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Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?

Nun ist es vollbracht: Das E-Book der Blog-Parade zum Thema “Arbeitsplatz der Zukunft” ist fertig. Bianca Gade hat Blogger aufgerufen, aus ihrer Sicht über das Thema zu schreiben. 23 Blogger sind ihrer Aufforderung gefolgt.

Es sind spannende Erfahrungen und Vorstellungen und interessante Visionen dabei. Einige der Beiträge habe ich im Vorfeld bereits gelesen, die anderen habe ich eben im E-Book nachgeholt. Das Thema wird auf unserer JamCamp Tour in den kommenden 2 Wochen immer wieder aufgegriffen werden. Umso besser ist es, dass das Projekt rechtzeitig vorher abgeschlossen ist. Vielen Dank.

Ein kleines Haar habe ich allerdings in der Suppe gefunden: Einige der Autoren schreiben davon, dass wir (ich überspitze) in Zukunft alle mobil sein werden, uns selber die Arbeitszeiten bestimmen und vom Arbeitnehmer zum eigenen “Arbeitgeber” innerhalb eines Unternehmens entwickeln. Ich finde die Vorstellung großartig, ich selber genieße meine gewonnene Freiheit, wieder selber über mich und meine Arbeit bestimmen zu können.

Aber, wenn ich an einige (viele) Kollegen denken, denen man 6:45 to 14:45 (ohne Mittagspause) wegnehmen würde, die sich jeden Tag neu überlegen müssten, wo und wie sie heute arbeiten sollen, können oder in ihrem Fall müssen. Auch wenn Milliarden von Menschen angeblich schon bloggen, facebooken, plussen oder twittern und total vernetzt sind: So wie in den meisten Beiträgen vorgestellt zu arbeiten, ist vor allem eine Typ-Frage, vielleicht auch eine Frage der persönlichen Einstellung. Das sind nicht nur die “Ich warte die paar Jahre auf die Rente”-Kollegen.

Ich bin davon überzeugt, dass man diese Menschen bei der Entwicklung zu mehr mobilen Arbeitsplätzen nicht vergessen darf. Entweder hängt man sie ansonsten ab (da sagt der Evolutionsliberale “na und”) oder man erzeugt Widerstände. Wahrscheinlich noch nicht einmal sichtbare Widerstände, sondern kleine, unsichtbare. Und das hat deutliche Auswirkungen auf denjenigen, der rmobil ist, der frei und selbstbestimmt arbeiten will.

Sehen wir mal, wie die Zukunft wird.

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