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Meine persönliche Geburtstagsstatistik 2012

Wir leben (fast) alle in einer vernetzten Welt. Da bleibt es nicht aus, dass man an Geburtstagen nicht mehr (nur) noch die selbstgebastelten Karten erhält, sondern auch Glückwünsche über die vielen Sozialen Netze, E-Mail usw. eintrudeln. Vor ein paar Wochen hat mein lieber Freund Christian bereits seinen Geburtstag ausgewertet und veröffentlicht. Da ich gestern hochkonzentriert in meinem Büro saß, oder auch nicht, habe ich angefangen die eingehenden E-Mails in einer Tabelle zu erfassen. Ich wollte einfach mal wissen, auf welcher Plattform – hier fallen auch E-Mails und die klassische Post drunter – mir Glückwünsche zugetragen werden. Daraus ist die folgende Aufstellung entstanden.

In der Tabelle erscheinen nicht die persönlichen und mündlich übermittelten Glückwünsche. Ich wollte im Dorf nicht mit einem Notizblock rumlaufen und nach jeder Umarmung den Zettel zücken und den Namen aufschreiben. Ein paar Telefonanrufe gab es auch, auch die habe ich nicht erfasst. Autofahren, Handy am Ohr und schreiben. Das geht nicht.***

 

geburtstagsstatistik 2012

Eine kurze Erläuterung der angezeigten Werte:

  • Plattform
    Erklärt sich selber. Ich habe noch eingetragen, ob meine “Freunde” dort auch auf meinen Geburtstag hingewiesen werden – sprich zum schnellen One-Klick-Gruß aufgefordert werden.

    Bei Facebook stellt sich den meisten Nutzern immer wieder die Frage, ob man überhaupt gelesen bzw. von seinen anderen Freunden wahrgenommen wird. Mein Wert liegt hier bei den Glückwünschen bei einem Fünftel. Wenn ich dann noch so ungefähr die Leute hinzurechne, die ab und an auch mal einen Kommentar bei einem meiner Beiträge abgeben, dann schätze ich, dass ein Viertel meine “Freunde” sich mit mir auf der Plattform austauschen.

  • Entfernung
    Hier wollte ich nur die Unterscheidung treffen, wer im Dorf auch die Chance hat, mich persönlich zu treffen. Ein Wert von über 50% zeigt mir, dass die Plattformen vor allem von Leuten genutzt werden, die weiter weg wohnen bzw. viele von den Dörflern unterwegs sind (und mir das bekannt ist). D.h. für mich, dass es im Dorf noch Glückwunsch-Potential in den nächsten Tage gibt und ich mich somit auch auf eine große Anzahl von Geschenken freuen kann. Smiley Smiley Smiley
  • Kontakthäufigkeit
    Soziale Netze verarmen. Kann sein. Mich bereichern sie. Denn ich habe hier viele neue Kontakte, mit denen ich mich fast ausschließlich über Facebook austausche. Da sind für mich sehr wertvolle Kontakte dabei – privat wie beruflich. Ab und an treffe ich diese “Freunde” auf Konferenzen etc. Bei manchen ist es so, wie wenn man alte, echte Freunde trifft. Das hat sicherlich damit zu tun, dass diese Personen sowohl berufliche wie auch persönliche Beiträge, meist bei Facebook, einstellen. Daraus ergeben sich dann sofort Ebenen auf denen man sich unterhalten kann (Kinder, Laufenten, Bauerngarten und die dazugehörigen Kartoffelernte, Lebensweisheiten usw.) – ganz reale Themen.

    Der Unterschied zwischen “nie” und “online” ist, dass ich die “nie”-Freunde aus der realen Welt kenne und nun nur noch über Facebook Verbindung habe und die “Online”-Freunde ich nur virtuell kenne.

Warum taucht dort google+ nicht auf? Weil es keine Plattform für meine täglich Kommunikation ist. Ich persönlich nutze es im Moment nur noch 1-2 mal im Monat. Und dann auch nur passiv, d.h. ich lese dort Beiträge, veröffentliche aber nichts. Was mich dieses Jahr überrascht hat, die Glückwünsche per E-Mail sind dramatisch eingebrochen. Das waren im letzten Jahr noch deutlich mehr. Warum, weiß ich nicht, da ich im letzten Jahr keine Statistik erstellt habe.

Wer gerne eine umfangreiche Studie erstellen will, dem stelle ich die Tabelle – anonymisiert – gerne zur Verfügung. Die anderen Geburtstagsstatistiker sind dann aber selber zu suchen. Die Werte entsprechen den Einträgen heute morgen kurz nach dem Aufstehen.

 

*** War ein Scherz.

2 comments for “Meine persönliche Geburtstagsstatistik 2012

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