IBM propagiert ganz kräftig “mobile first”. Hier ein paar Folien was sich aus Sicht der IBM dahinter verbirgt.
Social Organization – gemeinsam Arbeiten, Lernen und Weiterentwickeln
Würde mich sehr freuen, den einen oder die andere von Euch auf dem Workshop wiederzusehen. Hintergrund des Workshops ist der Kauf von KeneXa durch die IBM. Daher haben wir uns vom Arbeitskreis entschlossen den Workshop entsprechend thematisch auszurichten. Gemeinsam mit Anja Wittenberger und Prof. Joachim Niemeier werden wir da wieder einen sehr spannenden und interessanten Workshop durchführen. Bereits vor einem Jahr haben wir in dieser Besetzung sehr erfolgreich einen Workshop im Rahmen der DNUG Konferenz durchgeführt.
AK-Workshop: „Social Organization“ – gemeinsam Arbeiten, Lernen und Weiterentwickeln
Einladung: DNUG Arbeitskre ise am 5. Juni 2013 als Vorprogram m zur “Social Collaborat ion 2013″ in Berlin
Konkrete Anwendungsfälle und Best Practices für die Entwicklung zur „Social Organization“:
Die Teilnehmer des AK Workshops setzen sich aktiv mit dem Thema „Social Organization“ auseinander. Es werden gemeinsam Ansätze entwickelt, um im Wettstreit um Unternehmenserfolg, Innovationsführerschaft und Wachstum hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und ihnen ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten. Dabei wird die konkrete Integration von „Social“ in den Arbeitsalltag in den Vordergrund gerückt.
Folgende Fragen werden beantwortet:
- Warum wird „Social“ zum Wettbewerbsvorteil?
- Welche Potenziale ergeben sich durch diese Organisationsentwicklung für Unternehmen?
- Welche Stolpersteine gibt es?
- Was verändert sich konkret?
Der Workshop wird von Prof. Dr. Joachim Niemeier, Universität Stuttgart, Anja Wittenberger, Communardo Software GmbH und Joachim Haydecker gestaltet.
Beginn: 10:30 Uhr
Führungsstile
Ein wunderbarer Vortrag über die unterschiedlichen Stile ein Orchester zu führen. Unbedingt bis zum Ende ansehen, der letzte Dirigent ist einfach nur klasse.
Quelle: TEDx – Itay Talgam: Führen Sie wie die großen Dirigenten.
Vortrag auf dem E2.0 Summit: Work Ethos, Purpose, and Productivity
What would Steve do?
Leistungschutzrecht – Wasserrecht – Fracking – Bestandsdaten
Im Moment werden lauter Gesetze verabschiedet mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD(!!!), die mich sehr stören. Es handelt sich um das Grundrecht auf Wasser (Abstimmung im Bundestag) - Gegen die Privatisierung der Wasserrechte und Nutzung – , das Leistungsschutzrecht, Fracking (wurde nun auf den Weg gebracht, damit darf demnächst krebserregende Chemie in den Boden gepumpt werden um Gas zu fördern ) und der Zugriff auf Bestandsdaten.
Zur CDU/CSU – Bei der Abstimmung über das Wasser – eine(!) Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Ich gehe mal davon aus, dass der Rest der hier angesprochenen Gesetze durchgewunken wurde vom Kanzlerwahlverein.
Zur FDP – Das ausgerechnet die Liberalen Gesetze forcieren wie das LSR und die Bestandsdatenauskunft. Es war mal eine Partei, die die Bürgerrechte hochgehalten hat. Aber vielleicht irre ich mich da auch – verworrene Erinnerungen.
Zur SPD – Die gehen mir gerade mal so richtig gegen den Strich. Öffentlich das eine Sagen und dann genau anders herum abstimmen. Hauptsache man kann dann später öffentlich behaupten, dass man doch schon immer so argumentiert hat oder auch anders herum. Mit den hinter den Gesetzen stehenden Wirtschaftsbereichen verscherzt man es sich nicht und gegenüber der breiten Masse kann man als Heldenpartei dastehen.
Grüne & die Linke – das diese beiden Parteien mal meine Meinung gemeinsam vertreten. Hätte ich auch nicht gedacht. Allerdings kenne ich das genaue Abstimmungsverhalten nicht, daher nur mit Einschränkung.

Nachdem das Leistungsschutzrecht nun Gesetz wurde, habe ich mich entschlossen das Plugin von “Leistungsschutzrecht stoppen D-64” zu installieren und zu aktivieren. Alle Links in den Beiträgen, die auf Verlage verweisen, die das LSR unterstützen, werden auf die Infoseite von LSR Stoppen D64 ungeleitet. Nicht, dass ich davon so viele in meinem Blog habe, aber ich sehe es
- als Schutz an, da noch nicht abschließend geklärt ist, was bei privaten Blogs geschehen wird. Wahrscheinlich ist mein Blog auch nicht als privat einzustufen, da ich ihn als Selbständiger auch für kommerzielle Zwecke benutze.
- als Minimalbeitrag an, um gegen das LSR zu protestieren.
Wenn ich nun einen Link auf focus.de oder stern.de verwende, dann sollten diese genannten Seiten nicht erscheinen. Stattdessen wird der Link auf die Landingpage von LSR stoppen umgeleitet. Aber auf heise.de landen die Leser weiterhin.
Social-Business-Realität: Luxus, den wir uns leisten
Hier geht es zum Original auf Silicon.de
Trotz der intensiven Diskussion über die Möglichkeit einer modernen Unternehmenskommunikation unter dem Stichwort Social Business sollte man sich nicht täuschen lassen, mahnt silicon.de-Blogger Joachim Haydecker. In seinem aktuellen Projekten beobachtet er in Unternehmen eine weit verbreitete Unkenntnis, wenn es um das Potential von Blogs, Wikis und Communities geht.
Aktuell arbeite ich in einem sehr umfassenden Qualifizierungsprojekt mit. Es gilt eine große Anzahl von Mitarbeitern für eine neu geschaffene Software zu schulen. Ziel dieser Webanwendung ist, dass alle beteiligten gemeinsam die Daten in einem System verwalten. Unabhängig wo und für welchen Betrieb sie arbeiten. Mindestens fünf verschieden Benutzergruppen in ebenso vielen unterschiedlichen Bereichen sollen die Anwendung in ihrem Arbeitsgebiet einsetzen. Am Ende haben alle Anwender Zugriff auf die Daten, können sehen wie der aktuelle Stand ist und können für ihren Bereich die notwendigen Auswertungen durchführen. Bis hierher nichts Neues und schon seit sehr vielen Jahren gängiger Standard in der IT.
Bei Prozessdaten jeglicher Art ist diese gemeinsame Arbeitsform mittlerweile selbstverständlich. Bei den notwendigen Auswertungen auch. Ebenso bei den daraus erstellten Berichten und Schriftstücken. Aber wenn es um die Kommunikation im Allgemeinen oder aber auch in diesem speziellen Umfeld geht, verabschieden sich alle Beteiligten wieder und gehen zurück in ihre lokale Inbox. Wie selbstverständlich nehmen die Akteure es hin, dass sie an dieser Stelle nicht mehr gemeinsam arbeiten. Sie verwenden sehr viel Arbeitszeit damit, ihre eigene Ablage aufzubauen. Auch erdulden sie es, dass ihnen wichtige Informationen nicht vorliegen, obwohl es eigentlich in ihrem Aufgabengebiet liegt. Nur wusste das zu diesem Zeitpunkt wohl der Absender der E-Mail nicht. Und wahrscheinlich haben sie sich in all den Jahren daran gewöhnt, viel Zeit mit suchen zu verbringen oder alternativ komplett auf bestimmte Informationen zu verzichten.
Ich halte das für einen großen Luxus in unserer Zeit. Warum wird auf der einen Seite viel Geld investiert, damit nicht jeder seine eigenen Kalkulationen pflegt. Auf der anderen Seite verzichten viele auf eine deutliche Verbesserung ihrer Kommunikation im Unternehmen. Noch immer gibt es eine große Unkenntnis in Betrieben darüber, dass man schon seit über 20 Jahren zum Beispiel mit Hilfe eines Forums oder ähnlichem gemeinsam erfolgreich (!) kommunizieren kann. Auch ist weiterhin vielen unbekannt, dass es schon über zehn Jahre Blogs und Wikis gibt, die man für den gemeinsamen Austausch oder das Erarbeiten von Informationen benutzen kann. Von Enterprise 2.0 oder sozialen Plattformen braucht man in diesen Kreisen erst gar nicht anfangen.
Als “Experte” in diesem Gebiet liest man – so die Gefahr – vor allem die Artikel, die die tollsten Produkte und Lösungen zeigen oder man hört von Kollegen oder bei Vorträgen die großartigsten Erfolgsgeschichten. Und gelangt zu der Überzeugung, dass das für alle bereits selbstverständlich Werkzeuge sind.
Durch viele Gespräche in den letzten Wochen, den Diskussionen auf der CeBIT und aktuellen Projekten merke ich, dass das Thema sicherlich weit verbreitet ist und viele Unternehmen sich damit auseinandersetzten. Aber es gibt noch immer eine sehr verbreitete Unkenntnis,
- über die verfügbaren technischen Möglichkeiten, die den Unternehmen aktuell zur Verfügung stehen und
- über die Chancen (und natürlich auch eventuellen Risiken bzw. den garantiert auftretenden Veränderungen), die sich bei einem Einsatz ergeben.
Während einige Unternehmen bereits erfolgreich den Weg einer gemeinsamen Kommunikation eingeschlagen haben, gibt es noch immer bei vielen Firmen eine große Unwissenheit über die Chancen und Möglichkeiten einer moderne Unternehmenskommunikation.
Wie gesagt, ich halte das für Luxus.
Gerald Hüther über unsere Schule
Seminarankündigung beim Ife – Enterprise 2.0 …
Kurz auch über meine Kanal die Info über meinen Workshop, den ich im April beim Institut für Einzelfertiger (ife) haben werde:
08.+09. April 2013
Enterprise 2.0 – die Kommunikation und den Informationsaustausch im Unternehmen neu definieren
(mehr dazu hier: Enterprise 2.0)
Mehr zu den angebotenen Workshops findet man hier: IfE Workshops






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