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Bericht über die Microsoft SPC12 in Las Vegas und ein Vergleich mit IBM

Jörg Allmann hat sich die große Mühe gemacht und einen Bericht über seinen Besuch auf der SharePoint Conference 2012 (SPC12) in Las Vegas zu schreiben. Er vergleicht in seinen Ausführungen die Konferenzen von Microsoft und von IBM (ehemals Lotusphere und jetzt Connect2013)  und die jeweilige Produktstrategie.

Weil ich mich heute mal wieder über das Frontend von Connections geärgert habe, erlaube ich mir folgenden Abschnitt aus dem Bericht hier einzufügen:

Microsoft hat eindeutig das glücklichere Händchen in der UI-Gestaltung. Das Meiste wirkt glatt, passend, intuitiv, schlank. Mir ist klar, dass sich da bei näherem Hingucken die eine oder andere Falle auftut. Die „Leichtigkeit des Seins“ hat IBM aber bekanntlich nicht erfunden. Da muss ich auch bei Connections 4 noch den Kopf schütteln, wie wenig intuitiv und wie umständlich die IBM da manchmal im Vergleich zum Wettbewerb agiert. Wie oft muss man klicken müssen, bis man ein Like platziert hat? [Quelle]

Warum tut sich IBM so schwer ein vernünftiges Frontend zu entwickeln. Bereits der Notes-Client erfährt hier seit Jahren immer wieder massive Kritik. Ein Blick in die OpenSource Community von WordPress würde da ein wenig massiv helfen. Das Backend ist von Connections leistungsstark und mit der Rest-API (und den Tools, die IBM jetzt mit dem Social Business Toolkit for Web and Java Developers für die Programmierer zur Verfügung stellt) kann man auch sehr interessante und neuartige Anwendungen entwickeln. Aber was man vorne heraus den Benutzern bietet hat nur wenig mit aktueller Web-Frontend-Entwicklung zu tun. Vielleicht nutzt ja jemand mal die Rest-API und baut ein komplett neues Frontend für Connections. Da IBM diese auch benutzt für die Programmierung der eigenen Oberfläche sollte dem nichts im Wege stehen. Ob man damit Lorbeeren verdient, weiß ich nicht.

Zurück zum Bericht. Es ist ein sehr ausgewogener Bericht. Beide Firmen kochen nur mit Wasser und beide haben ihre Stärken und ihre Schwächen. Sehr schön ist der Vergleich der Konfernzen, der gebotenen Inhalt und das Drum Herum.

Auch wenn es 5 Seiten sind: Der Bericht ist lesenswert und es ist im Internetzeitalter der kurzen Aufreißer trotzdem schaffbar.

 

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