November 20, 2012

Als Moderator bei der DNUG unterwegs: Rollenspiel zum “Activity Stream” und 1-9-90 Diskussion

Abgekämpft und im vollen Einsatz. Eben wurden einige Impressionen der vergangenen DNUG Konferenz in Fulda veröffentlicht..

Entweder war das am Ende der der 3 Vorträge zum Thema Activity Stream oder bei meiner Barcamp-Runde zum Thema 1-9-90.

Nach dem zweiten Vortrag über den Activity Stream habe ich mit den Teilnehmern ein Rollenspiel als “Lernzielkontrolle” durchgeführt. Die 5 Freiwilligen auf dem Bild links haben gemeinsam die Vor- und Nachteile des AS gegenüber der klassischen E-Mail durchgespielt. Barbara Koch war die “Inbox”, Arnd Layer der “Activity Stream” und die drei anderen Herren waren ein Urlaubsantragsworkflow, eine Reisekostenabrechung in SAP und eine Powerpoint Präsentation.

Es hat, erstaunlichster Weise, der AS gewonnen und seine Vorzüge ausspielen können. Denn (!!!) beim AS muss man nicht andere Anwendungen aufrufen, um die Aufgabe zu erfüllen. Sondern die unnachahmliche Web Experience von Connections ermöglicht die Bearbeitung, das Kommentieren, Empfehlen, Antworten usw. im Browser.

Trotzdem das Ganze nicht ganz ernst gemeint war und auch nicht so in der Durchführung zu erleben war, hat man gesehen, dass der AS Vorteile bringt, wenn (!!!) die Admins, Entwickler, Consultants, Unternehmen usw. ihre Hausaufgaben machen und die Prozesse so anpassen, dass sie im AS abgebildet werden können.

In der Barcamp Diskussion ging es um die Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreifen muss, um eine Social Business Plattform zum Fliegen zu bekommen. Die meiste Zeit wurde über die Auswahl der Personen gesprochen, die für das Projekt relevant sind, Selbstläufer sind oder unwichtig sind. Wenn man diese identifiziert hat, kann man seine zur Verfügung stehenden Ressourcen für das Marketing und die Unterstützung der verschiedenen Aktionen gezielter einsetzen.

Ein paar Teilnehmer hatten die Zahlen ihrer Plattform-Nutzung mit. Wie so oft hat sich auch hier wieder die 1-9-90 Regel bestätigt. Vielleicht ist es ja doch eine Naturkonstante.

 

 

Juni 5, 2012

Call for Abstracts: DNUG Herbstkonferenz

Quelle: Euluc.

Die DNUG Herbstkonferenz 2012 wird am 8. und 9. November im Hotel Esperanto in Fulda stattfinden. Der Call for Abstracts für die Konferenz ist eröffnet.

Wir freuen uns bis zum 30. Juni 2012 auf interessante Bewerbungen rund um die Leitthemen

  • Best Practices
  • Dokumente und Informationen
  • Hochschulprojekte
  • Kommunikation
  • Kosten
  • Vernetzen
  • Zukunft & IT Trends

Die ausführliche Beschreibung der Themen und die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Ausschreibung / der Konferenz sind hier zusammengestellt:

Juni 1, 2012

DNUG Workshop zum Enterprise 2.0 Einführungsvorgehen

Sie kennen die Unterschiede zwischen einem IT-Projekt zur Einführung einer „klassischen“ Business Anwendung (z.B. ERP, CRM) und dem Vorhaben, eine Social Business Plattform zu etablieren?

Beim ersten muss angefordert, evaluiert, programmiert, getestet, abgestimmt und nochmal getestet und korrigiert werden. Je nach Aufwand und Komplexität kann dies ein paar Wochen bis hin zu Monaten oder Jahren gehen. Dann wird der Anwender geschult und darf den abgebildeten Prozess in der Anwendung entsprechend abarbeiten.

Bei der Einführung einer Social Business Plattform geht es meist recht schnell vonstatten. Abgesehen von einer u.U. umfangreichen Softwareauswahl im Vorfeld wird die Plattform installiert, an das Benutzerverzeichnis angebunden und schon kann es eigentlich losgehen. Wer schon einmal mit einem Wiki gearbeitet hat, findet sich sehr schnell zurecht und legt los.

Jetzt kommt der zweite Unterschied:

Während unsere erste Anwendung stetig weiter benutzt wird, kommt es beim Wiki oftmals zum Abflauen der Nutzung. Der erste begeisterte Anwender hat seine Ideen verschriftlicht und allen bereitgestellt. Und die anderen? Vielleicht machen sie mit. Vielleicht auch nicht.

  • Wie verändern sich Zusammenarbeitsprozesse von der gemeinsamen Inhaltserstellung bis hin zur transparenten Kommunikation?
  • Welcher Kulturwandel geht mit dem Vorhaben der unternehmensweiten Nutzung einer Social Business Plattform einher?
  • Welchen Herausforderungen müssen sich Führungskräfte bei mehr Transparenz und Selbstorganisation stellen?

Der diesjährige Social Software Workshop am 11. Juni 2012 ab 10:30 Uhr in Dortmund bietet Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Experten und Anwendern aus anderen Unternehmen zu arbeiten, Fragen zu stellen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Hierbei werden die Herausforderungen der Einführung von 2.0-Arbeitsweisen und Werkzeugen (Social Business Plattform) in Organisationen diskutiert und konkrete Lösungsansätze für die jeweiligen Projektphasen erarbeitet.

Gestartet wird mit einem Praxisvortrag:

Top down, bottom up oder doch quer durch?

Einführungsstrategien von Social Business Software
Anhand des Einführungsvorgehens bei Evonik werden verschiedene Möglichkeiten der Implementierung ins Unternehmen beleuchtet. Hier gibt es individuelle Chancen, Risiken und Hindernisse, die bewältigt werden müssen.

Danach werden in drei Arbeitsrunden die verschiedenen Phasen der Einführung im Unternehmen bearbeitet. In der Reflexion der Arbeitsergebnisse erfolgt die Sicht auf Best Practises und mögliche Lösungsvorgehen.

Ein Ausblick zum zukünftigen „Weg zur vernetzten Organisation“ rundet die Veranstaltung ab. Wir würden Sie dazu gern begrüßen. Die Teilnahme ist für DNUG Mitglieder gebührenfrei.

Juni 1, 2012

DNUG Konferenz: Barcamp Themen werden gesucht

Los geht es. Tut nicht weh. Auch denen nicht, die nur auf Konferenzen gehen und sich von früh bis spät bespaßen lassen. Ab und an in eine Runde gehen, in der man mit diskutieren, Fragen stellen und natürlich – wenn vorhanden – die Antworten beitragen kann.

Ich verspreche: Jeder wird bereichert aus dieser Runde hinausgehen. Frei nach dem Motto: Schlauer raus als rein.

Nicht vergessen: Die Hauptprodukte, die bei dieser Konferenz eine Rolle spielen, unterstützen die Kommunikation. Und die ganz neuen Produkte, sogar die gemeinsame Kommunikation. Da kann man es doch im realen Leben – hier auf der Konferenz mit gleichgesinnten Leidensgenossen – ein wenig ausprobieren wie das so mit der Kommunikation denn geht, bevor man wieder zurück an seinen Arbeitsplatz geht und hinter dem Monitor verschwindet.

DNUG Barcamp – nächste Station Frühjahrskonferenz 2012 in Dortmund

September 9, 2011

Mit Erfolgsgeschichten Social Media im Unternehmen einführen

Am 8.11.2011 halte ich auf der DNUG Konferenz in Bamberg meinen Vortrag.

Über den Vortrag:

“Nach nun über 20 Jahren Fenster-basierten Anwendungen, über 10 Jahren surfen im Internet und schreiben von E-Mails sowie einer Generation von jungen ArbeitskollegeInnen, die mit dem Computer aufgewachsen sind, werden heute keine Schulungen mehr benötigt, um Social Software einzuführen. Und wenn, dann nur noch im Schnelldurchlauf, um die wichtigsten Funktionen zu vermitteln. Aber was benötigt wird, ist die Unterstützung der MitarbeiterInnen beim richtigen und sinnvollen Umgang mit der im Unternehmen eingeführten Social Software. Anstatt eine E-Mail an alle zu schreiben, soll die Mitteilung nun in einen Blog geschrieben werden und die Präsentation wird nicht mehr auf Laufwerk X sondern in Quickr abgelegt. Aber warum? Und wann benutzt man das eine und wann das andere Werkzeug. Die eigenen und gewohnten, oftmals sehr lieb gewordenen Handlungsmuster müssen verändert und ausgetretene Pfade verlassen werden. Besonders am Anfang ist es schwer, denn der oder die Einzelne haben noch keinen spürbaren Vorteil durch die Veränderung des eigenen Verhaltens. Eine statische Anleitung, welches Werkzeug wann und wie zu benutzen ist, ist nicht sinnvoll und bewegen den Anwender nicht dazu, sich zu verändern.

Erfolgsgeschichten helfen dem Benutzer beim Einstieg in die neue Plattform. Eine gute Geschichte hört man sich gerne an. Und wenn sie uns gefallen, dann identifizieren wir uns auch mit den Hauptdarstellern oder mit der Handlung. Über Geschichten können Ideen, Möglichkeiten und Erlebtes transportiert werden. Vielleicht passt das, was in der erzählten Geschichte passiert, nicht ganz zum eigenen Problem. Aber vielleicht passt es so ähnlich, aber in abgewandelter Form, oder sogar ganz anders herum. Aber auf jeden Fall regen gute Geschichten zum Nachdenken an. Und sie eigenen sich für die Arbeit mit Social Media Plattformen besser, als althergebrachte Handlungsanweisen nach Schema F.

Wie findet man gute Stories und wie werden diese weiter erzählt im Unternehmen? Der Vortrag bietet einen Einblick in das Erzählen von Success Stories bei der Einführung von Social Software im Unternehmen.”