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Tag Archive for Leben

Aussagen, die bei mir die Warnlampen leuchten lassen!

imageImmer wieder tauchen erfolgsversprechende Aussagen in Listenform verschiedener Unternehmen auf, die diese zum Erfolg gebracht haben. Meist kann man gegen diese Regeln kaum etwas sagen, da sie klar und nachvollziehbar sind. Jeder mit einem gesunden Menschenverstand beschenkte Person würde sie – bei entsprechender Begabung zum Formulieren  – so von sich wiedergeben. Natürlich werden sie vor ihrer Veröffentlichung so oft geschliffen, dass man da kaum was dran aussetzen kann.

Und die hier genannten – angeblich stammen sie vom Google Vorstand Eric Schmidt – kann ich auch alle unterstützen und befürworten.

Leider, leider werden genau diese Aussagen von Menschen mit Personalverantwortung angewendet, die genau so nicht handeln. Anscheinend gehört es in ihre kleine Scheinwelt, diese Sprüche auswendig zu lernen, um sie dann bei entsprechenden Anlässen breitbeinig rauszuposaunen.

Bei mir gehen mittlerweile die Warnlampen an, wenn ich diese klugen Sprüche höre.

Wann ist Arbeit gute Arbeit?

Es könnte so einfach sein:

Wann ist Arbeit gute Arbeit?

Man traut es sich kaum zu sagen, so banal ist es. Die Leute gehen gern zur Arbeit, wenn sie anständig bezahlt werden, mit netten Kollegen zusammenarbeiten, mit denen sie gern mal beim Kaffee zusammenstehen und quatschen können; wenn sie ihren Job beherrschen und das Gefühl haben, wertgeschätzt zu werden. Sie gehen dann aber auch gern pünktlich nach Hause, denn sie wollen auch ihre Kinder sehen. All das führt zu Zufriedenheit

Quelle: brandeins – Interview-mit-Svenja-Hofert

Arbeiten mit IBM – meteorologisch einfach erklärt!

Sonnenmännchen
Die regelmäßige Zusammenarbeit mit IBM ist wie das tägliche Wetter:

Man steht morgens auf, schaut raus und freut sich auf den Tag.

Aber mindestens einmal am Tag ist es zu heiß, zu kalt, zu regnerisch oder zu trocken. Egal wie, es passt nicht und man ärgert sich.

So wie bei der Arbeit mit der IBM und/oder ihren Produkten.

Lernt man aber irgendwie mit zu leben. Man denkt sich nur, es könnte doch so viel besser sein.

Und meist ist es irgendwo anders auch besser – in dem Moment!

 

Mit dem Klima und IBM ist das ebenso. Langfristig zurückgeschaut oder in die nahe Zukunft geblickt ist das ja alles recht stabil und verlässlich.

 

regenmännchenLeider ist das mit dem Klimawandel und IBM leider auch sehr ähnlich: Es wird irgendwie anders und keiner weiß so richtig was sich verändern wird.

 

–  Wird es besser?

–  Wird es schlechter?

 

 

Visualisieren leicht gemacht

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Ich male ja sehr gern. Gerne auch für und in Workshops. #Skechnotes sind für mich einen sehr einfache, schnelle und vor allem sind die Ergebnisse für alle verständlich und nachvollziehbar. Außerdem bleiben Skizzen in Verbindung mit Texten einfach länger im Hirn als unzählige, gleichförmige Powerpoint-Aufzählungen.

Für mein Notebook mit Stift war ich bisher immer auf der Suche nach einem Werkzeug, um schnell und einfach Skizzen anzufertigen. Nun habe ich am vergangenen Wochenende ein neues Tool für Visualisierungen gefunden. Es stammt von Wacom und heißt Bamboo Paper. Ich bin hellauf begeistert von Bamboo.

Es gibt verschiedene Stiftarten und Pinsel und ein paar Farben. Das Ganze ist als ein Skizzenbuch aufgebaut, das man am Anfang erstellt und in das man dann nach und nach seine Skizzen auf den “Seiten” des “Buches” einfügt. Besonders schön ist, dass der Stift drucksensitiv ist. Das ist vor allem beim Malen mit dem Pinsel sehr hilfreich und erzeugt sehr schön Effekte. Die Figuren haben sofort eine große Dynamik.

Man kann es Android, auf iOS und auf WIndows 8 Geräten einsetzen. Im Windows Store ist es zur Zeit kostenlos verfügbar.

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29 Wege kreativ zu bleiben

Witzig und inspirativ! Kann man sich immer mal wieder auch zwischendurch ansehen.

29 WAYS TO STAY CREATIVE from TO-FU on Vimeo.

Motion Graphics:
TO-FU
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Reference:
http://paulzii.tumblr.com/post/3360025995

Music:
Fairest of them all (#)
by Kämmerer
http://www.jamendo.com/en/track/751979

Das Leben in einem besonderen Haus

deukerVor nunmehr über 8 Jahren haben wir unser Haus in Ahnatal, Ortsteil Heckershausen gekauft. Es liegt in Hecko Downtown – Mitten im alten Dorfkern. Wie wir sehr schnell feststellen mussten, handelt es sich um ein besonderes Haus. Knapp 100 Jahre war es das Haus der Dorfschullehrer. Alle noch heute in Heckershausen lebenden Bürger, die über +/- 50 Jahre alt sind, hatten das Frl. Deuker als Lehrerin. Wer über 80 Jahre alt, ist durfte noch bei ihrem Vater Unterricht genießen.  Beide haben die preußische Zucht und Ordnung tief in den Genen verwurzelt gehabt – so deuten wir das aus den uns zahlreich angetragenen Geschichten.

Das Haus war gefürchtet. Beide waren ein wichtiger Teil des Dorfes, jeder kannte sie zu ihrer Zeit. Noch heute begegnen wir Menschen, die in voller Ehrfurcht über das Frl. Deukter sprechen, andere haben die Ehrfurcht abgelegt und erzählen uns nicht so nette Stories. Als wir einzogen, mussten unsere jetzigen Nachbarn erst mal Auskunft erteilen, wer denn die Neuen seien, die da ins Dorf gezogen und in das Haus der Deukers gezogen sind. Noch immer können wir – kurz und knapp – sagen, wir wohnen im Haus vom “Deuker Lieschen” und die Heckershäuser – nicht die dazu gezogenen – wissen sofort Bescheid. So wissen die einen sofort wo wir wohnen und wir erkennen sofort ob aus Heckershausen stammend oder nicht!!!

Im Dorf gibt es auch ein “Blättchen”, das jede Woche erscheint: Kaffeekränzchen, neues aus den Vereinen, die Mitteilungen des Bürgermeisters und was sonst noch so alles wichtig ist für so ein Dorf. Am vergangenen Wochenende erzählte einer unserer Nachbarn in diesem Blättchen, wie es war in seiner Jugend. Es herrschte noch Zucht und Ordnung im Ort. Was die erste Dorfautorität sagt, wurde gemacht. Der Garten des Lehrers wurde gejätet, Medikamente während dem Schulunterricht aus dem Nachbarort geholt, die Einkäufe mussten nach Hause gebracht werden usw. Das sollte sich heute mal ein/e Lehrer/in erlauben, als Eltern tut man sich da schon mehr als schwer, den Nachwuchs dazu zu bringen.

Der Ausschnitt lohnt sich zu lesen. Am besten gefällt mir der folgende Abschnitt. Der Nachbar musste als Schüler die korrigierten Aufsätze des alten Lehrer Deukers morgens abholen und gemeinsam mit ihm zur Schule gehen: “Kurz vor der Schule kamen wir an der Ahne bei Herrn Wagner vorbei. Wenn der dann bei offener Tür auf dem Klo an der Seite seines Hauses saß, wurde erst mal über das Wetter und die Neuigkeiten im Dorf geredet und ich musste solange im Blickfeld des Lehrers warten.”

Die vollständige Durchführung der Prügelstrafe scheiterte an der hohen Anzahl an Schlägen und dem bereits weit fortgeschrittenen Alters des alten Dorflehrers. Welch gute Nachricht.