Februar 25, 2014

Neue Aufgabe: Senior Analyst bei Crisp Research

FotoSeit heute ist es nun offiziell: Ich werde das Team von Crisp Research verstärken. Im letzten Jahr hat mich Carlo Velten zum Start von Crisp Research eingeladen. Dieser Einladung folgend hatte ich dort einen sehr schönen Abend mit sehr interessanten Gesprächen. Aus diesen Gesprächen ergaben sich dann neue Treffen – und natürlich weitere Gespräche – und letztendlich die Erkenntnis, dass ich das Thema “Social Collaboration” als Senior Analyst bei Crisp Research verantworten und aufbauen werde.

Die erste Studie ist bereits in Arbeit, weitere Ideen sammeln wir bzw. sammeln sich gerade und mein erster Beitrag (Was kommt Next bei der IBM? – Wie Mail Next eine neue Generation der User Experience einläutet) für den Crisp Research Blog ist auch draußen. Außerdem laufen die Planungen für die cebit auf Hochtouren.

Aus der Pressemitteilung:
Der studierte Diplom Ökonom wird bei Crisp Research als Senior Analyst die Verantwortung für den Research zum Thema Social Collaboration ab sofort übernehmen.

Was passiert mit den bisherigen Jobs?

Meine Social Business Workshops, Präsentationen und Moderationen werde ich auch weiterhin anbieten, ebenso werde ich meine Kooperationen und Partnerschaften mit Business Partnern weiterführen.

Da ich nicht zu denen gehöre, die nur eine Tätigkeit dauerhaft machen wollen, sondern immer wieder die Abwechslung brauche, freue ich mich auf diese Erweiterung meiner Aufgaben. Ich sehe den neuen Job als eine optimale Ergänzung meiner bisherigen Projekte, beruflichen Interessen und Beiträge in Blogs, auf Veranstaltungen etc. an.

Wo die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen werden, dass werde ich sehen. Da wird es immer wieder Verschiebungen in die eine oder in die andere Richtung geben. Der Produktfokus meiner Tätigkeiten lag bisher vor allem im Dunstkreis der IBM, dazu noch ein wenig Microsoft und Opensource-Plattformen. Hier werde ich in Zukunft größere Kreise ziehen und mir auch die vielfältigen Angebote anderer Hersteller ansehen. Inhaltlich bleibt es bei den Themen Social Business/Social Collaboration/Enterprise 2.0 sowie den Bereichen Talent Management, Social-/E-Learning und Wissensmanagement.

Ich freu mich sehr darauf mit  Carlo Velten, Steve Janata und den anderen im Team zusammenzuarbeiten. Da entsteht gerade etwas tolles. Und ich darf dabei sein.

 

 

 

 

Februar 18, 2014

RSA Animate – Erklärvideo über: Stellt euch vor, wir würden anders arbeiten

join me in my officeIch liebe die Filme von RSA, sie erklären einfach wunderbar und verständlich – trotz des hohen Sprachtempos des englischsprachigen Sprechers – komplexe Sachverhalte. Warum arbeiten wir noch so wie wir arbeiten? 3/4 der Arbeitnehmer sind unzufrieden mit ihrer aktuellen Arbeitssituation! Aber warum wird daran nicht geändert? Wir haben doch die Technologie, um so zu arbeiten, wie es für alle Beteiligten am besten wäre. Aber es passiert einfach nicht, oder noch viel zu wenig. Es liegt an uns, dass wir die uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nicht so nutzen, dass wir glücklich sind und alle andere auch. Eine E-Mail am Sonntag zu erhalten, ist nicht schlimm. Schlimm ist es, dass wir sie öffnen, obwohl wir gerade mit den Kindern auf dem Spielplatz sind. Diese Mail kann bzw. muss einfach bis zum nächsten Tag warten. Dazu dieses elendige Misstrauen. Aus Misstrauen wird Kontrolle. Kontrolle schränkt ein, verschwendet unnötig die vorhandenen Ressourcen. Diese Kreislauf muss aufgebrochen werden. Weiterlesen

Februar 10, 2014

Blogparade „Arbeitsplatz der Zukunft“: Auf der Suche nach dem Gleichgewicht

Über Falk Hedemann und der gleichnamigen “Facebook-Gruppe” habe ich von der Blogparade “Arbeitsplatz der Zukunft” erfahren. Da ich wohl zur Zielgruppe gehöre, werde ich ein paar Zeilen über meine persönliche, aktuelle Situation und meine Herausforderungen schreiben.

Seit etwas mehr als zweieinhalb Jahren bin ich nach knapp 10 jähriger Festanstellung als selbständiger Berater unterwegs. Vorher bin ich fast jeden Tag nach Kassel auf den Uni Campus gefahren und habe mich dort in mein Büro gesetzt. Ab und an bin ich durch Hessen oder den Rest der Republik zu Konferenzen, Messen oder Sitzungen gefahren. Innerhalb der Uni habe ich meist Turnschuhe ;-) getragen, um die Kilometer leichter zu bewältigen. Meine Aufgabe war es, die Dozenten bei ihren ersten Schritten ins “E-Learning” zu begleiten. Als guter Community Manager, wie es heute heißt, war ich sehr nah am geschehen dran und habe versucht so viele Hindernisse wir möglich aus dem Weg zu räumen und meine Ideen mit einzubringen.

Meine Hauptkommunikationswege waren – ganz weit vorne und sehr gerne gemacht – das persönliche Gespräch von Angesicht zu Angesicht, danach die E-Mail und das Telefon. Andere Plattformen zum Austausch gab es noch nicht bzw. haben sich gerade erst entwickelt.

Heute sieht es komplett anders aus. Ich habe ein kleines Büro, nutze unseren Küchentisch oder das Sofa zum Arbeiten. Meine Kommunikation erfolgt hauptsächlich über Facebook, ein wenig Google+ und Twitter, E-Mail, What’s Up, dazu noch IBM Connections, Dropbox, Skydrive und Google Drive. Immer wieder bin ich unterwegs und habe bei meinen Reisen nur zwei Geräte dabei: mein Smartphone und mein Notebook.

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Februar 5, 2014

Ding Dong

Ich bin ja nicht so der Telefonkonferenzprofi. Daher bin ich immer sehr über die Kollegen und Bekannten in meinem Umfeld verwundert, wenn sie mir erzählen, dass sie durchgängig von in der Früh bis spät am Abend an irgendwelchen Telefonkonferenzen teilnehmen.

Warum? Wenn es doch nur irgendwelche sind? Um gesehen bzw. gehört zu werden? Um den anderen das Gefühl zu geben, dass man was tut? Um in der Zwischenzeit sich Job-unabhängig auf dem Smartphone zu beschäftigen? Um nicht aufzufallen?

Aber wie fast immer im richtigen Leben: Wenn sie gut vorbereitet und moderiert sind, dann sparen sie viel Zeit und Geld. Aber wehe wenn nicht . . .

Juni 28, 2013

Geburtstagsstatistik zum Downloaden verfügbar!

Ich wurde per Mail und per Facebook angefragt, ob ich meine Excel Tabelle für die Erstellung einer Geburtstagsstatistik zur Verfügung stellen kann.

Aber gerne doch. Hier ist sie: Geburtstagsstatistik

Ein Anleitung über die Benutzung findet potentielle Nutzer hier: Geburtstagsstatistik 2012

Ich würde mich sehr über die anonymisierte Rücksendung der Excel-Tabelle freuen, um die Ergebnisse am unteren Ende zu sammeln und auszuwerten. Vielen Dank.

 

Juni 28, 2013

meine persönliche Contentstrategie

Da schuftet man sich das ganze Jahr über ab. Setzt sich hin, denkt nach, liest, recherchiert, fährt überall hin und schreibt kräftig mit, um dann anschließend einen guten Blogartikel zu schreiben. Und was ist. Nix. Kein Mensch interessiert sich dafür. OK, so wenig sind es auch nicht – aber wir, also ich, würden uns mehr wünschen. So arbeiten wir, immer noch ich, mittlerweile an unserer persönlichen Bloggerphilosophie: Ich schreibe, weil ich bin und das vor allem für mich. Anders ist es nicht zu ertragen.

Und dann das. Einmal im Jahr donnert die Zugriffsstatistik nach oben. Nein, kein Katzenbild (oder wie in meinem Fall Enten/Hund/Hühner-Bild), kein Artikel von einer Konferenz (obwohl, der letzte von der DNUG war gut besucht) oder ein anderer, aus meiner Sicht lebenswichtiger Artikel erzielt diese Zugriffszahlen: meine mittlerweile im 2. Jahr bereits traditionelle Geburtstagsstatistik (hier die aus dem Jahr 2012).

Was ist meine Schlussfolgerung: ich werde nun täglich meine Geburtstagsstatistik veröffentlichen. Das kann nur ein großer Erfolg werden.

Auswertung 2013:

geburtstagsstatistik im blogPNGAuswertung 2012:

 

Juni 27, 2013

Meine persönliche Geburtstagsstatistik 2013

Wie bereits im letzten Jahr habe ich die Zahlen für meine nun traditionelle Geburtstagsstatistik auch in diesem Jahr wieder erhoben und veröffentliche die Ergebnisse wieder hier in meinem Blog.

Warum ich das mache? Einmal im Jahr möchte ich die Kenntnisse, die ich den extrem spannenden Vorlesungen Statistik 1 und Statistik 2 erlangt habe, auch zur Anwendung bringen. Außerdem war der Beitrag “meine persönliche Geburtstagsstatistik 2012” einer meiner meist besuchten Beiträge im vergangenen Jahr auf meinem Blog. Sollte mir mal ernsthafte Gedanken über meine “Contentstrategie” machen.

Welche Erkenntnisse kann ich aus der diesjährigen Statistik ziehen?

  1. Ich habe mehr Beglückwünscher hinzugewonnen wie ich verloren habe! Es geht weiterhin aufwärts! Um es in den Worten der SPD zu sagen: “Ich war und bin der geeignete Kandidat für diesen Geburtstagstermin”.
  2. Die Verlagerung hin zu Facebook ist signifikant (was auch immer das heißt)!
  3. Sixt und Tchibo bleiben mir mit ihren diskreten Glückwünschen treu. (zu finden unter Werbung)
  4. Ein Glückwunsch geht schon fast in unerlaubte Werbung. Fängt nett an und endet im PS mit “jetzt hätte ich es fast ihr Geburtstagsgeschenk vergessen. Laden Sie sich gern unser 228 seitiges eBook …” (inkl. der hier verwendeten Grammatik.) –> doof.
  5. Es fallen ein paar aus der Statistik, weil sie anstatt zu “facebooken” mich angerufen haben. Persönliche Glückwünsche in Form von einem persönlichen Treffen mit Umarmung oder einem Anruf sind zu schön und wertvoll, um in einer Statistik unterzugehen.
  6. Ich habe mehr Glückwünsche aus meinem beruflichen Umfeld erhalten.
  7. Meine Netzwerke sind größer geworden im vergangenen Jahr.
  8. Twitter spielt neben Google+ weiterhin keine Rolle bei den Glückwünschen.

geburtstagsstatistik 2013