August 13, 2014

29 Wege kreativ zu bleiben

Witzig und inspirativ! Kann man sich immer mal wieder auch zwischendurch ansehen.

29 WAYS TO STAY CREATIVE from TO-FU on Vimeo.

Motion Graphics:
TO-FU
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Reference:
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Music:
Fairest of them all (#)
by Kämmerer
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August 12, 2014

Vertreibt “Industrie 4.0″ die Arbeiter aus den Fabriken?

Das Thema “Industrie 4.0″ köchelt so vor sich hin. Obwohl es bereits auf den vergangenen großen Messen eine wichtige Rolle gespielt hat, einige Unternehmen bereits erste Erfolge vorzeigen können und sogar die Bundesregierung entsprechende  Strategiepapiere dazu entwickelt hat, ist es noch vergleichsweise ruhig in vielen Unternehmen bei dieser sehr grundlegenden Reformierung unserer Arbeitsprozesse. Gerade mal die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen beschäftigt sich aktiv mit dem Thema und davon haben nur 10 % bereits konkrete Anwendungen im Einsatz. Auf der einen Seite ist es verwunderlich, dass so wenig passiert. Auf der anderen Seite ist somit noch genug Zeit, dass sich die Unternehmen – neben den technischen Fragestellungen – auch mit dem Herausforderungen bei der Qualifizierung und Vorbereitung ihrer Mitarbeiter auseinandersetzen.

Industrie 4.0 – Erst am Beginn der Hypekurve

trend industrie 40

Die Grundlage von Industrie 4.0 ist ein noch schnellerer und intensiverer Datenaustausch

Die Entwicklungen, die sich durch den Ansatz der Industrie 4.0 ergeben, werden unsere Fabriken und unser Produktionsverfahren massiv verändern. Die gesamte Wertschöpfungskette wird noch stärker wie bisher integriert und voneinander abhängig werden. Bereits bei der Bestellung erhält der Kunde neue Möglichkeiten sein Produkt zu konfigurieren, zu designen oder auch neu zu entwickeln, z.B. mit Hilfe von 3D Modellen. Das geht bis hin zu Änderungen während der Produktion durch den Kunden in Echtzeit. Der Kunde erfährt bereits bei der Anpassung, ob das notwendige Produkt vom Zulieferer verfügbar ist und daher die Änderung realisiert werden kann. Hierfür ist es notwendig, dass zwischen den am Produktionsprozess beteiligten Unternehmen noch mehr und noch schneller die notwendigen Prozessinformationen ausgetauscht werden. Die technologische Basis für Industrie 4.0 sind schnelle und große Netzwerke, Cloud und Big Data, analytische Verfahren sowie neue Anwendungen, die diese neue Qualität an Informationen verarbeiten und in Echtzeit von den Maschinen im entsprechenden Produktionsprozess erhalten oder zur Verfügung stellen.

(siehe auch: Internet of Things: Der Einfluss auf den CIO von René Büst)

Werden die Menschen im Produktionsprozess überflüssig?

Aber was passiert mit den Menschen, die am Produktionsprozess bisher beteiligt waren? Werden sie überflüssig? Reicht dem Kunden in Zukunft ein mobiles Endgerät und ein paar Klicks später wird der Produktionsprozess irgendwo auf der Welt gestartet, das Werkstück produziert, die Qualität geprüft und an den vollautomatischen Versender übergeben, ohne das ein manuelle Eingriff notwendig gewesen wäre?

Angebote dieser Art wird es geben. Bei einfachen, wenig erklärungsbedürftigen und modularen Produkten mit einer geringen Komplexität wird der Eingriff durch den Menschen wegfallen. Ein Kunde bestellt bei einem Händler seine Waren, diese werden automatisch verpackt und in naher Zukunft (mit großer Wahrscheinlichkeit) per Drohne zugestellt. In Versuchsanlagen werden diese Serviceangebote bereits erfolgreich getestet. Auch wird es eine Verlagerung der Tätigkeiten während dem Produktionsprozess geben. Monotone, sich wiederholende Aufgaben werden noch mehr von Automaten übernommen werden.

Aber sobald die Anforderungen durch z.B. eine Individualisierung, komplexer werden, wird der Eingriff durch einen qualifizierten Mitarbeiter notwendig bleiben. Der einzelne Mitarbeiter wird mehr Entscheidungen treffen, die den einzelnen Produktionsablauf betreffen bzw. sogar in den kompletten Produktionskreislauf eingreifen.  Zum Beispiel wenn beim genannten Bestellprozess der Kunde eine besondere Anforderung hat, die aus dem Regelwerk herausfällt und nicht durch die Computersysteme entschieden werden kann. An dieser Stelle greift der Mitarbeiter ein und fährt mit einem manuellen Prozess fort.

prozesse industrie 40

Um dies zu realisieren wird es notwendig sein, dass die Unternehmen die Arbeitsfelder der Mitarbeiter neu gestalten. Die Mitarbeiter im Produktionsprozess werden immer dann eingreifen, wenn das zwar komplexe, aber doch auf mehr oder weniger geordneten Routinen ausgerichtete Regelwerk durchbrochen wird. Vorgänge, die außerhalb der Routine liegen, werden daher für den einzelnen zum Regelfall werden. Der Arbeiter greift dann durch seine Entscheidungen in den Produktionsprozess einer langen Kette ein. Daher wird es notwendig sein, die Abläufe im Produktionsprozess noch transparenter, verständlicher und einfacher zu gestalten. Außerdem müssen Fehler im Systemablauf berücksichtigt werden können, um die weitere Produktion aufrecht zu erhalten.

Unternehmen müssen den Vorlauf nutzen, um ihre Mitarbeiter und Manager vorzubereiten

Industrie 4.0 bedeutet also für den einzelnen Mitarbeiter weniger manuelle Routineaufgaben im Produktionsprozess, dafür umso mehr die Notwendigkeit Entscheidungen zu treffen und entsprechend zu handeln. Das heißt im Umkehrschluss auch, dass im Management direkt oberhalb der Produktion weniger Entscheidungen zu treffen sind. Bisher war die Ausnahme im Produktionsprozess der Sonderfall, in Zukunft wird sie zum Regelfall für die Mitarbeiter werden. Immer dann wenn die Computer und Maschinen die Aufgabe nicht selbständig lösen können, wird der Eingriff des Menschen notwendig werden.

Wie bei jeder großen Veränderung wird deutliche Verschiebungen von den bisherigen Tätigkeiten hin zu anderen Aufgaben und der daraus resultierend neuen Qualifikationen geben. Davon betroffen werden nicht nur die Produktionsmitarbeiter sein, sondern vor allem auch bei den im Prozess-nahen Management tätigen Mitarbeiter wird es gravierende Änderungen geben. Entscheidungen werden näher am Produktionsprozess von den dort tätigen Mitarbeitern getroffen.

Gewinner werden diejenigen sein, die über eine sehr gute berufliche Qualifizierung verfügen und bisher im Produktionsprozess aktiv mitgearbeitet und gestaltet haben. Ihre zukünftigen Aufgaben werden weniger durch Routineaufgaben geprägt sein, sondern sie werden sich mehr mit den nun auftretenden Besonderheiten im Produktionsprozess beschäftigen müssen.

Talent Management: Wie bereitet ein Unternehmen ihre Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben vor?

Der Trend „Industrie 4.0“ ist da und er wird sich weiter entwickeln. Das heißt für die Unternehmen, dass sie ihre Mitarbeiter – oder um es moderner zu formulieren ihre Talente – weiterentwickeln müssen. Unternehmen werden nicht leichtfertig ihre Mitarbeiter austauschen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Dafür hat sich der Arbeitsmarkt zu stark gewandelt – 2/3 der Unternehmen spüren den Fachkräftemangel. Für den Großteil (76%) der Unternehmen ist jedoch die Entwicklung entsprechender Weiterbildungsangebote die größte Herausforderung. Noch ist für viele zu unsicher wohin die Reise gehen wird. Daher ist es schwierig konkrete Qualifizierungsmaßnahmen zu entwickeln. Aber auch die Mitarbeiter werden sich weiterentwickeln müssen. Wie bei jeder Veränderung mit ungewissem Ausgang, beginnen Wandel und die Erkenntnis zur Veränderung oftmals mit einer Blockadehaltung. Um das zu verhindern, müssen sich die verantwortlichen Manager im Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern sich auf den Weg machen und sich auf die Herausforderungen vorbereiten.

(siehe auch: Talent Management @ Crisp Research)

Zusammenfassung: Herausforderungen für die Unternehmen

  • Entwicklung transparenter Prozesse
  • Die Produktionsmitarbeiter in die Kommunikations- und Informationsprozesse stärker mit einbinden
  • Mitarbeitermotivation stärken
  • Qualifizierung der Mitarbeiter auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen
  • Vorbereitung auf die Entwicklung neuer Berufe
  • Bessere Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mensch und Maschine über den gesamten Produktionsprozess
  • Entwicklung neuer Kontroll- und Unterstützungssysteme

Bis die Entwicklungen und Veränderungen durch Industrie 4.0 in der Breite Einzug  hält, müssen Unternehmen ihre Abläufe, Strukturen und Mitarbeiter auf die neuen Anforderungen in der Produktion vorbereiten. Wie bereits seit ein paar Jahren die Kommunikation und Zusammenarbeit in Unternehmen durch Social Collaboration Werkzeuge verändert wurde, wird die starke Vernetzung und Integration der Produktionsabläufe die Zusammenarbeit und die Aufgaben verändern.

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem HP Business Value Exchange Blog.

Juli 28, 2014

IBM Mail Next – Next Step

mail-next-juli-2014-1Wie vor einigen Wochen bereits versprochen, hält IBM seine Kunden auf dem Laufenden beim Thema “Mail Next”. In einem Webcast wurden die aktuellen Entwicklungsschritte ihrer (Neu-)Entwicklung präsentiert. Die weitere Entwicklung von IBM wird immer deutlicher: “Cloud, Browser und Mobil”, dann der Rest.

Es ist abzusehen, dass Mail Next und das noch sehr behäbige Browser Plugin das baldige Ende des Notes Clients einläuten. Das ist kein Drama. Im Gegenteil, IBM kann sich mit diesem Schritt von kostenintensiven Altlasten befreien und Unternehmen sparen sich aufwendige Roll-Outs.

Voraussetzung dafür ist, dass IBM seine Hausaufgaben macht. Bei Mail Next scheint es der Fall zu sein. Endlich wird der Schritt zu einem neuen User Interface gewagt. Der Ansatz ist neu und fällt trotzdem nicht so radikal aus wie noch vor ein paar Wochen auf den ersten Demos angedeutet. Es bleibt weiterhin spannend, wie IBM die Waage zwischen dem Guten bewahren und sich dabei trotzdem deutlich zu wandeln hält. Die umfangreiche Neuentwicklung bedeutet jedoch, dass die ursprünglich geplante breite Verfügbarkeit wohl erst im Jahr 2015 erfolgen wird.

Beim Browser-Plugin sieht es noch anders aus. Es mag vor allem für IBM sehr verlockend sein, alles notwendige für den Betrieb der “alten” Notes-Datenbanken in eine Browser-Plugin Paket zu werfen, aber in der Realität hakt es da noch an zu vielen Ecken und Enden.

Leider kommt das Thema “XPages” bei der Neu- und Weiterentwicklung von Browser-fähigen und mobilen Anwendungen weiterhin zu kurz. Es wäre sehr hilfreich, wenn IBM, die Business Partner aber auch die Unternehmen mehr in das Thema investieren und vor allem auch mehr von den Anwendungen, die damit realisiert werden können, gezeigt werden. Mit Mail Next setzt IBM wieder auf den leistungsstarken Domino Server, so dass sich Investitionen in diesem Bereich auch in Zukunft lohnen werden.

Weiterhin ein großes Hindernis bei der weiteren Entwicklung der neuen Strategie von IBM sind die Kunden. Dort herrscht oftmals weiterhin der fromme Wunsch, alles könnte so bleiben wie es ist: Angefangen von Windows XP (ja ja, damit hat IBM nichts zu tun), über den Notes-Client bis hin zu “Wir machen auch in Zukunft in unserem Rechenzentrum alles alleine”. Viele Anwender und IT-Abteilungen haben sich über die letzten 10-15 Jahre so an ihre Arbeitsumgebung gewöhnt, Verfahren für den Betrieb entwickelt und Ressourcen aufgebaut, die sie nur ungern wieder hergegeben werden. IBM wird gute, verständliche und nachvollziehbare Argumente anbieten müssen , damit ihre Kunden diesen Weg weiterhin gemeinsam mitgehen werden.

mail-next-juli-2014-2Wer den Schritten in die mobile Cloud-Welt der IBM folgt, steht auf der Sonnenseite bei deren zukünftigen Entwicklungen. Alle anderen müssen damit leben, dass ab und an dicke Wolke zwischen ihren persönlichen bzw. ihren unternehmerischen Bedürfnissen und den Angeboten von IBM stehen. Aber, IBM denkt – im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern – auch an diese Kunden.

Die Zukunft bleibt spannend und IBM trägt seinen Teil im positiven aber auch im kritischen Sinne dazu bei.

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Juli 23, 2014

CIO of the Future – Crisp CIO Event am 12.08.2014

Agenda

12. August 2014

Get Together:
ab 18:30 Uhr
Begrüßung:
19:00 Uhr
Dr. Carlo Velten, Crisp Research
Praxisvortrag:
19:10 Uhr
Dirk Brünsicke„Cloud-Anwendungen in der Praxis“
Erfahrungsbericht zur Implementierung und
Inbetriebnahme einer Webapplikation für 5 Millionen
Nutzer auf der IBM/Softlayer Cloud-Plattform
Diskussion & Drinks:
ab 20:00 Uhr (open End)
crisp - cio of the future

Crisp CIO-Event am 12.08.2014 – Cloud-Anwendungen in der Praxis

Juli 22, 2014

Studie von Crisp Research: Cloud-Transformation der dt. Softwareindustrie

Mit der aktuellen Studie „Platform-as-a-Service – Zukunft der deutschen Software-Industrie?“ liefert das unabhängige Analystenhaus Crisp Research im Auftrag von Pironet NDH repräsentative Ergebnisse zur Nutzung von Cloud Umgebungen auf Seiten deutscher ISVs. Die Befragung von 83 deutschen Softwarehäusern bildet erstmalig den Stand der strategischen Planung und den Einsatz moderner Paas-Plattformen ab.

  • Erstmals repräsentatives Bild zu den Cloud Planungen der deutschen Softwarehersteller
  • Cloud Computing ist für die deutschen Softwarehäuser mittlerweile der zentrale Wachstumstreiber
  • Für derzeit 16 Prozent der ISVs sind moderne Platform-as-service (PaaS) Umgebungen schon fester Bestandteil der Entwicklungs- und Testprozesse.
Die Studie, die im Auftrag von Pironet NDH durchgeführt wurde, bietet aktuelle empirische Befunde zum Stand der Cloud-Transformation deutscher ISVs und den Nutzungsabsichten im Bezug auf PaaS-Angebote. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 83 deutsche Softwarehäuser verschiedener Unternehmensgrößen in Form von Online-Befragungen und Expertengesprächen zu ihrem derzeitigen Planungsstand und Einsatz im Hinblick auf die Cloud-Transformation befragt. Der Fokus der Erhebung lag hierbei auf den technologischen und strategischen Entscheidern.

Die deutsche Softwareindustrie gehört noch zu den Nachzüglern beim Cloud Computing

Das Gros der deutschen Softwarehäuser hat es bisher versäumt die eigene Strategie auf das kommende Cloud-Zeitalter anzupassen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und zum Teil auch nachvollziehbar. „So ist es für ein mittelständisches Softwarehaus ein enorm hoher Investitionsaufwand und damit verbundenes Risiko, bestehende Software neu zu entwickeln und den Marktgegebenheiten anzupassen“ kommentiert Max Hille, Analyst und Co-Autor der Studie.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, welch große tektonischen Verwerfungen, ausgelöst durch Cloud Computing, mittlerweile in der Software-Landschaft wirken. Während fast ein Viertel (24 Prozent) aller befragten Softwareunternehmen bereits über ein existierendes Cloud Business verfügen und somit auch über Umsätze in diesem Bereich, haben sich 16 Prozent noch nicht einmal mit diesem Thema beschäftigt.

Cloud als zentraler Treiber für das Neugeschäft

Druck zur Cloud-Transformation der Softwareunternehmen entsteht auch durch die eigene Kundenbasis. Etwa 60 Prozent der befragten Softwarehäuser nehmen eine verstärkte Nachfrage nach Cloud-basierten Software Services aus der Kundenseite wahr. Dies verdeutlicht auch noch einmal, dass sich die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in den Unternehmen zunehmend beschleunigt.

Wie wichtig eine erfolgreiche Transformation für die deutschen Softwarehäuser tatsächlich ist, lässt sich an dem geplanten Neugeschäft in diesem Bereich ablesen. Fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent) plant in den nächsten drei Jahren über 50 Prozent der Umsätze im Neugeschäft über Cloud-basierte Modelle zu realisieren.

Der Weg in die Cloud führt über PaaS

Von technologischer Seite betrachtet spielt das Thema Platform-as-a-service die zentrale Rolle bei der Transformation der ISVs. PaaS-Angebote sind heute bereits vielfach fester Bestandteil moderner Software-Entwicklungs-, Test- und Betriebsverfahren. Allerdings werden diese Angebote vorwiegend im Anglo-amerikanischen Raum und von Entwicklern genutzt, die nicht oder nur selten im Unternehmensumfeld tätig sind. Grund dafür war die bis vor kurzem limitierte Verfügbarkeit von Alternativen zu den großen Public Cloud Angeboten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Plattformen in Deutschland erst von rund 16 Prozent der ISVs genutzt werden.

„Nach einem substanziellen Reifeprozess auf Technologieseite in den letzten 24 Monaten und der Möglichkeit, die PaaS-Technologien auch in flexiblen, lokalen Betriebskonzepten zu nutzen (z.B. Hosting bei lokalem Provider oder On-Premise im eigenen RZ), werden diese nun auch für deutsche ISVs interessant“ weiß Steve Janata, Senior Analyst und Autor der Studie zu berichten.

Crisp Research_PaaS-Services

Auch beim Thema PaaS ist die Zukunft also hybrid. So zeigt die Studie auf, dass es auf lange Sicht ein Nebeneinander der verschiedenen Deployment-Modelle geben wird.

„Die Kombination aus On-Premise und Cloud ist für die deutsche Softwareindustrie die Königsdisziplin. Diejenigen, die es schaffen, eine optimale Co-Existenz beider Modelle aufzubauen, werden am Markt die Nase vorn haben“ kommentiert Steve Janata.

PIRONET NDH sieht sich in  Angebotsstrategie bestätigt

„Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass gehostete Cloud/PaaS-Umgebungen, wie sie Pironet NDH mit einer  technologieübergreifenden PaaS-Plattform mit deutschem Ursprungszertifikat anbietet, ein Motor für die Transformation der deutschen Softwarelandschaft sind“, freut sich Khaled Chaar, Managing Director Business Strategy und Cloud Enabling bei Pironet NDH.Die Ergebnisse der Studie unterstützen auch die Strategie derjenigen im deutschen Markt, die nicht den alleinigen Siegeszug der Public Cloud geglaubt haben.

Die gesamte Studie ist frei zugänglich unter www.business-cloud.de.

Hier stehen auch eine Infografik sowie ein Video-Interview mit Steve Janata und Khaled Chaar zum Abruf bereit.

Juli 21, 2014

Das Leben in einem besonderen Haus

deukerVor nunmehr über 8 Jahren haben wir unser Haus in Ahnatal, Ortsteil Heckershausen gekauft. Es liegt in Hecko Downtown – Mitten im alten Dorfkern. Wie wir sehr schnell feststellen mussten, handelt es sich um ein besonderes Haus. Knapp 100 Jahre war es das Haus der Dorfschullehrer. Alle noch heute in Heckershausen lebenden Bürger, die über +/- 50 Jahre alt sind, hatten das Frl. Deuker als Lehrerin. Wer über 80 Jahre alt, ist durfte noch bei ihrem Vater Unterricht genießen.  Beide haben die preußische Zucht und Ordnung tief in den Genen verwurzelt gehabt – so deuten wir das aus den uns zahlreich angetragenen Geschichten.

Das Haus war gefürchtet. Beide waren ein wichtiger Teil des Dorfes, jeder kannte sie zu ihrer Zeit. Noch heute begegnen wir Menschen, die in voller Ehrfurcht über das Frl. Deukter sprechen, andere haben die Ehrfurcht abgelegt und erzählen uns nicht so nette Stories. Als wir einzogen, mussten unsere jetzigen Nachbarn erst mal Auskunft erteilen, wer denn die Neuen seien, die da ins Dorf gezogen und in das Haus der Deukers gezogen sind. Noch immer können wir – kurz und knapp – sagen, wir wohnen im Haus vom “Deuker Lieschen” und die Heckershäuser – nicht die dazu gezogenen – wissen sofort Bescheid. So wissen die einen sofort wo wir wohnen und wir erkennen sofort ob aus Heckershausen stammend oder nicht!!!

Im Dorf gibt es auch ein “Blättchen”, das jede Woche erscheint: Kaffeekränzchen, neues aus den Vereinen, die Mitteilungen des Bürgermeisters und was sonst noch so alles wichtig ist für so ein Dorf. Am vergangenen Wochenende erzählte einer unserer Nachbarn in diesem Blättchen, wie es war in seiner Jugend. Es herrschte noch Zucht und Ordnung im Ort. Was die erste Dorfautorität sagt, wurde gemacht. Der Garten des Lehrers wurde gejätet, Medikamente während dem Schulunterricht aus dem Nachbarort geholt, die Einkäufe mussten nach Hause gebracht werden usw. Das sollte sich heute mal ein/e Lehrer/in erlauben, als Eltern tut man sich da schon mehr als schwer, den Nachwuchs dazu zu bringen.

Der Ausschnitt lohnt sich zu lesen. Am besten gefällt mir der folgende Abschnitt. Der Nachbar musste als Schüler die korrigierten Aufsätze des alten Lehrer Deukers morgens abholen und gemeinsam mit ihm zur Schule gehen: “Kurz vor der Schule kamen wir an der Ahne bei Herrn Wagner vorbei. Wenn der dann bei offener Tür auf dem Klo an der Seite seines Hauses saß, wurde erst mal über das Wetter und die Neuigkeiten im Dorf geredet und ich musste solange im Blickfeld des Lehrers warten.”

Die vollständige Durchführung der Prügelstrafe scheiterte an der hohen Anzahl an Schlägen und dem bereits weit fortgeschrittenen Alters des alten Dorflehrers. Welch gute Nachricht.

Juli 21, 2014

Konstantin Wecker in Concert

Gestern Abend war ich in Vellmar auf einem wunderbaren Konzert von Konstantin Wecker. Für mich immer wieder eine große Freude und ein noch größerer Genuss. Ich liebe seine Texte, ich mag seine Musik und ich bewundere seinen Engagement, seinen Einsatz für den Frieden. Als nicht “Linker” kann ich ihm in seinen Aussagen nicht immer voll folgen. Aber ich kann ihm sehr gut folgen bei seiner Kritik an der Wirtschaft, unseren Regierenden und bei seinem bedingungslosen Einsatz für den Frieden.

Seit gut 30 Jahren folge ich ihm nun. Das erste Mal habe ich ihn bei der 200 Jahrfeier des Englischen Garten in München gesehen Ende der 1980iger Jahre. Außerdem war ich zu dieser Zeit oft im Café Giesing, das ihm damals gehörte. Einen besonderen Abend hatte ich, als wir mit ein paar Freunden Heilig Abend nach der Bescherung – so was macht man halt als 20 jähriger – loszogen. Er spielte ein paar Lieder auf dem Klavier und setze sich dann mit an die Tische, ging rum und quatschte ein wenig.

Vor ca. 3 Jahren habe ich ihn das letzte Mal in Wolfhagen gesehen, gestern nun in Vellmar. Brühend heiß war es. Das 24 Stunden Versprechen des Deodorant Herstellers war nach nicht einmal 10 Minuten gebrochen. Und das nicht nur bei mir. Mit den Plätzen hatten wir (fast) großes Glück. Wir hatten keine nummerierten Plätze mehr bekommen und mussten uns daher selber einen suchen. Obwohl wir spät dran waren, haben wir 2 Sitze genau vor der Bühne bekommen, zwar am Rand, aber ganz vorne. Wir saßen im Rücken von Jo Barnikel. Allein das ist schon ein große Erlebnis, diesen Menschen bei seiner “Arbeit” beobachten zu können. Mit der einen Hand am Klavier, in der anderen Hand ein Blasinstrument und beiden Füßen im Tiefflug auf irgendwelchen Fußtasten. Das hat mich schon beim Zusehen überfordert. Jo Barnikel und Konstantin Wecker spielen über 20 Jahre zusammen. Wie die zwei sich beim gemeinsamen Spielen tief in die Augen schauen und über die Instrumente hinweg sich immer wieder nach vorne treiben ist irre.

Außerdem konnten wir sehr gut den Schlagzeuger, Gitarristen und Co-Sänger usw. sehen. Jens Fischer hat Wecker schon vor 15 Jahren begleitet, war dann zwischendurch in Berlin und leitete die Blue Man Group. Das sah und hört man vor allem man auch ab und an. Bei einem der letzten Lieder kippte er Wasser auf das Schlagzeug und über sein Haupt. Dann legte er los. Das spritzende Wasser schoss in die Höhe und mit den blauen Lichteffekten sah das einfach irre aus. Den mir unbekannten Gitarristen hörte man an, dass er meist mit Hubert von Goisern spielt. ein paar seiner Solis haben mich – noch bevor er vorgestellt wurde – sehr daran erinnert.

Die Musikauswahl war wieder von politisch aktiv bis hin zu schönen Liebesliedern, ja, auch die Kanzlerin hat ihr eigenes Liebeslied. Von langsam getragen, von vertonten Gedichten bis hin zu richtig fetzigen Liedern. Eines meiner Lieblingslieder wurde auch gespielt – leider ohne Pippo Pollina.

Leider gab es auch etwas sehr unschönes. Meine Frau hatte leider einen Sitznachbarn, dessen Mundhygiene mehr als zu wünschen übrig lies. Nicht schön, gar nicht schön wenn einer mit dem Atem eines Dementoren neben dir sitzt. Ausgerechnet dieser Sympatikus stürmte bei dem Lied “Sage nein” (http://youtu.be/aZtmfCJRErY) – ich denke, dass war das Lied – auf die Bühne und schwenkte eine Fahne einer aktuellen Kriegspartei herum. Für den Künstler, ein linker Friedensaktivist, der viele Widersacher hat, ein Horror. Das Lied wurde schnell beendet und Konstantin Wecker flüchtete von der Bühne, kurz darauf auch der Rest der Band. Für die meisten sah es aus, als wenn die Pause jetzt begonnen hat. Aber nicht schon nach 40 Minuten. Der Unsympathische lies sich dann von allen, die seinem Augenkontakt nicht entfliehen konnte, feiern.

Nach der Show haben wir von einem Freund, der hinter der Bühne tätig war, erfahren, dass das Konzert wegen diesem Idioten beinahe abgerochen werden sollte. Und ich kann es verstehen. Wecker hat sich dann wohl in der längeren Pause wieder gefangen und kam zurück auf die Bühne. Ein kurzer Satz – er möchte wenn dann alle Fahnen, aber nicht nur eine – und das Konzert ging weiter. Leider mussten wir um den Idioten herum uns dann anhören, dass Wecker den tieferen Sinn seiner Aktion nicht verstanden hat. Er sei schließlich aufgestanden und hat Nein gesagt.

Das Konzert endete umso schöner, denn der zweite Teil war dafür um einiges länger, er spielte wohl alle geplanten Lieder. Trotz des unschönen Zwischenspiels war es ein wunderschönes Konzert, ein toller Abend.

Juli 18, 2014

Immer wieder neu auf der Tagesordnung: Wissensmanagement, wann funktionierst du endlich mal?

Während meines Studiums in den 1990iger Jahren war eines meiner Themen “Wissensmanagement”: Wie können aus Daten Informationen werden und wie wird aus einer Information wiederum Wissen. Damals gab es die Vorstellung, dass man beliebig viel “Wissen” in Datenbanken speichern kann. Getrieben wurde diese Wunschvorstellung durch die in dieser Zeit neu aufkommenden Technologien: das Internet, vernetztes Arbeiten in Datenbanken, E-Mail, Office-Pakete (sprich: Weg von der Schreibmaschine) usw. Umfangreiche und sehr komplexe Anwendungen wurden entwickelt. Man war von der Idee getrieben, dass das in den Köpfen und den in den Papierstapeln vorhandenes Wissen nur genügend Platz und Raum auf den Server erhält, um darin abgespeichert zu werden. Endloslange Taxonomien – sprich Auswahllisten über mehrere Seiten – wurden entwickelt, denn das Wissen musste ja wieder aufgefunden werden. Und was nicht in Taxonomien gepasst hat, steckte man in eine wie auch immer geartete Ordnerstruktur. Felder wurden bis zum Abwinken definiert, damit aber auch wirklich jede noch so kleine Information seinen Platz finden kann. Arbeitsgruppen wurden gebildet, neue Server mit den damals noch relativ teuren Festplatten wurden angeschafft. Neue Workflows und Prozesse wurden eingeführt, damit aber auch wirklich jede/r im Unternehmen nicht vergisst, diese in Zukunft wertvollen Datenbanken vollständig auszufüllen.

Technik: Neu, noch nicht ausgereift, falsch eingesetzt

imageDas Ergebnis war und ist weiterhin sehr ernüchternd. Natürlich haben wir heute so viele Informationen wie noch nie zuvor. Im Prinzip kann heute alles im Internet nachgeschlagen werden. Aber was ist mit dem Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter. Da sieht es doch noch immer sehr traurig aus. Fast jeder Nicht-Blue-Worker in einem Unternehmen haben Zugriff auf einen PC, ein Notebook oder ein Smartphone. Aber werden diesen Dateneingabegeräte genutzt, um das persönliche Wissen anderen im Unternehmen als Informationen zur Verfügung zu stellen?

imageLeider nein. Noch immer wird das mögliche Potential nicht ausgenutzt. Seit über 20 Jahren ist das größte Wissensmanagementsystem, Kommunikationsallheilmittel und Dokumentenmanagementplattform die E-Mail. Natürlich nur für das persönliche Wissensmanagement. Alternativ sind Fileserver nach wie vor groß im Rennen. Beides sind jedoch Systeme, die einen Aufbau von gemeinsamen Wissensdatenbanken verhindern. Auf eine Mailbox darf entweder nicht von jemanden anderes zugegriffen werden oder, falls doch, können die KollegInnen mit der Struktur nichts anfangen. Fileserver sind in ihrer Struktur statisch, fördern das doppelte Ablegen von Dateien und die darin abgespeicherten Inhalten sind nur sehr aufwendig wiederverwendbar.

Nicht die Technik ist das Hauptproblem!

Vor 20 Jahren war die Erkenntnis vielleicht noch nicht so weit, dass Wissensmanagement auch, aber nicht nur ein technisches Problem ist. Heute weiß man es, bzw. sollte man es besser wissen: Werkzeuge sind nicht das tatsächliche Problem beim Wissensmanagement.

Die beste Technik nützt nichts, wenn die Barrieren für jeden einzelnen zu hoch sind. Unser tägliches Arbeiten und Miteinander ist – überspitzt, aber leider häufig anzutreffen – geprägt durch unendlich viele Regeln, das Misstrauen untereinander, die Unkenntnis über Notwendigkeiten, fehlende Einsichten und Qualifizierung, verkrusteten Hierarchien, betoniertes Denken und vieles mehr.

Einiges davon ist menschlich und kommt immer wieder vor. Aber daran kann man –  wenn man möchte – arbeiten, um dem Ziel eines freien Austauschs von Wissen näher zu kommen. Das meiste davon ist aber leider gewollt. Barrieren gibt es in vielen Arten und Ausprägungen. Immer wieder stößt man auf Aussagen wie “Bevor das gemacht wird, muss aber erst …” und dann folgt eine Kette von Aufzählungen:

  • erst dies und das erfüllt sein!
  • der und die informiert werden!
  • dieser und jene seinen Segen geben! 
  • der X und die Y man in den Glauben versetzt werden, es erfunden zu haben?

Grundsätzlich ist an dieser Aufzählung nichts verwerfliches. Natürlich gibt es Dinge, die müssen erfüllt werden, damit etwas passiert. Selbstverständlich sollen, wollen und müssen Kollegen, Kunden oder wer auch immer informiert werden  – viel schlimmer ist, dass man sich häufig keine Gedanken darüber macht, die richtigen(!) Personen zu informieren. Der Segen der entsprechenden Personen ist natürlich auch notwendig. Auch wenn man es häufig mit großer Verwunderung beobachten und erleben kann, dass erwachsene Menschen, die eine Ausbildung und Berufserfahrung haben, zuhause Kinder erziehen und ein Haus gebaut haben, in Unternehmen auf ein Mindestmaß an Entscheidungsfreiheit heruntergestutzt werden. Nur den letzte Punkt könnten wir bald möglichst abschaffen.

Das Problem an dieser Aufzählung und damit auch zum Problem für das gelebte Wissensmanagement im Unternehmen ist, dass diese Punkte oftmals gegen jegliche Vernunft und Logik Stand halten und Geltung haben, ob sie Sinn machen oder nicht. Die Folge ist der schnellen Tod des teuer eingeführten Wissensmanagementsystem. Der persönliche Wissenstransfer wird nicht mehr gepflegt wird und somit das gemeinsame vorankommen erschwert  oder gar unmöglich wird.

Wie gibt man Wissen weiter?

Wissen gibt man nur von sich, wenn man es persönlich möchte, wenn man sich wohlfühlt, man der Umgebung vertraut und auch einen wie auch immer gearteten persönlichen Vorteil sieht. Natürlich antwortet man auf gestellte Fragen, aber wenn man sich unwohl fühlt, dann nur das Notwendigste. Wenn man der Person gegenüber nicht vertraut, dann kann die Wahrheit sehr dehnbar werden. So ist es auch mit den Anwendungen, die wir nutzen: Nur wenn die Anwender keine Barrieren jeglicher Art haben, wenn sie wissen, was sie tun und wenn sie vertrauen zum ganzen System – Software, Unternehmen, Kollegen usw. – haben, werden sie aus eigenem Antrieb heraus ihr Wissen weitergeben.

Es hat sich vieles verändert. Trotzdem ist unsere (Arbeits-)Umwelt in vielen Fällen noch immer nicht so, dass man sein persönliches Wissen gerne weiter gibt. Somit werden wir uns alle  paar Jahre wieder mit der Fragen auseinandersetzen müssen: Wie wird Wissen erfolgreich –  auf technische und nicht-technische Art – im Unternehmen weitergegeben?

Siehe auch Harald Schirmer: Lebendiges Wissen vs. Wissensmanagement

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem HP Business Value Exchange Blog.

Juli 17, 2014

Kommentar zur Partnerschaft von IBM und Apple

Steve Janata von Crisp Research und seine Meinung zu der mit einem Paukenschlag verkündeten neuen Partnerschaft von Apple und IBM.

Die Kurzfassung lautet:

  •    Apple: Pragmatismus schlägt Stolz
  •    IBM: Strategisch klug
  •    Microsoft: Nur scheinbarer Verlierer
  •    Google: Der eigentliche Verlierer
  • —————————————————-
  •    Fazit: Gut für den Anwender

zum Artikel: Apple goes Enterprise: Auf Hochmut folgt Realitätssinn

Ich sehe es genauso wie Steve es im Artikel geschrieben hat. Auch wenn es für viele im ersten Moment sehr merkwürdig vor kam, das sich Microsoft Nokia einverleibte, war es ein kluger Schachzug. Microsoft ist sowohl im Consumer wie auch im Business Umfeld mit seiner Produktpalette sehr gut aufgestellt. Sie bieten für alle wichtigen Bereiche eigene, miteinander verknüpfbare Produkte an: Cloud, Server und Datenbanken, Identity Management, Applikationsentwicklung, Anwendersoftware für das Büro und zuhause, Spielekonsolen (ein nicht zu unterschätzender Markt für zukünftige Generationen) und eigene mobile Kommunikationsgeräte und –systeme.

IBM hat sich aus dem Endkundengeschäft im Consumerbereich komplett verabschiedet und auch bei ihren Produkten haben sie nur in wenigen, vergleichsweise kleinen Bereichen direkten Kontakt mit den Anwendern. Nun haben sie sich mit Apple einen starken Partner geholt. Wie immer bei Partnerschaften dieser Art, kann man sehr gespannt sein, ob es über Lippenbekenntnisse hinaus geht und wie die tatsächliche Umsetzung mit Leben gefüllt wird.

Ein kleine Frage hätte ich da noch: Wird IBM in Zukunft auf den Folien mit der Überschrift “Mobile First” ein kleines (*) schreiben.

(*) und zwar in der Reihenfolge: Apple sofort, Android bei großen Kunden zeitnah und später für alle (bitte beachten Sie die unterstützten Versionen), Blackberry, ach herje das haben wir jetzt total vergessen und Microsoft erst, wenn es soweit ist.