März 7, 2014

cebit: Programm der Social Business Arena

socbizarenaHier das Programm für die ersten beiden CeBit Tage. Ich werde auf jedenfall am Montag von 11:20 Uhr bis 12:Uhr da sein, da ich das folgende Expert-Panel moderieren werde.

Expert-Panel: Social als Optimierung der Geschäftsprozesse
Datum/Date: 10.03.2014
Uhrzeit/Time: 11:20 – 12:00
Sprache/Language: Deutsch

Key Topics

  • Herausforderungen und Faktoren für den Geschäftsnutzen von Social
  • Anwendungsfälle (Use Cases) für die Verbesserung der Geschäftsprozesse durch Social

Februar 25, 2014

Neue Aufgabe: Senior Analyst bei Crisp Research

FotoSeit heute ist es nun offiziell: Ich werde das Team von Crisp Research verstärken. Im letzten Jahr hat mich Carlo Velten zum Start von Crisp Research eingeladen. Dieser Einladung folgend hatte ich dort einen sehr schönen Abend mit sehr interessanten Gesprächen. Aus diesen Gesprächen ergaben sich dann neue Treffen – und natürlich weitere Gespräche – und letztendlich die Erkenntnis, dass ich das Thema “Social Collaboration” als Senior Analyst bei Crisp Research verantworten und aufbauen werde.

Die erste Studie ist bereits in Arbeit, weitere Ideen sammeln wir bzw. sammeln sich gerade und mein erster Beitrag (Was kommt Next bei der IBM? – Wie Mail Next eine neue Generation der User Experience einläutet) für den Crisp Research Blog ist auch draußen. Außerdem laufen die Planungen für die cebit auf Hochtouren.

Aus der Pressemitteilung:
Der studierte Diplom Ökonom wird bei Crisp Research als Senior Analyst die Verantwortung für den Research zum Thema Social Collaboration ab sofort übernehmen.

Was passiert mit den bisherigen Jobs?

Meine Social Business Workshops, Präsentationen und Moderationen werde ich auch weiterhin anbieten, ebenso werde ich meine Kooperationen und Partnerschaften mit Business Partnern weiterführen.

Da ich nicht zu denen gehöre, die nur eine Tätigkeit dauerhaft machen wollen, sondern immer wieder die Abwechslung brauche, freue ich mich auf diese Erweiterung meiner Aufgaben. Ich sehe den neuen Job als eine optimale Ergänzung meiner bisherigen Projekte, beruflichen Interessen und Beiträge in Blogs, auf Veranstaltungen etc. an.

Wo die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen werden, dass werde ich sehen. Da wird es immer wieder Verschiebungen in die eine oder in die andere Richtung geben. Der Produktfokus meiner Tätigkeiten lag bisher vor allem im Dunstkreis der IBM, dazu noch ein wenig Microsoft und Opensource-Plattformen. Hier werde ich in Zukunft größere Kreise ziehen und mir auch die vielfältigen Angebote anderer Hersteller ansehen. Inhaltlich bleibt es bei den Themen Social Business/Social Collaboration/Enterprise 2.0 sowie den Bereichen Talent Management, Social-/E-Learning und Wissensmanagement.

Ich freu mich sehr darauf mit  Carlo Velten, Steve Janata und den anderen im Team zusammenzuarbeiten. Da entsteht gerade etwas tolles. Und ich darf dabei sein.

 

 

 

 

Februar 19, 2014

Strategie Track auf der kommenden DNUG Konferenz

Zum Original auf Euluc

image_thumb.pngSocial Business Vorhaben sind mit Investitionen verbunden, die sich je nach Größe des Unternehmens und Tragweite des Vorhabens stark unterscheiden können. Die Rechnung eines ROI dafür ist meist wenig zielführend und auch die Argumentation mit dem RONI (Return of non invest) hält nicht bei jedem CFO oder Finanzvorstand stand. Zu den Herausforderungen gehören zusätzliche Investitionen, beispielsweise in Kompetenzaufbau und Change Management Maßnahmen, und das Finden der richtigen Mitstreiter für die IT-Abteilung. IT-seitig gilt es, aus der Vielfalt der Lösungen allein eines Herstellers wie IBM die passende(n) auszuwählen, Anwendungsszenarien zu identifiziert zu haben und durch Integrationen weiteren Mehrwert zu schaffen.

Wie interessant wäre es für Sie, in diesem Strategie Track Social Business unter der bewährten Leitung von Joachim Haydecker und Anja Wittenberger gemeinsam mit anderen Enthusiasten, Experten und erfahrenen Umsetzern von Social Software Einführungen zu diskutieren und konkrete Geschäftsnutzen herauszuarbeiten?

Der Track wendet sich vorrangig an Verantwortliche in den Fachbereichen, in Projektleiter, Entscheider,Enthusiasten bzw. Thementreiber.

Link zur 40. DNUG Konferenz am 20./21. Mai 2014 in Karlsruhe

Januar 28, 2014

IBMconnect: Mein Fazit :-( ist eher durchwachsen!

Jetzt sitze ich hier und bin ernüchtert. Wenn ich mich richtig erinnere, geht es mir so wie im vergangenen Jahr auch.

Die IBM hat eingeladen – die große IBM lädt hat zum jährlichen Szenetreff “IBM Connect” nach Orlando ein. Und was kommt: Nix. Das “next big thing” gut versteckt. Keine wirkliche Vision. Kein richtiger Wegweiser, der uns zeigt wie es weitergehen wird. Stattdessen die Mail-Rolle Rückwärts, ein wenig Kosmetik und Phrasen. Man hat das Gefühl, die IBM kann sich das erlauben und der Markt gehört ihr alleine: keine innovativen Mitbewerber, keine anderen Big Player und keine flinken Start-Ups mit coolen “Social”-Plattformen jeglicher Ausprägung die richtig Gas geben.

Die Präsentationen bestehen wie eh und je aus dem Ablesen vorgefertigter Texte und dem Präsentieren von Hochglanzfolien gespickt mit Marketing-Füllwörtern. Dazwischen hören und sehen wir wie immer Zahlen, Zahlen, Zahlen: dass wir 13% besser werden, 25% schöner und 38% was auch immer. Der erste beim B.-Bingo war in diesem Jahr sehr früh fertig.

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Januar 23, 2014

IBM Connect im Live Stream und auf Twitter

Zum Liveblog

ibm connect puzzleEin paar Links


Januar 10, 2014

Sollen Social Plattformen unsichtbar oder eigenständig sein?

Menschen-Prozesse-TechnolgieStefan Pfeiffer hat auf silicon.de einen Beitrag mit dem Titel “Social: Unsichtbar überall drinnen oder eigenständige Schicht?” veröffentlicht.

Es geht in seinem Blogbeitrag um die Frage, ob es in Zukunft weiterhin eigenständige Social Business Plattformen geben wird oder ob die darin enthalten Basisfunktion wie “liken” und “sharen” in anderen Anwendungen mit integriert werden und ein eigener Social-Layer nicht mehr gebraucht wird.

Ich sehe darin keinen wirklichen Widerspruch, sondern eher eine sinnvolle Koexistenz beider Welten mit der Tendenz hin zu einem zentralen Social Desktop. An diesem zentralen Ort erhält der Benutzer Zugriff auf alle für ihn relevanten Kommunikationskanäle (Status-Updates, E-Mails, RSS-Feeds, andere Social Networks), Communities und die typischen Social Werkzeuge wie Blogs und Wikis. Dieser zentrale “Activity Stream” erhält auch relevante Informationen aus allen möglichen anderen Anwendungen, bei denen es um die Kommunikation mit dem Benutzer geht, wie z.B. Prozessstatus und Workflows.

Es geht aber auch anders herum. Die Social Business Plattform dient als Quelle von Netzwerk- bzw. Social-Informationen für andere Anwendungen. Wie das aussehen kann möchte ich anhand einer Entwicklung des vergangenen Jahres zeigen.

socbiz anwendung

Im Kundenauftrag haben wir eine Applikation entwickelt, die aus mehreren Anwendungen die Daten über entsprechende Schnittstellen integriert. Die Anwendung dient dazu, dass Projektleiter für neue Projekte die für die Aufgabe am besten geeignetsten und verfügbaren Mitarbeiter suchen können. Hierfür wurde das zentrale Adressbuch angezapft, die Projektdatenbank und die darin enthaltenen Informationen wie Projektname, Aufgabe und Laufzeiten integriert sowie ein eigenes Skill- und Taskmanagement entwickelt. Das Social Network des Unternehmens liefert die jeweiligen Communities sowie relevante Wiki-/Blogbeiträge des Mitarbeiters. Das Ergebnis ist: Der Projektleiter sieht auf einen Blick, ob der Mitarbeiter verfügbar ist, das notwendige Wissen bzw. Erfahrungen hat und in welchem Bereich dieser arbeitet. Außerdem kann der Projektleiter gleich sehen, ob der Mitarbeiter zu dem Thema seine Erfahrungen weitergegeben und schon etwas gebloggt hat oder Mitglied einer entsprechenden Wissens-Community ist.

In einer weiteren Ausbaustufe erhalten die Benutzer die typischen Social-Funktionalitäten wie das “Taggen” oder das Hinzufügen eines Kollegen zu seinem “Freundenetzwerk”. Diese “Freundeliste” bildet sich dann natürlich wieder in der Social Business Plattform ab. Aus dieser Liste wird dann eine Projektcommunity erstellt, die für das anstehende Projekt dann ihren Blog und Wikis bereithält.

So sehe ich die Zukunft: Sowohl die Nutzung der Social Business Plattform im Frontend wie auch die Integration der darin enthaltenen Informationen in anderen Anwendungen.

 

Januar 9, 2014

Neue Einstiegsfolie für den Wandel im Unternehmen

IMG_2790Heute morgen habe ich bei meinem morgendlichen Rundgang mit unserem Hund folgendes Schild gefunden. Ich denke, dass ich es in meinen Einstiegsvortrag zum Thema “Wandel” mit einbauen werde.

Anschließend frage ich die Teilnehmer nach ihrem ersten Gedanken zu dieser Folie ab. Ich tippe auf folgende Reaktionen:

  • Genau so ist es und sie werden schon sehen was sie hier erreichen können!
  • Genau so ist es und ich hoffe, wir können gemeinsam mit Ihnen etwas verändern!
  • Genau so ist es. Und ich kann ihnen genau sagen wer hier geschützt wird und wer nicht!
  • Ha, Ha Ha (einfach so mitgelacht)!
  • Wo ist der Witz bei dieser Folie! Können Sie endlich ihre Charts zeigen!
  • Ach herje!
  • Ach herje (aber noch tiefer seufzend)!
  • Ha Ha Ha! Können Sie mir die Folie zuschicken. Ich sammle so etwas.

 

Dezember 9, 2013

Was zeichnet einen Social Business/E 2.0 Community Manager aus?

Was zeichnet den Community Manager aus

In einem kurzen Brainstorming haben wir einige Begriffe auf das Papier bekommen, was einen guten CM auszeichnet.

Grundsätzlich ist ein CM ein offener Mensch, dessen Aufgabe es ist, andere bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

 

verankert: der CM ist Teil des Unternehmens; kennt das Unternehmen und die wichtigen Akteure

vernetzt: pflegt sein Netzwerk, hilft seinen Communities, indem dieses Netzwerk bei Bedarf mit eingebunden, befragt oder informiert wird (natürlich immer nur soweit, wie die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Community nicht gestört wird)

weitsichtig: schaut über den eigenen Tellerrand hinaus, kann Zusammenhänge erkennen, sieht mögliche Auswirkungen

Online & Offline: erfolgreich als CM kann man nur sein, wenn man diese Fähigkeiten sowohl seiner realen wie auch in der virtuellen Welt besitzt

Technik: Bits und Bytes schiebt der CM nicht unbedingt hin und her, aber ein grundsätzliches Verständnis sollte vorhanden sein

integriert: Ein CM muss nicht unbedingt ebenso tiefe fachliche Kenntnisse wie die regulären Community Mitglieder haben, aber der CM sollte mit eingebunden sein, informiert werden sowie ein aktives und akzeptiertes Mitglied  der Community sein

offen:  Nur wer offen kommuniziert, sich gerne mit anderen Menschen austauscht und interessiert daran interessiert ist, was andere machen, kann erfolgreich als CM arbeiten

begeisternd: Höhen und Tiefen wird es im “Leben” einer Community immer mal wieder geben, daher muss der CM bei möglichen Tiefen bereit und in der Lage ist, andere zu begeistern und sie wieder mitzunehmen, der CM wieder Schwung zu geben

Geduld: Meist haben die anderen Community Mitglieder noch andere Aufgaben zu erledigen, daher muss der CM ab und an auch mal Geduld haben, aber bei Bedarf auch mit Nachdruck die Mitglieder zur Mitarbeit auffordern

Zuhörer: Lauschen, Zuhören, Beobachten und wenn nötig Nachfragen

Methoden: Manchmal muss der CM aktiv in die Community eingreifen, dafür wird neben viel Erfahrung, Humor und Krisenfestigkeit auch das Handwerkszeug für den Umgang mit Gruppen benötigt

Gestalter: Der CM hat bei der Erstellung und Umsetzung einer Community meist das größte Wissen und muss daher auch bei der Gestaltung einer Community selber aktiv werden und/oder die anderen unterstützen

Storyteller: Mein persönlicher Lieblingsbegriff bzw. Aufgabe! Immer wieder gilt es, die existierenden, aber vor allem die neuen Mitglieder einer Community mit einzubinden, sie zu überzeugen und für diese Art der Zusammenarbeit zu gewinnen. Dafür braucht es auch Handzettel, Lehrfilmchen, Schulung u.v.m.: Aber vor allem braucht man Erfolgsgeschichten, um die Kollegen einzubinden, zu überzeugen und zum Mitarbeiten zu animieren.

 

Abschließend noch ein Kommentar über die finanziellen Anreize oder der Grund, warum sich jemand in einem Unternehmen engagieren soll. Es gibt bereits seit vielen Jahren CM in der Online, aber auch in der realen Welt. Seit es gemeinsame Bulletin Boards gibt, gibt es auch Menschen, die sich um diese Gemeinschaften kümmern. Meist geschieht dies hier ganz ohne irgendwelche finanziellen Anreize. Innerhalb eines Unternehmen ist das sicherlich dauerhaft nicht möglich. Denn hier würde “unbezahlt” bedeuten, dass der CM diese Aufgaben neben der regulären Aufgabe erledigt. Das ist bis zu einem bestimmten Grad und in der Anfangsphase sicherlich möglich. Aber spätestens wenn die Communities ein wichtiges Element der internen Unternehmenskommunikation (korrigiert) Kommunikation im Unternehmen geworden sind, kann dies nicht mehr als “Hobby” erledigt werden. Spätestens dann, besser natürlich vorher, muss es Vereinbarungen geben, auf welcher Basis, in welchem Umfang, wer springt als Vertreter ein, mit welcher Qualifikation  usw. der CM seine Aufgaben erledigt.