Januar 29, 2014

IBM Connections Übersetzungsservice

Häufig scheitert die Kommunikation im internationalen Kontext an der Sprache. Hierfür gibt es – integriert in IBM Connections – nun ein Ansatz, der das Problem entschärft.

Reverso Translate for IBM Connections from Reverso on Vimeo.

Your company already took the social step with IBM Connections ? But you want to go further, make the communication even easier, remove the linguistic barriers ? Now you have Reverso Translate for IBM Connections.
It allows you to translate any text from any page, on demand, instantaneously.
Easy, user-friendly, efficient: interact with your colleagues all over the world with the customized Reverso machine translation fully integrated into IBM Connections.

Januar 23, 2014

IBM Connect im Live Stream und auf Twitter

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ibm connect puzzleEin paar Links


Oktober 24, 2013

Mein Wunsch an die IBM und ihr Produkt Connections

In dieser Woche sind einige Bekannte  und Kollegen aus meiner persönlichen „IBM Community“  in die USA geflogen, um dort mit den IBM Verantwortlichen über Produkte usw. zu sprechen. Ich bin aus dieser Runde gebeten worden ihnen zu schreiben, was ich denn gerne anders hätte bei den IBM Produkten. Das ich gerne einiges anders hätte, habe ich bereits in meinem Beitrag über die IBM BusinessConnect verarbeitet und bekannt gegeben. Als ich von den Reisenden gefragt wurde, fiel mir natürlich spontan nichts ein.

Dann aber öffnete ich gestern eine der Präsentationen von der vergangenen IBM BusinessConnect Konferenz und sehe dort einen kleinen Teil aus der Zukunft von IBM Connections. In der glasklaren Kristallkugel war eine Ergänzung für Umfragen und Abstimmungen zu sehen. Yeah, darauf haben wir alle gewartet.

Ich verstehe vieles nicht, aber vor allem verstehe ich die IBM mit ihrer Produktentwicklung nicht. Warum vergeudet die IBM ihre Entwicklerressourcen, um eine Poll-Funktion in das Produkt zu integrieren. In Q2 im kommenden Jahr werden wir dann den integrierten Taschenrechner und im Jahr darauf die ultimative Notizzettelfunktion dazubekommen.

Warum entwickelt die IBM nicht ein Social Network Framework rund um den Activity Stream (AS). Das ist der Kern der Anwendung. Um den dreht sich alles. Dazu gehört eine einfach anpassbare Benutzeroberfläche inklusive individueller nutzbarer Funktionen und das ganze Thema „Layout“. Dazu gehört auch eine intelligente Auswertung, auch wenn ich persönlich die ganzen Statistiken für überbewertet halte – rechnen können sie bei der IBM ja gut. Außerdem gehört eine wirkliche embedded Experience dazu. Diese muss vor allem cool (und sexy) sein, grafisch ganz vorne mit dabei sein – Touch kommt, in welcher Form auch immer – und orientiert euch noch stärker an Google, Facebook und Apple. Dazu vielleicht noch ein rudimentärer, aber ausbaubarer Profilbereich.

Das ganze wird umgeben von einem modularen Framework. Ein Framework, das so gestaltet ist, dass es um IBM eigene und „fremde“ Module beliebig ergänzt werden kann. Basis hierfür sind die Communities. Communities sind nicht mehr nur Themenspeicher, bei denen man entscheiden kann ob man Blogs nutzt oder nicht, sondern sie bilden die Basis für die Erweiterung durch Module.

Warum das Ganze? Wenn ich mir die einzelnen Bausteine anschaue, wie z.B. Blog, Wiki und die wahnsinnig ausgefeilten Lesezeichen, dann schüttelt es mich immer wieder. Warum schüttelt es mich? Weil es diese Module einzeln oder in anderen Produkten schon viel ausgefeilter und schicker und besser und was auch immer gibt.

Ihr habt eine so große Entwicklercommunity, die können so tolle Sachen entwickeln, auf die ihr gar nicht kommt, kommen könnt. Ihr habt Kunden, die haben so vielfältige Anforderungen und Ideen, die ihr gar nicht alleine erfüllen könnt. Die wollen sich auch nicht auf Dauer mit einer halbfertigen Blog-Implementation zufrieden geben oder einem System, das nicht bzw. nur sehr aufwendig an die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden kann.

Ja, ja, werde jetzt zu hören bekommen, das geht schon alles in Connections. Pustekuchen. Der Unterschied ist, ich meine ein richtiges modulares und auf individuelle Erweiterungen ausgelegtes System und nicht eines, wo man irgendetwas anflanschen kann. Und in einigen Bereichen macht ihr es ja auch: FileNet Integration, IBM Docs (das mir ziemlich gut gefällt), Sametime (Integration kann hier noch besser werden) usw. Stellt euch mal vor, egal wo man in diesem schönen neuen System auf eine Datei stößt, es öffnet sich immer IBM Docs, ich kann es editieren und danach ist es wieder wie von Zauberhand im Blog, im Wiki, in der Dateiablage oder auch in einem Modul eines Drittanbieters.

Überlegt euch mal, eure Kunden und Partner entwickeln auf Eurer IBM Connections AS-Solution die Module, die sie brauchen. Sie entwickeln ein richtiges Projekt-Management-Tool auf dieser Basis, gekoppelt mit IBM Docs, den relevanten Daten aus SAP und einem richtigen PM Tool mit allem Drum und Dran (und nicht so ein abgebrochenes Aktivitäten-Dingsda).  Oder ein anderes Unternehmen möchte so etwas wie „Twitter“ haben und nichts anderes. Auch wäre  ein rein Dokumenten-basiertes Social Intranet möglich. Business Partner entwickeln aufgrund ihrer Spezialisierung eine Connections-Paketlösung für die XYZ Industrie.  Wer dann mehr braucht, ergänzt die bestehenden Lösungen und Module. Dazu noch eine echte Mandantenfähigkeit und eine saubere integrierte Integration interner und externer Personen. Damit dieser unnötige Hick-Hack aufhört, dass man intern mit Connections arbeitet und Externe via Mail einbezieht (Ich weiß, ihr habt da was in der Cloud). Außerdem sehen diese Plattformen so aus, wie es der Kunde gerne hätte!

Apropos Mail: hört mit dieser künstlichen Trennung auf. Versucht mal Normalsterblichen Sachbearbeitern zu erklären, wann eine E-Mail und wann ein Community Beitrag sinnvoll ist. Erweitert den AS lieber um die „Inbox“ und macht daraus ein intelligentes System: Ein Eintrag wird zur E-Mail, wenn es notwendig ist. Ansonsten bleibt es für die anderen „Empfänger“ im Stream.

Bitte liebe IBM, geht nochmal 2 Schritte zurück, schmeißt alles raus aus Connections, was nicht zum Kern gehört, konzentriert euch auf das Wesentliche und baut ein echtes modulares und einfach erweiterbares System auf. Back-End entwickeln könnt ihr, inklusive Server, Datenbanken, Schnittstellen und den notwendigen Standards, aber überlast euren Partnern und Kunden das „Front-End“.

Daraus werden sich tolle neue Lösungen entwickeln. Warum? Weil es dann möglich ist!

Juli 3, 2013

Vortrag: Working with the Activity Stream

2 Dinge habe ich eben erfahren: Einträge im AS sind in der Regel nur 30 Tage dort vorhanden und man kann unter fremden Namen dort über die API Einträge einstellen.

Das erste ist vernünftig, leider für ein geplantes Projekt untauglich. Das zweite finde ich gut, da man damit aus einer Notes Anwendung heraus Dokumente im AS einstellen kann und dabei den ursprünglichen Autor als Ersteller eintragen.

 

Juni 12, 2013

IBM Notes/Domino vs. IBM Connections

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus meinem Artikel im dok.magazin

IBM (ehemals Lotus) Notes/Domino bietet bereits seit über 20 Jahren Funktionalitäten, die über die reine E-Mail Kommunikation hinausgehen. Unterhält man sich mit langjährigen Notes-Anwendern über die Vorzüge von Social Business-Plattformen, erhält man oftmals nur ein kurzes Schulterzucken und die Antwort, dass man bis auf das „Liken“ und das „Freunde Netzwerk“ bereits alles lange kennt und nutzt. Lediglich diejenigen, die Domino als reinen E-Mail-Server einsetzen, sehen größere Unterschiede.

Vergleicht man die Social Business-Plattform IBM Connections mit IBM Notes/Domino, würde sich eine Liste im Wesentlichen auf einen gravierenden prinzipiellen Unterschied beschränken: Domino-Anwendungen speichern die Informationen in einer Datenbank und diese wird zentral administriert, d.h. eine zentrale Stelle entscheidet darüber, ob es diese Datenbank gibt, wer sie nutzen darf und wer nicht. IBM Connections funktioniert genau anders herum. Der Anwender selbst sucht sich die Kollegen, Blogs und Communities aus, die für seine Arbeit relevant sind. Es ist die Verlagerung der Verantwortung bei der Nutzung von Informationen. Der Mitarbeiter ist selbst dafür verantwortlich, an die für ihn notwendigen Informationen zur Erfüllung seiner Aufgaben zu kommen oder diese bereitzustellen.

Dieser Unterschied wird an einem Beispiel deutlich: Der Verantwortliche eines Unternehmens adressiert in regelmäßigen Abständen die gleiche Nachricht via E-Mail an alle Mitarbeiter, diese wurde x-fach in die jeweiligen Inboxen verschickt. Damit nicht jeder Anwender hausweite E-Mails versenden kann, wurden aufwändig Sperren eingebaut. Viel IT-Aufwand wird betrieben, um diesen Vorgang zu optimieren. Mit allen Vor-, aber in diesem Fall auch jeder Menge von Nachteilen:

  • War ein Fehler in der E-Mail, dann ist dieser bei allen Empfängern, ein weiterer Versand wird notwendig.
  • Die Datenmenge ist in größeren Unternehmen beträchtlich.
  • Die E-Mail wurde außerdem für spätere Recherchen in einem Online-Archiv gespeichert.
  • Ein wirklicher Rückkanal ist nicht vorhanden bzw. unerwünscht.

In IBM Connections wird für diese Aufgabe ein Blog eingerichtet. Mitarbeiter abonnieren diesen und bleiben so auf dem Laufenden. Ein öffentlicher Austausch ist über die Kommentarfunktion möglich (und erwünscht). Die benötigten IT-Ressourcen sind marginal. Bei einem Fehler in der Nachricht ist der Beitrag schnell korrigiert. Aber: Jeder einzelne Mitarbeiter ist selber dafür verantwortlich, den Blog der Chefetage zu abonnieren.

März 9, 2013

Social goes back to business

In der vergangenen Woche war ich 3 Tage auf dem Stand der DNUG vertreten. Ich habe dort die Moderation für die Vorträge auf der Durchgangsbühne übernommen. Außerdem war ich einer der Vortragenden und daher folgt hier nun mein Vortrag.

Im Vortrag geht es darum, dass man die IBM Technologien einsetzen kann, um Anwendungen zu entwickeln, die sich aus verschiedenen Datenquellen ihre Daten holen. Alt bekannt sind natürlich Informationen in Dokumentenform aus Notes-Datenbanken sowie relationalen Daten aus SQL-Datenbanken. Neu hinzu kommen die großen Mengen an Informationen aus den vielen “Social Networks”. Im gezeigten Beispiel werden die Daten aus Connections gezielt ausgelesen, aufbereitet und bereit gestellt. Entwickelt wird die Anwendung auf Basis von Domino und XPages.

Februar 7, 2013

IBM Connect: Was gibt es neues in Connections 4.5 im Bereich Dateiverwaltung

Auf jeden Fall eine bessere Dateiverwaltung. Bis zur aktuellen Version ist die Ablage, die Verwaltung und die Bearbeitung von Dateien in C4 eher rustikal gehalten. Back to the roots. Es gibt nur die wirklich notwendigsten Funktionen.

Das soll sich aber ändern, denn IBM hat in seinem Produktportfolio nachgesehen und festgestellt, dass es für das klassische Dokumentenmanagement tolle Angebote im eigenen Haus hat. Eines davon haben sie ausgewählt: “Filenet” wird in der kommenden Version integraler Bestandteil von Connections. Entweder man installiert den “IBM Connections Content Manager” als Bestandteil von Connections oder man benutzt eine im Unternehmen bestehenden Installation.

Was sich alles dadurch im Detail ändert, kann man bei Femke Goedhart nachlesen:

Februar 5, 2013

IBM – Wohin gehst du? Kommentare bei @vowe

Habe gerade den Beitrag “The events of this week” von vowe gelesen. Dieser macht mich recht nachdenklich. Warum? Weil einige Aussagen in den Kommentare meine persönliche berufliche Zukunft betreffen. Wahrscheinlich die Zukunft einiger vieler Personen, die sich im Umfeld #Lotus – #IBM – #Domino – #XPages aber auch #Sametime und (vielleicht auch ein wenig) bei #Connections tummeln, die sich mit Zusammenarbeit in Unternehmen, Anwendungsentwicklung, Kommunikation und Informationsaustausch in Unternehmen beschäftigen und die, die sich in immer kürzer werdenden Abständen die Frage stellen (oder gestellt bekommen), ob und wie es weiter gehen wird. Nachdem ich mir mit Kollegen die Eröffnungszeremonie in Orlando via Livestream angesehen habe, war ich bzw. wir doch recht ernüchtert (siehe dazu mein Beitrag bei Facebook).

IBM betont auf der einen Seite wie wichtig ihnen das Produkt “Domino” ist und wie wichtig die Business Partner für IBM sind und gleichzeitig wird man das Gefühl nicht los, dass beides nicht mehr erste Priorität hat – sprich, es wird in Zukunft nur noch “verwaltet” und nicht mehr weiterentwickelt. Ja, ich habe auch die vielen Infos über die Weiterentwicklungen von Domino gesehen und es gefällt mir (gerade die Folien über die Integration von jquery in XPages erhalten, angesehen und für gut befunden). Aber das drum herum, die Wahrnehmung, das, was gesagt und gezeigt wird, läßt die Domino-Anwender wie ungeliebte Kellerkinder erscheinen: Noch scheint sich die IBM in der Pflicht zu sehen, das Produkt weiter zu betreiben. “Aber bitte kommt nicht mehr oben in den Ballsaal.”

Ich persönlich halte den Domino-Server weiterhin für eine sehr gute Technologie. Immer wieder stoße ich in meinen Gesprächen auf Probleme, die man mit verhältnismäßig geringem Aufwand mit Domino lösen könnte. Aber dafür brauchen sowohl diejenigen, die die Anwendungen entwickeln, wie auch diejenigen, die die Anwendungen in Auftrag geben eine ordentliche Portion Rückendeckung und die Gewissheit, dass das Ganze auch in Zukunft das Pferd sein wird, auf das gesetzt werden kann.

Wer den Blog von Volker Weber kennt, weiß, dass sich dort die größer der Domino Community weltweit austauschen. So auch bei diesem Blogbeitrag. Einige davon möchte ich hier zitieren, da sie leider den Abstieg von Domino beschreiben, der wohl nicht mehr aufzuhalten ist.

Within the Connect conference, there is the “old” Lotusphere technical track. It was excellent, but you would not hear much about it. (Vowe)

IBM is making a big “solutions” move. It will leave many of the IT guys in the dust. You simply cannot play in this world, if you are small. Too many skills required, and access to C*O. (Vowe)

 

The take away for Notes/Domino business partners is clearly that IBM isn’t the least bit interested in your ecosystem anymore other than milking it for licenses and as a target rich environment for selling “big, complicated, stuff that only IBM can really do” into.


The truth is, Domino and Notes are declining in the industry very quickly. If you tell someone you use it, the question to you is almost immediately “when are you migrating”. Those of us who still find it the best choice for many things are largely irrelevant.

What a shame for a company to have such a massive community of support and goodwill, and do so little to show they care for it — let alone leverage it into great success. (Andrew Pollack)

 

Now, I also listened to the OGS and the first thing I realized was that there was zero mention of XPages. None, nada, nothing. It was all Social this and Social that and Connections this and Connections that. (Roy Rumaner)

 

Instead we get told about the next best thing for IBM instead. Hey, it is their show after all and they can talk about anything they want. But if they really looked at their audience they had to have realized that the majority of them are there for the Notes/Domino and XPages sessions not Connections. (Roy Rumaner)