Juni 2, 2014

Der Beamer, mein Kunstwerk und ich

Im Einsatz zu sehen ich bin auf der vergangenen DNUG Konferenz in Karlsruhe. Anhand dieses großartigen Meisterwerks, einzigartigerweise welches es ist, erkläre ich dem verehrten Plenum die Gedanken, die ich mein eigen nenne, der vergangenen Konferenz.

Vortrag

 

Mai 19, 2014

Auf dem Weg zur 40. DNUG Konferenz

So, nachdem ich den ersten Zug verpasst habe – nein, diesmal war nicht die Bahn schuld, sondern mein Bedürfnis ein nettes Gespräch mit einem Trainerkollegen über die kommende Handball Saison zu führen – sitze ich im Zug und mache mir so meine Gedanken über die kommenden 3 Tage.

Normalerweise fahre ich mit großer Freude zur Konferenz. Diesmal ist das anders. Ich bin mir noch nicht sicher, was mich dort erwarten wird, wie die Stimmung sein wird.

Die DNUG fährt weiterhin in einem unruhigen Gewässer

Heute Mittag geht es mit der Vorstandssitzung los. Es stehen Veränderungen an. Ich bin sehr gespannt wie die Ergebnisse heute Abend aussehen werden.

Morgen geht es dann mit der Konferenz los. Der Vorstand hat das Konzept nach der letzten Veranstaltung in Frankfurt geändert, den Zeitplan kompakter gestaltet und – hoffentlich – die Schwerpunkte neu und richtig gesetzt. Das sieht schon besser aus. Nur mit dem Schwerpunkt-Thema “Marketing” bin ich nicht ganz so glücklich, da es außerhalb der Kernkompetenzen der DNUG, aber auch des großen Herstellers ist. Aber die Agenda zu dem Themenblock sieht spannend aus.

Leider werde ich aber daran nicht teilnehmen können, da Anja Wittenberger und ich parallel dazu unseren Track “Social Business” haben, Wie bereits in der Vergangenheit werden wir hier wieder sehr aktiv mit unseren Teilnehmern an unseren Themen arbeiten.

Von der IBM gab es in der Vorbereitung viel Unterstützung. Die Marketingkanäle wurde intensiv und abgestimmt gefüllt. Trotzdem bin ich da ein wenig am Hadern. Leider wird eine “Parallel-Veranstaltung” der IBM, die zur DNUG Konferenz geplant war, nicht stattfinden. Was ich sehr schade finde. Korrektur: Findet doch statt, wie ich gerade nach meiner Ankunft erfahren habe.

Außerdem veranstaltet die IBM im Herbst, 2-3 Wochen vor der kommenden DNUG Konferenz eine – im Prinzip – Konkurrenzveranstaltung, die wahrscheinlich wieder kostenfrei sein wird – gleiche Themen, ähnliches Konzept. Diese Situation gab es bereits im vergangenen Jahr. Auf der einen Seite unterstützt die IBM die DNUG sehr aktiv, auf der anderen Seite wird kräftig eingegrätscht – von hinten.

Ist ein wenig wie bei meinen Jungs zu hause: miteinander ist es schwierig, ohne geht es aber auch nicht.

Zukunft der DNUG

Ich bin der Überzeugung, dass es einen Lotus/Notes/Social Business/ICS wie auch immer Anwender-Community geben muss!

  • Die Themen Social, Collaboration, Workflows, Prozesse sowie die Werkzeuge Notes, Domino, Connection sind zu wichtig, als das man die IBM damit alleine lassen kann. Es muss einen Ort geben, wo man dem großen Hersteller mal gepflegt einen Tritt in den Allerwertesten geben kann. Die Erfahrung zeigt, dass das ohne auf Dauer nicht gut geht. Aber auch Gutes, das es auch gibt, soll gezeigt, vorgestellt und gelobt werden. Beides kommt im Moment zu kurz.
  • Es braucht einen Ort, wo sich Anwender ohne Vertriebsdruck und laufende Projekte/Aufgaben (The Daily-Ärgernisse) mit gleichgesinnten Leidensgenossen austauschen können. Das bringt alle weiter.
    Wir reden zwar letztendlich nur über Technologie, da sollte Herz/Schmerz und Gefühle keine Rolle spielen. Tut es aber. Firmen investieren, ITler kämpfen jeden Tag mit den großen und kleinen Hindernissen, Mitarbeiter haben über Jahre ihr Wissen aufgebaut, in Projekten werde tolle, kreative Lösungen entwickelt, man trifft sich mit Menschen, denen man helfen kann usw. Da hängen immer Menschen dahinter, die da viel persönliches in die Themen und die Technologie reinstecken.
    Da werden (einige) Vertriebler, Quartalskassierer und Zahlenmenschen sofort einwerfen, dass es um Technik und Geld geht (netter verpackt -> sie sagen Menschen, meinen aber Provision). Aber das ist zu kurz gedacht, denn ohne die engagierten Menschen, die da ihre Energie reinstecken, gibt es auch kein Geschäft. Und für die braucht es (wieder) einen Ort, an dem diese positiven Akteure die notwendige Unterstützung und neue Energien bekommen.
  • Die Gegenwart mit ihren Veränderungen und die Zukunft mit ihren Ungewissheiten sind viel zu spannend, als das man sich nicht damit beschäftigen sollte. Außerhalb des täglichen K(r)ampfes über den Tellerrand hinausblicken, in einem persönlichen und vertrauten Umfeld – dafür muss es (weiterhin) einen Ort geben.

Ich bin sehr gespannt was kommen wird. So langsam rückt Karlsruhe näher und je mehr ich mich damit beschäftige, desto größer wird die Vorfreude.

Ach ja: Am Mittwoch kann es später werden, da ab 17 Uhr die IBM via Live-Schalte Connections Next vorstellen wird. Mal was neues: Nicht am Anfang einer Konferenz sondern am Ende wird the (hoffentlich) next Big Thing vorgestellt. Wird fast so spannend sein wie das Pokalfinale am Samstag: In vertrauter Runde gemeinsam “fernsehen” und einem ungewissen Ereignis entgegenfiebern. Aber auch hier bin ich über das zu erwartenden Ergebnis frohes Mutes, ging ja am Samstag auch schon gut aus.

PS: ich tippe den Text gerade mit einem Microsoft Surface – tolles Gerät, aber bei langen Texten ist die Tastatur und die automatische Rechtsschreibkorrektur eine große Herausforderung. Daher bitte ich Fehler zu entschuldigen.

 

April 23, 2014

DNUG-Konferenz: Digitales Marketing und Zusammmenarbeit 2.0

Die nächste DNUG Konferenz steht unter dem Motto: „Zusammenarbeit 2.0. Fit für die Zukunft.“ Sie findet am 20. und 21. Mai 2014 im Messe Konferenz Center Karlsruhe statt.

Schwerpunkte legt die Anwenderorganisation „DNUG – The Enterprise Collaboration Professionals e. V.“ auf New Marketing und Anwenderberichte. Über effiziente Wege der Zusammenarbeit im Unternehmen sowie mit Kunden und Partnern berichten Referenten aus der Industrie, der Verwaltung und dem Dienstleistungssektor. Dabei spielen moderne Lösungen auf Basis von IBM Technologie, Aspekte der Integration, aber auch des gemeinsamen Einsatzes von Produkten unterschiedlicher Hersteller eine wichtige Rolle.

Die Keynotes der Konferenz spiegeln die Schwerpunkte der Tagung wider: Stellvertretend für die Anwenderberichte am zweiten Konferenztag gibt Dr. Erik Wüstner Einblick in die Nutzung von IBM Connections bei Bosch seit Ende 2011. Dabei geht er auf Nutzerakzeptanz und -verhalten sowie auf Usability und IT-Integration ein. Dr. Winfried Felser, NetSkill AG, leitet mit seiner Keynote “New Marketing wird vernetzter, digitaler und kollaborativer – außen wie innen!” zum Schwerpunkt-Track des ersten Konferenztages über.

Die IBM Colaboration Strategie steht im Mittelpunkt der Opening Keynote. Die Vortragsreihen des ersten Konferenztages geben Gelegenheit, Neuigkeiten aus der ICS-Produktfamilie konkreter kennen zu lernen: IBM Mail Next, Connections Next und Sametime 9. Argumente zur Platzierung entsprechender Projekte werden im Social Business Workshop gemeinsam erarbeitet. Fokus des Technik-Tracks sind Entwicklerthemen.

Aus beispielgebenden Projekten werden u. a. Referenten der CHIRON-WERKE GmbH & Co. KG, der Fiducia IT AG, der GAD eG, der Heitkamp & Thumann KG, der Stadt Karlsruhe, des TÜV Rheinland und der VAUDE Sport GmbH & Co. KG berichten. Weitere Themen des zweiten Konferenztages sind Social Project Management, IBM Watson Technologie und Social Media Analyse von Connections Daten.

Der Track Infrastruktur richtet sich an den technisch orientierten Besucher. IBM Business Partner stellen an beiden Tagen Lösungen für moderne Zusammenarbeit vor. Die abschließende Podiumsdiskussion reflektiert die wichtigsten Ergebnisse der Tagung unter dem Motto „Vernetzte Informationswelt – Potenzial und Chancen für die nächsten Jahre“. Gesprächspartner ist u. a.  Prof. Dr. Joachim Niemeier, Universität Stuttgart. Weitere Informationen zur Anwenderkonferenz in Karlsruhe einschließlich der Sonderthemen finden Sie unter http://dnug.de/conference.

April 10, 2014

DNUG: Track Social Business

Zusammenarbeit 2.0: Fit für die Zukunft. (20.-21. Mai 2014, Karlsruhe)

Konferenz KarlsruheBald ist es wieder soweit, Ende findet die nächste DNUG Konferenz in Karlsruhe statt. Die Arbeitskreise wird es in ihrer bisherigen Form nicht mehr geben. Der bisherige Arbeitskreis “Social Business” wird aber nicht vollkommen verschwinden. Im Gegenteil, Anja Wittenberger und ich füllen mit unserem Thema nun einen Track auf der Konferenz. Das heißt für uns und unserer Themen, dass wir ein Teil der Konferenz sind und nicht mehr als AddOn am Tag vor dre Konferenz. Das schränkt uns zwar ein wenig in der zeitlichen Gestaltung ein, dafür erreichen wir nun aber auch mögliche Teilnehmer, die bisher nur für die Konferenz angereist sind.

Quelle: Agenda der DNUG Konferenz

Hier ein kurzer Blick auf unser Angebot:

Datum: 20.05.2014
Uhrzeit: 15:15 – 18:00

Wir wissen, dass die Rechnung eines ROI für solch ein Vorhaben wenig zielführend ist und auch die Argumentation mit dem RONI (Return of non invest) hält nicht bei jedem CFO oder Finanzvorstand stand.

Die Herausforderungen!
Social Business Vorhaben sind mit Investitionen verbunden, die sich je nach Größe des Unternehmens und Tragweite des Vorhabens stark unterscheiden können. Was passiert, wenn ausschließlich IT-Projekte mit Budgets für Lizenzen, Hardware und Implementierung aufgesetzt werden? Wie überzeugen wir die Entscheider, dass zusätzlich in den Kompetenzaufbau, interne Ressourcen, externe Fachexperten und die Umsetzung von Change Maßnahmen wie Open Spaces, Qualifizierungsprogrammen und kontinuierlichen Kommunikationsmaßnahmen investieren werden muss, um das Nutzenpotenzial auszuschöpfen? Wen brauchen wir als IT-Abteilung oder Unternehmenskommunikation mit im Boot, um der Unternehmensspitze die Dringlichkeit eines Handels aufzuzeigen?

Die Vielfalt in der IT!
IBM bietet mit seiner breiten Produktpalette führende Kommunikationsplattformen – IBM Domino, Sametime & Connections – an, die im Unternehmen vielfältig eingesetzt werden können. Dieses Angebot wird stetig zu einem integrierten Lösungsportfolio ausgebaut. Ergänzend zu Connections bildet die neue Generation von „Mail Next“ die nächste Stufe bei der Integration von Social Prinzipien in die tägliche Kommunikation. Diese Vielfalt bietet viele Möglichkeiten für den Einsatz, macht jedoch die Entscheidung für die richtige Lösung nicht unbedingt einfacher! Welche Engpässe kann ich adressieren? Welche Produkte kommen hierfür in Frage? Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es? Wie können durch die Integration in bestehende Systeme weitere Mehrwerte geschaffen werden?

Unser Angebot!
Wie interessant wäre es für Sie, gemeinsam mit anderen Enthusiasten, Experten und erfahrenen Umsetzern von Social Software Einführungen konkrete Geschäftsnutzen herauszuarbeiten und Argumentationen zu sammeln, mit denen Sie Ihr Vorhaben besser bei Ihren Entscheidern im Unternehmen platzieren können?
Wer unsere AK-Workshops kennt der weiß, dass wir mit Impulsen von Fachexperten starten, um dann in moderierter Gruppenarbeit gemeinsam Ergebnisse zu erarbeiten.Sie haben also die Chance ihre Ideen und Erfahrungen zu teilen, mit den anderen Teilnehmern kollaborativ Ergebnisse zu erarbeiten, um damit dann Ihre eigenen Vorhaben voranzubringen.

Zielgruppen
- Verantwortliche in den Fachbereichen
Projektleiter
Entscheider
- Enthusiasten/ Thementreiber

 

Februar 19, 2014

Strategie Track auf der kommenden DNUG Konferenz

Zum Original auf Euluc

image_thumb.pngSocial Business Vorhaben sind mit Investitionen verbunden, die sich je nach Größe des Unternehmens und Tragweite des Vorhabens stark unterscheiden können. Die Rechnung eines ROI dafür ist meist wenig zielführend und auch die Argumentation mit dem RONI (Return of non invest) hält nicht bei jedem CFO oder Finanzvorstand stand. Zu den Herausforderungen gehören zusätzliche Investitionen, beispielsweise in Kompetenzaufbau und Change Management Maßnahmen, und das Finden der richtigen Mitstreiter für die IT-Abteilung. IT-seitig gilt es, aus der Vielfalt der Lösungen allein eines Herstellers wie IBM die passende(n) auszuwählen, Anwendungsszenarien zu identifiziert zu haben und durch Integrationen weiteren Mehrwert zu schaffen.

Wie interessant wäre es für Sie, in diesem Strategie Track Social Business unter der bewährten Leitung von Joachim Haydecker und Anja Wittenberger gemeinsam mit anderen Enthusiasten, Experten und erfahrenen Umsetzern von Social Software Einführungen zu diskutieren und konkrete Geschäftsnutzen herauszuarbeiten?

Der Track wendet sich vorrangig an Verantwortliche in den Fachbereichen, in Projektleiter, Entscheider,Enthusiasten bzw. Thementreiber.

Link zur 40. DNUG Konferenz am 20./21. Mai 2014 in Karlsruhe

September 6, 2013

DNUG Konferenz: Session Social Learning

Ich freue mich auf einen besonderen Themenschwerpunkt in diesem Jahr auf der DNUG: Wir haben für die Session “Social Learning” drei wunderbare Referenten gewinnen können.

Dr. Dietmar Johlen, Schulleiter der Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar, zeigt auf, wie die berufliche Ausbildung auch aussehen kann. In den vergangenen Jahren hat sich sehr viel in unserer Gesellschaft, in der Technologie und bei den Anforderungen, die an jungen Menschen gestellt werden, verändert. Darauf müssen die Schulen reagieren. Ich habe es bereits vor ein paar Jahren selber miterleben dürfen, wie guter Unterricht in der Berufsschule sein kann. Warum ich beeindruckt war, erzähle ich auf der Konferenz und wie das geht und was passieren muss, erfahren wir von Dietmar Johlen.

Monica König hat gemeinsam mit 2 Kollegen/Freunden am Anfang des Jahres einen großen und sehr erfolgreichen Mooc durchgeführt.Ich habe selber daran teilgenommen und habe viel interessante auf eine neue Art und Weise der Wissensgenerierung lernen können.Ich finde diese Form des Austausches und des Lernens eine sehr spannende Form der Weiterbildung. Sie wird in Zukunft sicherlich eine noch größere Rolle spielen und sich sicherlich in unterschieldichen Formen weiterentwickeln.

Ellen Trude ist schon seit sehr vielen Jahren in der beruflichen Weiterbildung tätig. Gerade habe ich bei Facebook einen Eintrag gesehen, wie sie bei Bosch gerade bei Ausbildung der Community Manager zu Gange ist. Über Bosch werden wir am Tag vorher bei Treffen des Arbeitskreises mehr erfahren (Best Practices Social Business: Community Management & Strukturierung). Sie wird uns davon berichten, wie wir in Zukunft am Arbeitsplatz besser lernen können. Zu diesem Satz fallen mir bereits jetzt 3-5 Fragen ein..

Warum ist das Thema Social Learning so wichtig und warum nimmt es so viel Raum (ich finde ja noch zu wenig) auf der Konferenz ein? Diese Fragen werden wir natürlich versuchen auf der Konferenz in der Abschlußdiskussion zu beantworten.

Quelle: http://dnug.de/DNUG/cms.nsf/id/39Konferenz_Agenda.htm

Session 2.1 – Social Learning: Dienstag, 12.11.2013
Raum Frankfurt
14:00 – 14:15
Themeneinführung Social Learning für die Vortragsreihe

14:15 – 15:45
Individualisiert und kompetenzorientiert lernen – Auszubildenden Raum für eigene Lernwege geben

16:15 – 17:00
Alles MOOC oder was?
Was an der Aufregung über Massive Open Online Courses dran und für Unternehmen drin sein kann

17:15 – 18:00
Features 2.0 + Denkansatz 1.0 ≠ Social und Workplace Learning

18:00 – 18:45
Abschlussdiskussion mit den Referenten

Juli 3, 2013

Rückblick auf die vergangene DNUG Konferenz

„Nun liegt es an den Unternehmen und den Entwicklern, diese Services zu nutzen, um für ihre Anwender und Kunden neue Anwendungen zu realisieren: Anwendungen, die die Stärken von E-Mail und Social Networks gepaart mit moderner Webentwicklung und mobiler Verfügbarkeit vereinbaren“ so das Fazit von Joachim Haydecker, DNUG Beirat und Mitglied im Leitungsteam des Arbeitskreises Social Business und Knowledge Management.

 

Quelle: dokmagazin

Juni 10, 2013

Mein Fazit von der vergangenen DNUG Konferenz

Veröffentlicht auf silicon.de

Mein persönliches Fazit der Konferenz ist von einer positiven Stimmung geprägt. Warum positiv? Hat IBM das Rad neu erfunden? Nein, das nicht. Trotzdem, es waren wieder mehr Teilnehmer und auch Aussteller anwesend. Von den Ausstellern, mit denen ich gesprochen, habe ich die Rückmeldung erhalten, dass sie sehr  gute Gespräche hatten. Zwischen den Vorträgen, Workshops und den moderierten Runden gab es viel Austausch zwischen den Teilnehmern. Der Konferenzort war hervorragend. Außerdem unterstützte das Wetter aktiv den Small-Talk im Freien.

Da war noch die IBM. Hat “sie” etwas gänzlich Neues zur Konferenz mitgebracht? Kurz überlegen…. Nein. Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Man könnte auch von einer eleganten Rolle rückwärts sprechen. Jahrelang verkaufte Big Blue Notes/Domino vor allem als E-Mail Server und positionierte sich direkt gegen Microsoft. Dabei wurde oftmals nur in einem Nebensatz erwähnt, dass man mit dem System auch sehr gute Anwendungen (früher Groupware genannt) entwickeln kann. Anwendungen, die heute und auch in Zukunft in Unternehmen weiterhin gebraucht werden. Dann der Schwung in die andere Richtung: Wir werden alle “social”, verzichten auf die E-Mail und “sharen” und “taggen” alles was uns in den Stream kommt.

Dann kam Scout Souder und präsentierte in seiner Keynote “IBM Notes/Domino 9 – Social Edition”. Die Oberfläche ist neu gestaltet, viele Standards sind nun besser integriert, die ein oder andere neue Funktion und die Anbindung an Social Networks (vor allem natürlich an die eigene Plattform Connections) ist nun noch besser und einfacher zu realisieren – daher auch der Namenszusatz “Social Edition”.

Die Hauptaussage im Vortrag war jedoch: “E-Mail ist stärker denn je! Seht euch die vielen neuen Dinge im Notes-Client an, die dazugehörige erweiterte Browserversion iNotes und die neue(!), nahtlose Integration in Microsofts Outlook 2013 ebenso.”

Moment mal? Wurde der Social Business Community nicht in den letzten Jahren immer wieder erzählt, dass die E-Mail Tod ist. Nun ist die E-Mail also wieder da. Für die meisten im Auditorium ist das nicht neues. Alle arbeiten in ihrem Arbeitsalltag weiterhin mit E-Mail. Gerade im Kontakt mit Kunden und Partnern bleibt die E-Mail das universelle Kommunikation- und Informationstransportmittel. Einfach die Adresse eingeben, Betreff und Inhalt samt Attachment dazu und los geht es. Keine kryptische Server-Adresse vor oder hinter einer Firewall, kein neuer Benutzername, kein weiteres Kennwort und verfügbar auf alle mobilen Geräten, Rechnern und Betriebssystemen dieser Welt.

Was heißt das nun? Das Pendel schwingt wieder zurück – nicht mehr und nicht weniger. Die Mail wird es auch in Zukunft geben. Gleichzeitig wird die Nutzung von Social Network Plattformen in Unternehmen weiter zunehmen. Beide Welten haben ihre Vorteile und ihre Stärken. Außerdem werden sich Unternehmen weiterhin damit beschäftigen müssen, wie sie viele ihre zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen besser erledigen. Dies mag mit der E-Mail erfolgen können, durch den Einsatz eines Social Networks oder aber(!) durch die Entwicklung neuer, spezialisierter Plattformen, die basierend auf den beiden Technologien (und einigen weiteren) neue Anwendungen ermöglichen: “Social CRM”, “Social Projekt”, “Social Produktion”, “Social Personal” usw. Einiges davon gibt es bereits, aber vieles muss noch entwickelt werden und vor allem im Unternehmen in die Arbeitsprozesse eingeführt werden.

Für diese kommenden Herausforderungen hat sich die IBM nun mit seinem aktuellen Produktportfolio rund um Notes/Domino und Connections gewappnet (auch wenn vom IBM Marketing hierzu nur wenig darüber zu hören ist): Keine abgeschotteten Systeme sondern Mail-Services, Awarness- und Chat-Services, Social Network-Services, Datenbank-Services, Datei-Services usw. mit offenen und standardisierten Schnittstellen., dazu Toolkits, die die Entwickler unterstützen. Nun liegt es an den Unternehmen und den Entwicklern diese Services zu nutzen, um für ihre Anwender und Kunden neue Anwendungen zu realisieren. Anwendungen, die die Stärken von E-Mail und Social Networks gepaart mit moderner Webentwicklung und mobiler Verfügbarkeit vereinbaren.

Die Grundlagen hierfür sind gelegt. IBM rudert nicht zurück, sondern hat das Ruder wieder soweit korrigiert, dass Unternehmen und Business Partner wieder vermehrt im Boot mitfahren können. Außerdem sind viele der anwesenden Teilnehmer in der Diskussion über die notwendigen Veränderungen im Unternehmen heute viele weiter. Man muss nicht mehr die Grundlagen und Vorteile von Social Networks zum x-sten Male wiederholen. Es gibt vielfältige Erfahrungen, auf deren Basis intensiv über neue Lösungen diskutiert werden kann.

Aus diesen genannten Gründen, aber auch noch einigen mehr, ist mein persönliches Fazit von der Konferenz sehr positiv.