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Social goes back to business
In der vergangenen Woche war ich 3 Tage auf dem Stand der DNUG vertreten. Ich habe dort die Moderation für die Vorträge auf der Durchgangsbühne übernommen. Außerdem war ich einer der Vortragenden und daher folgt hier nun mein Vortrag.
Im Vortrag geht es darum, dass man die IBM Technologien einsetzen kann, um Anwendungen zu entwickeln, die sich aus verschiedenen Datenquellen ihre Daten holen. Alt bekannt sind natürlich Informationen in Dokumentenform aus Notes-Datenbanken sowie relationalen Daten aus SQL-Datenbanken. Neu hinzu kommen die großen Mengen an Informationen aus den vielen “Social Networks”. Im gezeigten Beispiel werden die Daten aus Connections gezielt ausgelesen, aufbereitet und bereit gestellt. Entwickelt wird die Anwendung auf Basis von Domino und XPages.
IBM Connect: Was gibt es neues in Connections 4.5 im Bereich Dateiverwaltung
Auf jeden Fall eine bessere Dateiverwaltung. Bis zur aktuellen Version ist die Ablage, die Verwaltung und die Bearbeitung von Dateien in C4 eher rustikal gehalten. Back to the roots. Es gibt nur die wirklich notwendigsten Funktionen.
Das soll sich aber ändern, denn IBM hat in seinem Produktportfolio nachgesehen und festgestellt, dass es für das klassische Dokumentenmanagement tolle Angebote im eigenen Haus hat. Eines davon haben sie ausgewählt: “Filenet” wird in der kommenden Version integraler Bestandteil von Connections. Entweder man installiert den “IBM Connections Content Manager” als Bestandteil von Connections oder man benutzt eine im Unternehmen bestehenden Installation.
Was sich alles dadurch im Detail ändert, kann man bei Femke Goedhart nachlesen:
IBM – Wohin gehst du? Kommentare bei @vowe
Habe gerade den Beitrag “The events of this week” von vowe gelesen. Dieser macht mich recht nachdenklich. Warum? Weil einige Aussagen in den Kommentare meine persönliche berufliche Zukunft betreffen. Wahrscheinlich die Zukunft einiger vieler Personen, die sich im Umfeld #Lotus – #IBM – #Domino – #XPages aber auch #Sametime und (vielleicht auch ein wenig) bei #Connections tummeln, die sich mit Zusammenarbeit in Unternehmen, Anwendungsentwicklung, Kommunikation und Informationsaustausch in Unternehmen beschäftigen und die, die sich in immer kürzer werdenden Abständen die Frage stellen (oder gestellt bekommen), ob und wie es weiter gehen wird. Nachdem ich mir mit Kollegen die Eröffnungszeremonie in Orlando via Livestream angesehen habe, war ich bzw. wir doch recht ernüchtert (siehe dazu mein Beitrag bei Facebook).
IBM betont auf der einen Seite wie wichtig ihnen das Produkt “Domino” ist und wie wichtig die Business Partner für IBM sind und gleichzeitig wird man das Gefühl nicht los, dass beides nicht mehr erste Priorität hat – sprich, es wird in Zukunft nur noch “verwaltet” und nicht mehr weiterentwickelt. Ja, ich habe auch die vielen Infos über die Weiterentwicklungen von Domino gesehen und es gefällt mir (gerade die Folien über die Integration von jquery in XPages erhalten, angesehen und für gut befunden). Aber das drum herum, die Wahrnehmung, das, was gesagt und gezeigt wird, läßt die Domino-Anwender wie ungeliebte Kellerkinder erscheinen: Noch scheint sich die IBM in der Pflicht zu sehen, das Produkt weiter zu betreiben. “Aber bitte kommt nicht mehr oben in den Ballsaal.”
Ich persönlich halte den Domino-Server weiterhin für eine sehr gute Technologie. Immer wieder stoße ich in meinen Gesprächen auf Probleme, die man mit verhältnismäßig geringem Aufwand mit Domino lösen könnte. Aber dafür brauchen sowohl diejenigen, die die Anwendungen entwickeln, wie auch diejenigen, die die Anwendungen in Auftrag geben eine ordentliche Portion Rückendeckung und die Gewissheit, dass das Ganze auch in Zukunft das Pferd sein wird, auf das gesetzt werden kann.
Wer den Blog von Volker Weber kennt, weiß, dass sich dort die größer der Domino Community weltweit austauschen. So auch bei diesem Blogbeitrag. Einige davon möchte ich hier zitieren, da sie leider den Abstieg von Domino beschreiben, der wohl nicht mehr aufzuhalten ist.
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Within the Connect conference, there is the “old” Lotusphere technical track. It was excellent, but you would not hear much about it. (Vowe)
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IBM is making a big “solutions” move. It will leave many of the IT guys in the dust. You simply cannot play in this world, if you are small. Too many skills required, and access to C*O. (Vowe)
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The take away for Notes/Domino business partners is clearly that IBM isn’t the least bit interested in your ecosystem anymore other than milking it for licenses and as a target rich environment for selling “big, complicated, stuff that only IBM can really do” into.
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The truth is, Domino and Notes are declining in the industry very quickly. If you tell someone you use it, the question to you is almost immediately “when are you migrating”. Those of us who still find it the best choice for many things are largely irrelevant.What a shame for a company to have such a massive community of support and goodwill, and do so little to show they care for it — let alone leverage it into great success. (Andrew Pollack)
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Now, I also listened to the OGS and the first thing I realized was that there was zero mention of XPages. None, nada, nothing. It was all Social this and Social that and Connections this and Connections that. (Roy Rumaner)
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Instead we get told about the next best thing for IBM instead. Hey, it is their show after all and they can talk about anything they want. But if they really looked at their audience they had to have realized that the majority of them are there for the Notes/Domino and XPages sessions not Connections. (Roy Rumaner)
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Inbox vs. Activity Stream
Quelle: http://www.wissel.net/blog/d6plinks/SHWL-92XVZD?Open
Stefan Wissel vergleicht die Notes Inbox und den Activity Stream von Connections 4
| Purpose | Social stream | |
| What’s new? | Scan inbox, look for unread marks, switch to "unready only" mode | Scan stream, memorise where you left off |
| Read details | Click on item (with preview pane) or open it |
Click on item, then click "show all", "show more", click on right arrow (in Connections 4) |
| … (mehr) |
Livestream: Präsentation von Connections 4 aus dem Porschemuseum
Connections 4 – Ein Film über die neuen Funktionen
Aktuell: das neue C4
Change – eine Animation über den Wandel im Unternehmen
Die Animation dient mir bei meinen Vorträgen als Diskussionsgrundlage bei der Präsentation “Einführung von Social Networks/Business in Unternehmen”. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt – meist stehen die Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch lang vor der Entscheidung ob und wie es weitergeht – gibt es unter den anwesenden Personen eine rege Diskussion. Vor allem die auf der ersten Folie gezeigte Grafik eines einfach dargestellten hierarchisch aufgebauten Organigramms und der dargestellten direkten Diskussion zwischen einem Mitarbeiter aus den “unteren” Rängen und dem obersten Boss.
Folien von Uffe Sorensen: Back to the Future – Neue Anwendungen sind möglich!!!
Zwei Bereiche sind in dem Vortrag von sehr schön dargstellt:
Lotus Notes in den 90iger Jahren: Wie fand die Entwicklung statt? Was passierte nach dem Kauf von Lotus durch die IBM? Wie verliefen die Verkaufszahlen (Kurve ebte deutlich ab in den letzten Jahren)? Ganz witzig, ein paar alte Folien zu sehen, die vor vielen Jahren bei jeder IBM Präsentation auf die Leinwand geworfen wurden.
Der zweite Teil zeigt den Übergang zu den “Social-Produkten”. Was wird in den kommenden Monaten zum Thema Social Editon 8.5.4 von der IBM erscheinen?
Die von mir hier ausgewählte Folie (im Vortrag Nr. 52) zeigt aus meiner Sicht ganz gut wie sich die IBM hier aufstellt bzw. aufstellen wird. IBM bezeichnet ihre Produktgruppen als Services. Ich finde das insofern ganz spannend (und für die meisten so erstmal nix Neues), da aus meiner Sicht dies die Stärke der IBM Produkte ist: Aus den verschiedenen Services neue Anwendungen mit den entsprechenden Komponenten bzw. Funktionalitäten entwickeln. Wenn man jedes der dargestellten Produkt für sich nimmt, dann gibt es fast überall bessere Angebote auf dem kommerziellen oder dem OpenSource Markt. So berauschend ist der Blog in Connections nicht, ebenso nicht das Wiki (von Files mal ganz abgesehen). Ein WordPress als Blog ist aus meiner Sicht immer noch um einiges besser. Aber wenn man die jeweiligen Funktionalitäten zu neuen Applikationen kombiniert, dann spielen diese bereitgestellten Services ihre Stärken aus. Und IBM setzt hier auf offene Standards, so dass Entwickler nicht an den Grenzen der IBM Produkte stehen bleiben müssen.
Ich denke, dass wir nach der großen Einführungsphase von Connections und der weiteren Bereitstellung der Social-Produkte von IBM ganz neue Anwendungen sehen werden. Anwendungen, die ganz andere Formen der Zusammenarbeit ermöglichen: Formular-basierte Prozesse und Workflows kombiniert z.B. mit Awarness und gezielt gefilterten und aufbereiteten Community-Beiträgen. Und das ganze aufbereitet mit HTML, Javascript (-Bibliotheken) und CSS. Es sind nicht mehr mühsam aufgepeppten Masken und Ansichten die angezeigt werden, sondern Informations-Objekte jeglicher Art: Warum nicht den Workflow eines Urlaubsantrages als “wanderndes” Dokument darstellen und dem Benutzer zeigen, bei welcher Person das Dokument gerade liegt. So richtig mit dargestellten Personen, Awarness und einem schön visualisiertem Workflow usw. Warum? Erstens, es ist jetzt möglich und zweitens, dem Bearbeiter werden sehr viel schneller Informationen zugänglich macht. Der Aufwand wird sich für die Unternehmen lohnen.
Das wird kommen!
IBM Connections 4 Announcement
Das hätte ich mir ja ein wenig anders vorgestellt. Einfach so eine Twitter-Meldung.






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