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Geburtstagsstatistik 2015

Man mag es ja kaum glauben: Es gibt Leute, Menschen, Personen oder wie auch immer man sie bezeichnen möchte, Gratulanten würde auch passen, die mir mit dem Hinweis gratulieren, dass sie das tun, damit ich meine Statistik füllen kann. Ist OK. Freu mich trotzdem.

Hinweis: Seit 4 Jahren notiere ich mir in einer Excel-Tabelle, wer mir auf digitalem Wege gratuliert. Dabei trage ich ein, ob diese/r Gratulant/in mir in diesem Jahr zum ersten Mal gratuliert, ob es jemand aus dem Dorf, Kreis Kassel oder von weiter weg ist. Und ich erfasse, ob es ein beruflicher oder ein privater Kontakt oder beides ist.

Warum mache ich das? Aus Neugier, aus Interesse, aus Spaß und weil ich gerne mal sehen wollte, wie mein Netzwerk sich entwickelt. Nach 4 Jahren sind da schon einige Tendenzen zu erkennen. Mittlerweile finde ich da Namen, an die ich mich gar nicht mehr erinnere. Andere Personen, mit denen ich im engen virtuellen Kontakt stehe, tauchen überhaupt nicht auf. Dafür war ich jetzt wieder überrascht, wer mir in diesem Jahr zum ersten Mal gratuliert hat.

Ausschluss: Persönliche Glückwünsche, Telefonate etc. werden nicht aufgeführt.

Angebot: Wer einen Studenten kennt, der das mal auswerten möchte für eine Hausarbeit, mehr gibt das nicht her, dem stelle ich die Daten anonymisiert gerne zur Verfügung.

Insgesamt haben mir digital in den letzten 4 Jahren 220 Personen gratuliert. Neue Freunde zu finden, die einem auch noch zumindest an einem Tag im Jahr etwas Gutes wünschen, ist nicht einfach, daher nimmt diese Zahl jedes Jahr ein wenig ab (rote Linie). Dafür haben im vergangenen Jahr die Anzahl meiner Facebook-Freunde wieder zugenommen. Im letzten Jahr hatte ich ja noch Angst bald komplett zu vereinsamen. Wer kann das schon von sich behaupten: Einen Trend gestoppt und einen abgeschwächt! Da lassen sich andere tagelang für feiern.

 

anzahl gratulanten summiert

Viele gratulieren nur einmal und dann ist gut. Ist gemerkt, ist notiert, wird bei Bedarf hervorgeholt und argumentativ eingesetzt. Das nennt man Big Data des kleinen Mannes. Dafür habe ich treue Freunde, die schon viermal dabei sind. Euch hatte ich am Stamstag alle namentlich im Gute-Nacht-Gebet am Abend leise aufgezählt. Vielleicht überlege ich mir für das kommende Jahr eine Gamificaion-Strategie – man hat ja schließlich seinen Stolz und seine Ziele!.

häufigkeit der Gratulanten

Hier die absoluten Zahlen meiner 4 jährigen Geburtstags-Gratulationsstatistik. Mir fällt gerade nur eine weitere Person ein, die eine entsprechend vergleichbare Auswertung macht. Wir unterstützen uns gegenseitig, da wir uns aufgrund exterm hoher sehr hoher großer  ausreichender Sympathiewerte gegenseitig öffentlich auf Facebook Glückwünsche zukommen lassen.

In den letzten Jahren habe ich immer wieder mal gehört, dass sie viel bessere Werte haben würden wie ich, wenn sie diese denn erfassen würde. Da sag ich nur, wer nen Dödel-Längenvergleich haben will, muss was auf den Tisch legen können. Die Excel Tabelle stelle ich bereinigt gerne zur Verfügung.

Ergebnisse kumuliert

Was können wir auch in diesem Jahr wieder da so rauslesen:

  • In meiner Generation, Stopp stimmt nicht, in meinem Netzwerk bleibt Facebook der Gratulationskanal Nr.1! Wie es bei euch aussieht, weiß ich nicht.
  • Stayfriends wird zu sonstiges! Gibt es die überhaupt noch? Wieso war ich da drin? Manchmal macht man komische Sachen.
  • Ich habe in diesem Jahr keine Mail von Tchibo, Sixt und den anderen bekommen. Die haben mich nicht mehr lieb.
  • Eine einzige E-Mail habe ich mit Glückwünschen bekommen. Mail ist sowas von Tod!
  • Twitter hat eine Steigerungsrate von 200% gegenüber den Vorjahren. Hut ab. Das wird mein Kanal der Zukunft.
  • Einen Glückwunsch gab es über eine IBM Connections Plattform. Soviel Aufwand für einen Glückwunsch – da sag ich ja gleich zweimal Danke für.
  • Eine Handvoll Facebook Freunde, die am Anrufbeantworter auch noch zugegeben, dass sie verfolgen was ich so auf Facebook treibe, haben angerufen. Auch toll, da kommt so das Menschliche, das Ursprüngliche, das so wie es früher einmal anstatt einer Karte üblich war, durch. Voll Oldschool. Voll schön.
  • Einer hat sich die Mühe gemacht und mir auf allen möglichen Kanälen gratuliert, um die Statistik zu versauen. Nix da, jeder nur ein Kreuz!

Hier eine Übersicht der bisherigen Auswertungen: Geburtstagsstatistiken!

 

geburtstagsstatistiken 2015

Glückwünsche werden das ganze Jahr über noch angenommen, allerdings nur in Verbindung mit einem nicht unbedeutenden Geschenk (Bargeld und Geschenkgutscheine ist OK). Ansonsten denke ich, ist die Statistik für das abgelaufene Jahr geschlossen und ich freue mich wie Bolle auf das kommenden Lebensjahr.

 

#OutofOffice heißt für mich, . . .

dass ich selber entscheiden kann wo ich arbeite. Das ist einer der größten Privilegien, die ich als selbständiger Unternehmer habe.

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Ich schreibe den Artikel, da ich diesen Text von Ragnar Heil gelesen habe. Microsoft hat aktuell eine Challenge laufen, bei der sie Bilder zum Thema #outofoffice auf Instagram sammeln. Ich habe auch ein paar Bilder hinzugefügt.

Hinweis an Microsoft: Tolle Preise, aber wir leben doch im Zeitalter des #UserGeneratedContent. Das heißt auch, wir Leben im Zeitalter des #UserRequiredPrize: Um mein #outofoffice weiter auszubauen brauche ich ein Surface Pro Next – Ist noch nicht verfügbar, ich weiß – ich kann warten!!! 😉

***

Wenn ich heute einen Arbeitstag habe, der nicht vor Ort bei einem Kunden ist, dann überlege ich mir am Morgen, wo ich diesen Tag verbringen werde. Das ist für mich Luxus. Ich habe dazu eine Auswahl an Plätzen, wo ich gerne hingehe und ich meine Aufgaben für diesen Tag erledigen kann.

#HomeOffice

huhn in der kücheMangels einer aktuell geeigneten Bürofläche zu Hause – wir bauen um, nennt es einfach Permanentbaustelle – sitze ich häufig den Vormittag über am Küchentisch. Komischerweise ist das ein Ort, an dem ich sehr gerne sitze und meine Texte schreibe. Ich hole alle notwendigen Sachen aus dem unverbauten Teil des Büros und staple sie neben dem Notebook auf. Dann geht es schon los. Vormittags meist alleine. Über Mittag räume ich meine Sachen zur Seite für das gemeinsame Essen mit der Familie. Am Nachmittag sitzen wir dann ab und an zusammen und jeder macht so seine „Hausaufgaben“. Ich genieße das.

#GartenOffice

huhnWir haben einen wunderschönen Garten mit viel grün und vielen Tieren, die sich da frei bewegen können (Hühner, Enten, Katzen und Hund –  mir persönlich fehlt noch so ein kleines Hausschwein). Jetzt wo ich einen WLAN Hotspot unter dem Dach eingerichtet habe, kann ich zum Arbeiten unserer Terrasse, die Liege, die Hängematte oder das Weidenpavillon nutzen. Ich erzähl das nur ungern, da hier der Neidfaktor häufig sehr schnell zu Tage kommt.

#ParkOffice

Das habe ich eine Zeitlang sehr gerne gemacht. Habe mir meinen Hund geschnappt und bin irgendwo ins Grüne gefahren. Unser Hund braucht bei unseren Ausflügen nur wenig Aufmerksamkeit. Nach kurzer Zeit geht es auf Mäusejagd und ich kann mich auf meine Sachen konzentrieren.

Leider mache ich das im Moment viel zu wenig. Das vorgeschobene Argument ist, dass das Wetter viel zu schlecht ist und der Sommer nur noch max. einen Tag lang im Jahr ist. Und an diesem Tag war ich unterwegs. Der andere Grund ist, dass der Akku meines Notebooks nur noch maximal 60 Minuten durchhält. Ich weiß, so schlecht ist das Wetter oft nicht und einen Akku kann man ersetzen. Außerdem sind das Orte, wo man hervorragend Bücher oder andere Texte lesen kann und sich Ideen in den Block schreiben kann – oder demnächst ins Surface Pro :-) !

Hausaufgabe für mich: Wieder mehr raus in die Natur!

#CrispOffice

crispWenn ich wieder unter netten Menschen sein will, dann fahre ich in die Stadt und setze mich in mein Büro bei Crisp Research. Wir haben da eine sehr schöne Altbauwohnung mitten in der Stadt. Stimmung ist da immer gut, Kaffee ist lecker, von einem Kollegen bekomme ich meist einen sehr feinen Tee an den Tisch gebracht und mittags geht es gemeinsam irgendwohin zum Mittagessen. So soll es sein.

#TrainOffice

Wenn ich unterwegs bin, fahre ich meist mit dem Zug. Ich fahre gerne Zug, auch wenn der ein oder die andere Facebook-Freund(in) das Gefühl hat, dass ich das fahrende Unglück bin. In diesem Frühjahr traf mich häufig der Streik, dem ich aber aufgrund meiner flexiblen Zeiteinteilung meist ausweichen konnte. Und ich traf auf Sturm Niklas. In dieser Nacht kam ich erst nach 10 Stunden Fahrt morgens zwischen 3 und 4 Uhr zuhause an, um dann um 8 Uhr wieder im Zug zur nächsten Station zu sitzen. War nicht schön, aber überlebt!

Trotzdem arbeite ich meist sehr gerne im Zug. Oftmals habe ich einen Tisch für mich, setze die Kopfhörer auf und höre meine #Zug-Playliste bei Spotify rauf und runter – Sennheiser sei Dank, dass das ohne Nebengeräusche, Kabel und Belästigung meiner Nachbarschaft geht. Meist gibt es im ICE auf meinen Stammstrecken auch eine gute WLAN Verbindung, so dass ich hier wie gewohnt surfen, recherchiere und mailen kann. Wenn ein Champions League Spiel übertragen wird, dann gibt es Mittel und Server im zurzeit nicht befreundeten Ausland, die mir helfen, dem aktuellen Spielverlauf zu folgen.

 

Nun noch ein paar Orte, die ich gerne noch in die Liste meiner regelmäßigen Arbeitsorte aufnehmen möchte.

#MuseumsOffice

blauen reiterEigentlich finde ich Museen toll. Aber ich geh kaum hin. Schade eigentlich. Ich war letztens in München im Lehnbach-Haus und habe es genossen. Schon lange war mein Hirn nicht mehr so kreativ wie an diesem Nachmittag. Die Bilder der Blauen Reiter haben einfach positiv auf mich gewirkt.

Vielleicht wäre das ja auch ein neues Geschäftsmodell für die Museen: Bietet Wissensarbeitern Arbeitsplätze an.

#CaféOffice

Das mache ich immer wieder gerne, trotzdem viel zu selten. Ich setze mich in ein Café, melde mich mit meinen Telekom Hotspot an (das ist eine wichtige Einschränkung bei der Auswahl meiner Lokalitäten – diese nervigen Anmeldezeremonien, die hier von irgendwelchen Hotspot-Dienstleistern den Gästen zugemutet werden gehen gar nicht).

Ich sitze da, beantworte meist Mails oder klappere meine Social Networks ab und schaue aus dem Fenster, beobachte Menschen und denke viel nach.

Hört sich nicht nach Arbeit an! Stimmt! Tut nicht weh, man macht sich nicht schmutzig und ins Schwitzen kommt man auch nicht. Kann also keine Arbeit sein. Ich geb den Nörglern hier gerne Recht und bestell mir noch so eine Latte Dingsda mit Vanille.

#BusOffice

Das möchte ich noch irgendwann einmal haben: Einen ausgebauten VW-Bus (oder einen von Mercedes, Opel, …) mit Bett und einer kleinen Kaffee-Koch-Einheit und elektrischer Kühlbox. Abends nach einem langen Tag beim Kunden einfach zum nächsten See und genießen. Da steckt immer noch der Pfadfinder tief in mir drin. Im Bus wird eine ordentliche Internet-Empfangseinheit eingebaut, damit man auch etwas weiter weg von der Zivilisation am Klapptisch arbeiten kann.

#ZumSchluss

Ein fester Arbeitsplatz ist für viele Menschen in ihrer Lebensgestaltung etwas sehr wichtiges. Sie brauchen diesen Ort. Ich vermisse diesen festen Arbeitsplatz nur sehr selten. Er bringt eine gewisse Ordnung ins Leben. Morgens muss man sich nicht neu sortieren, sondern man geht da einfach hin und versucht pünktlich zu sein. Manchmal überfordert mich meine Freiheit und der Tag wird verdattelt. Aber das kann man auch im Büro schaffen. Allerdings hat man hier noch die Chance seine Zeit in einem Meeting gemeinsam mit anderen zu verdatteln.

Ich freue mich immer sehr, wenn es mir wieder bewusst wird, welche Möglichkeiten ich mir für mein Berufsleben geschaffen habe.

Und jetzt noch ein paar Bilder für den Wettbewerb. #ParkContent #CowContent und für den sicheren Sieg #CatContent

#outofoffice

A photo posted by @haydecker on

#outofoffice

A photo posted by @haydecker on

#outofoffice

A photo posted by @haydecker on

Wenn Software einem das Leben so einfach macht, dass man das eigene Hirn ausschaltet!

Ein Pfiffikus ich bin: Neues Office parallel zum „Alten“ installiert. Geht schnell und einfach. (Anscheinend hat Microsoft zum ersten Mal in der 20 jährigen Geschichte von Office mal den Code bereinigt. Scheint viel schlanker zu sein – selten so eine unauffällige und schnelle Installation gehabt. Musste wohl sein, damit das gute Stück auch auf Smartphones zu betreiben ist. )

sad person
Gleichzeitig habe ich an Stichpunkten für einen Artikel im alten Office gearbeitet (natürlich noch ungesichert) – Da ich meinen Rechner so gut wie nie ausschalte und ich mich faulerhafterhalber auf die Autosicherung verlasse, war bisher auch alles gut. Ging noch nie schief.
 
Nun der Fehler: Neues Office für gut empfunden, Daher: Altes deinstalliert und den Rechner neu gestartet. Wer interessiert sich schon für Nachfragen, gibt ja die bereits erwähnte Autosicherung.
 
Nur wird leider der Ordner mit den autogesicherten Dateien auch entfernt.
  • Wer ist schuld?
    • Die Autosicherung – wer sonst!
  • Was habe ich daraus gelernt?
    • Bewundere die Menschen noch mehr, die an ihrem System nie was ändern!
  • Was empfehle ich Microsoft?
    • Das Unternehmen sollte mehr darauf achten, wem es seine Software zur Verfügung stellt!
  • Was mache ich heute Nachmittag?
    • Die Sonne kommt raus, ich denke ich gehe in der Eisdiele zum Meditieren!

 

eBook: Die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter

Die perfekte Arbeitsumgebung für WissensarbeiterBastian Wilkat hat die Beiträge seiner Blogparade „Die perfekte Arbeitsumgebung für Wissensarbeiter“ zu einem eBook (hier geht es direkt zum PDF) zusammengefasst. Mein Beitrag mit dem Titel „Kann es nicht geben“ auf Mitarbeiter2null.de ist auch mit aufgenommen worden.

Vielen Dank an die anderen Autoren (Sabrina Heuer-Diakow, Isabelle Kürschner, Daniel Pötzsch, Lars Hahn: Mixed-Office, Katharina Maria Brogsitter, Jan Pötzscher, Hendrik Epe, Stefan Pfeiffer, Frank Hamm, Simone Lackerbauer, Michael Rajiv Shah, Guido Rottkämper, Dr. Elke Frank und Dr. Thorsten Hübschen, Ole Wintermann, Anja Wittenberger, Angelica Laurençon und Anja C. Wagner, Jörg Dirbach, Simone Jansen, Alex Kahl und Sven Hennige) und an Bastian, der die Idee hatte, den Sammelpunkt bildete und sich abschließend hingesetzt hat und alles in einem Buch zusammengefaßt hat.

Hier ein Ausschnitt aus meinem Beitrag:

  • Vielfalt statt Einheit!
    Weg mit den Einheitsarbeitsplätzen (oft und gerne gesehen: die Affenboxen in Großraumbüros oder die 6qm Büros mit 2 Tischen im unrenovierten Teil des Geländes). Es wird Mitarbeiter geben, die einen festen Arbeitsplatz im Unternehmen haben wollen, andere wiederum nicht. Aber die, die vor Ort sind, sollen einen schönen und wertigen Arbeitsplatz bekommen.
  • Räume gestalten!
    Offener, heller, auch bunter (wie auch immer das jede/r für sich definiert) müssen Räume werden. Es ist erschreckend, wie lieblos viele Arbeitsplätze gestaltet sind und wie statisch, spartanisch zweckmäßig und militärisch diszipliniert Besprechungsräume sind. Furchtbar! Viele Schulungsräume sind noch so eingerichtet, wie man sie in den 90iger Jahren wegen der großen Röhrenmonitor gebraucht hat – in Reih und Glied, eng an eng und mit alter Tapete an der Wand. Respektlos gegenüber den eigenen Mitarbeitern ist das!
  • Mobilität gestalten!
    Mobile Nutzung von Computern ist mehr als E-Mail. Wenn schon Digitalisierung, dann bitte so, dass man die Aufgaben mit (fast) jedem Gerät und von jedem Ort aus erledigen kann. Heute zuhause, dann den PC an, morgen im Büro das Notebook und im Zug das Tablett.
  • Akzeptanz schaffen, Vertrauen aufbauen!
    Gerne wird man schräg angeschaut, wenn man mit dem Notebook auf der Parkbank sitzt und E-Mails beantwortet. Eine Aufgabe, die man eigentlich nur sinnvoll und produktiv in der Affenbox erledigen kann – denken sich noch immer viele Vorgesetzte und einige der Kollegen (meist die, die hoffen, durch Nachahmung dem Vorgesetzten in der Karriere zu folgen).
  • Nähe anbieten, Distanz ermöglichen!
    Mit soviel Offenheit und Vielfalt können einige Unternehmen nicht umgehen. Aber es wird die Kunst der Gestaltung moderner Arbeitsplätze für Wissensarbeiter sein, genau die Mischung aus Nähe und Distanz in all ihren Facetten zu ermöglichen.

Veränderungen brauchen Zeit

Eigentlich ist es doch ganz einfach: Irgendjemand sagt, mach es so und so. Und dann macht man es doch nicht so und so. In diesem Moment fühlen wir uns schlecht, weil die Veränderung eigentlich ganz einfach ist und (davon gehe ich mal aus) der „Lehrer“ uns alles gut und verständlich erklärt hat.

Damit wir nicht jeden Tag unendlich viel Energie uns auf alles mögliche zu konzentrieren, verinnerlicht der Mensch bestimmte Muster so sehr, dass sie automatisch passieren. Wäre ja furchtbar, wenn wir uns jedesmal beim Gehen oder beim Treppensteigen zuerst die Abläufe klar machen müssten.

Um diese Muster aber wieder zu verändern, braucht es Zeit und viel Übung. Einfach mal das Video anschauen.

[Quelle: vowe.net]