April 1, 2014

Horizon Report 2014

horizonJedes Jahr wird der Horizon Report für die Entwicklungen im Bereich der Hochschullehre erstellt. Der Report ist eine wichtige Orientierung für die Entwicklung in der Lehr für die kommenden Jahre.

Die Lehre ist durch die neuen Entwicklungen im Netz weiterhin im Umbruch. Von Jugendlichen wird das Netz mittlerweile selbstverständlich genutzt, um sich mit ihrem Mitschülern auszutauschen, z.B. über WhatsApp die Hausaufgaben “abgleichen”. In der Schule dürfen sie die Smatphones dann wieder ausschalten. Werde mir gleich nochmal den Punkt “Geringe Medienkompetenz von Lehrenden” durchlesen. Ich finde es ja fast täglich wieder belustigend, dass die Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern noch immer über das Hausaufgabenheft erfolgt.

Ich werde nach Ostern endlich mal wieder mit unserer Grundschule ein Weblog Projekt mit den dritten Klassen durchführen. Da freue ich mich schon drauf – mein kleiner Beitrag.

 

Für einen schnellen Überblick hier das Inhaltsverzeichnis.

  • Schlüsseltrends, die den Einsatz von Technologien im Hochschulbereich befördern
    • Kurzfristige    Trends:    Veränderungsfaktoren    der    nächsten    ein    bis    zwei    Jahre
      • Zunehmende Verbreitung sozialer Medien
      • Integration von Online-, Blended- und kollaborativem Lernen
    • Mittelfristige    Trends:    Veränderungsfaktoren    der    nächsten    drei    bis    fünf    Jahre
      • Zunahme von datengetriebenem Lernen und Assessment
      • Paradigmenwechsel von Studierenden als Konsumenten hin zu Studierenden als Macher
    • Langfristige    Trends:    Veränderungsfaktoren    über    fünf    oder    mehr    Jahre    hinaus
      • Agile Veränderungsansätze
      • Weiterentwicklung von Online-Learning
  • Besondere Herausforderungen, die den Einsatz von Technologien im Hochschulbereich behindern
    • Bezwingbare    Herausforderungen:    begreifbar    und lösbar
      • Geringe Medienkompetenz von Lehrenden
      • Vergleichsweise geringe Anerkennung von Lehre
    • Schwierige    Herausforderungen:    begreifbar,    aber    schwer    lösbar
      • Konkurrenz durch neue Lehrmodelle
      • Verstetigung von Lehrinnovationen
    • Komplexe    Herausforderungen:    schwer    definierbar,    noch    schwerer    lösbar
      • Öffnung der Hochschulen
      • Erhaltung der Relevanz von Hochschulbildung
  • Wichtige lehr-/lerntechnologische Entwicklungen im Hochschulbereich
    • Zeithorizont:    ein    Jahr    oder    weniger
      • Flipped Classroom
      • Learning Analytics
    • Zeithorizont:    zwei    bis    drei    Jahren
      • 3D Printing / 3D-Druck
      • Games und Gamifizierung
    • Zeithorizont:    vier    bis    fünf    Jahren
      • Quantified Self
      • Virtuelle Assistenten
Februar 25, 2014

Neue Aufgabe: Senior Analyst bei Crisp Research

FotoSeit heute ist es nun offiziell: Ich werde das Team von Crisp Research verstärken. Im letzten Jahr hat mich Carlo Velten zum Start von Crisp Research eingeladen. Dieser Einladung folgend hatte ich dort einen sehr schönen Abend mit sehr interessanten Gesprächen. Aus diesen Gesprächen ergaben sich dann neue Treffen – und natürlich weitere Gespräche – und letztendlich die Erkenntnis, dass ich das Thema “Social Collaboration” als Senior Analyst bei Crisp Research verantworten und aufbauen werde.

Die erste Studie ist bereits in Arbeit, weitere Ideen sammeln wir bzw. sammeln sich gerade und mein erster Beitrag (Was kommt Next bei der IBM? – Wie Mail Next eine neue Generation der User Experience einläutet) für den Crisp Research Blog ist auch draußen. Außerdem laufen die Planungen für die cebit auf Hochtouren.

Aus der Pressemitteilung:
Der studierte Diplom Ökonom wird bei Crisp Research als Senior Analyst die Verantwortung für den Research zum Thema Social Collaboration ab sofort übernehmen.

Was passiert mit den bisherigen Jobs?

Meine Social Business Workshops, Präsentationen und Moderationen werde ich auch weiterhin anbieten, ebenso werde ich meine Kooperationen und Partnerschaften mit Business Partnern weiterführen.

Da ich nicht zu denen gehöre, die nur eine Tätigkeit dauerhaft machen wollen, sondern immer wieder die Abwechslung brauche, freue ich mich auf diese Erweiterung meiner Aufgaben. Ich sehe den neuen Job als eine optimale Ergänzung meiner bisherigen Projekte, beruflichen Interessen und Beiträge in Blogs, auf Veranstaltungen etc. an.

Wo die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen werden, dass werde ich sehen. Da wird es immer wieder Verschiebungen in die eine oder in die andere Richtung geben. Der Produktfokus meiner Tätigkeiten lag bisher vor allem im Dunstkreis der IBM, dazu noch ein wenig Microsoft und Opensource-Plattformen. Hier werde ich in Zukunft größere Kreise ziehen und mir auch die vielfältigen Angebote anderer Hersteller ansehen. Inhaltlich bleibt es bei den Themen Social Business/Social Collaboration/Enterprise 2.0 sowie den Bereichen Talent Management, Social-/E-Learning und Wissensmanagement.

Ich freu mich sehr darauf mit  Carlo Velten, Steve Janata und den anderen im Team zusammenzuarbeiten. Da entsteht gerade etwas tolles. Und ich darf dabei sein.

 

 

 

 

Januar 28, 2014

IBMconnect: Social Learning :-/

Wenn ich die Amerikaner zum Thema Social Learning reden höre, dann gruselt es mich. Während der OGS wurde das überarbeitete Social Learning Angebot vorgestellt. Bei der Präsentation, der im letzten Jahr durch den Kauf von Kenexa erworbenen Lernplattform, ging vor allem um die Analyse der Nutzerdaten und um das systemgesteuerte Bereitstellen von Inhalten, sprich von einem “Data driven approach” im Social Learning.

Social Learning ist vor allem selbst gesteuertes Lernen. Ich als Lerner entscheide für mich, was ich für die Erfüllung meiner Aufgaben benötige und wie ich diesen Lernweg gehen möchte. Dafür hole ich mir als Lerner gerne die Unterstützung eines Trainers/Mentors/Coach. Außerdem nutze ich die Möglichkeiten einer wie auch immer geprägten Social-Network-Plattform. Ich lerne, in dem ich verschiedene Materialen mir anhöre, ansehe oder durchlese, indem ich selber Inhalte erstelle und ich mich in einem Netzwerk von “Gleichgesinnten” bewege. Ich suche Inhalte, ich tausche diese, ich bewerte, kommentiere usw. Ich entscheide und nicht ein System!

IBM Connections kann man in der Standardkonfiguration schon als eine Social Learning Plattform im Unternehmen einsetzen. Ich bin mir sicher, auch mit der gestern vorgestellten Lösung wird man “social” Lernen können. Es sollte jedoch im Vordergrund stehen, dass es um selbsbestimmtes und selbstverantwortetes Lernen im Netzwerk geht, dass bei bedarf von Analysewerkzeugen unterstützt wird. Diese Gewichtung kam bei mir gestern so nicht an.

September 6, 2013

DNUG Konferenz: Session Social Learning

Ich freue mich auf einen besonderen Themenschwerpunkt in diesem Jahr auf der DNUG: Wir haben für die Session “Social Learning” drei wunderbare Referenten gewinnen können.

Dr. Dietmar Johlen, Schulleiter der Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar, zeigt auf, wie die berufliche Ausbildung auch aussehen kann. In den vergangenen Jahren hat sich sehr viel in unserer Gesellschaft, in der Technologie und bei den Anforderungen, die an jungen Menschen gestellt werden, verändert. Darauf müssen die Schulen reagieren. Ich habe es bereits vor ein paar Jahren selber miterleben dürfen, wie guter Unterricht in der Berufsschule sein kann. Warum ich beeindruckt war, erzähle ich auf der Konferenz und wie das geht und was passieren muss, erfahren wir von Dietmar Johlen.

Monica König hat gemeinsam mit 2 Kollegen/Freunden am Anfang des Jahres einen großen und sehr erfolgreichen Mooc durchgeführt.Ich habe selber daran teilgenommen und habe viel interessante auf eine neue Art und Weise der Wissensgenerierung lernen können.Ich finde diese Form des Austausches und des Lernens eine sehr spannende Form der Weiterbildung. Sie wird in Zukunft sicherlich eine noch größere Rolle spielen und sich sicherlich in unterschieldichen Formen weiterentwickeln.

Ellen Trude ist schon seit sehr vielen Jahren in der beruflichen Weiterbildung tätig. Gerade habe ich bei Facebook einen Eintrag gesehen, wie sie bei Bosch gerade bei Ausbildung der Community Manager zu Gange ist. Über Bosch werden wir am Tag vorher bei Treffen des Arbeitskreises mehr erfahren (Best Practices Social Business: Community Management & Strukturierung). Sie wird uns davon berichten, wie wir in Zukunft am Arbeitsplatz besser lernen können. Zu diesem Satz fallen mir bereits jetzt 3-5 Fragen ein..

Warum ist das Thema Social Learning so wichtig und warum nimmt es so viel Raum (ich finde ja noch zu wenig) auf der Konferenz ein? Diese Fragen werden wir natürlich versuchen auf der Konferenz in der Abschlußdiskussion zu beantworten.

Quelle: http://dnug.de/DNUG/cms.nsf/id/39Konferenz_Agenda.htm

Session 2.1 – Social Learning: Dienstag, 12.11.2013
Raum Frankfurt
14:00 - 14:15
Themeneinführung Social Learning für die Vortragsreihe

14:15 - 15:45
Individualisiert und kompetenzorientiert lernen – Auszubildenden Raum für eigene Lernwege geben

16:15 - 17:00
Alles MOOC oder was?
Was an der Aufregung über Massive Open Online Courses dran und für Unternehmen drin sein kann

17:15 - 18:00
Features 2.0 + Denkansatz 1.0 ≠ Social und Workplace Learning

18:00 - 18:45
Abschlussdiskussion mit den Referenten

Oktober 4, 2012

“The future starts now” – Wie kann ICT für eine bessere Ausbildung eingesetzt werden?

Wir bilden heute unsere Kinder aus, mit unseren Wissen und unseren Erfahrungen, das bzw. die wir vor allem vor dem “Internet” erworben haben. Und wie bereiten wir sie auf eine Zukunft vor, die wir heute nur schwer einschätzen können.

Das Video ist sehr sehenswert. Allein schon wegen der Art und Weise wie es seine Message vermittelt. Aber auch das Thema wird aus meiner Sicht sehr gut vermittelt: Was passiert in Norwegen, wenn die jetzt noch stark sprudelnden Öleinnahmen eines Tages nicht mehr da sind. Wie bereitet sich ein Land bereits heute auf diese Zeit vor? Welche Weichenstellungen müssen jetzt erfolgen, damit die heutigen Kinder in 20-30 Jahren in der Lage sind, den Wohlstand des Landes aufrecht zu erhalten?

Als ich das Video gesehen habe, viel mir wieder das Projekt “Schreibblog.org” ein, dass ich zusammen mit einer Dozentin aus dem Bereich der Germanistik zusammen mit Lehramtsstudenten entwickelt habe. Dabei ging es in erster Linie um das lernen von Lesen und Schreiben. Das Medium war aber nicht mehr Papier, sondern eine Community-Plattform, basierend auf einem Blog (WordPress, Buddypress und ein paar ausgewählten Plugins). Es war bzw. ist ein tolles Projekt. Aber sauer Bier anzupresien ist einfacher. Schade eigentlich. Aber vielleicht kommt noch die richtige Zeit.

Juli 16, 2012

Trendreport Mobile Learning

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Das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (mmb) hat seinen neuesten Untersuchungen für die kommenden E-Learning Trends veröffentlicht. Der Mega-Trend ist, bleibt und wird werden “mobile Learning”.

Die Geräte sind im breiten Massenmarkt (iPad, Adnroid-Tabletts, etc.) angekommen und die Technologien, um entsprechenden Inhalte zu generieren, sind vorhanden. Es sind jedoch noch viele Fragen für die Umsetzung offen: wie sehen entsprechende Didaktische Konzepte und Umsetzungen aus?

Mehr dazu und zu weiteren Entwicklungen im Trendreport.