieder bei der Bewältigung ihre Aufgaben für das Unternehmen zu unterstützen.

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Symantec.